Treiben, oder: mein fetter, flauschiger Kater
Mein Kater liegt draußen, schiebt ne flauschige Kugel,
besieht sich den vielbeinigen Ameisentrubel:
Tausende Beinchen die dort umhertippeln,
unzählige Mandibeln die Blätter abschnippeln.
Arbeitsam, wie so Ameisen sind,
tragen sie alles heimwärts geschwind.
Kolonnen grüner Segeltücher
tragen die kleinen Ameisenviecher.
Mein Kater, faul und fett und alleine,
liegt nur daneben und streckt seine Beine.
Ich geh zu ihm rüber und besehe mir auch,
was er dort besieht beim Rosenstrauch.
Er schaut zu mir auf, wir beide dort sitzen,
während die Dienerchen unter uns flitzen.
Dann schaut er nach drinnen, die Küche ist leer,
Schon flitzt noch ein Dienerchen mehr.
Er liegt dort, des Windes Böen im Fell,
als ich ihm sein delikates Futter hinstell'.
Noch lässt er den Blick auf dem Treiben verbleiben,
dann lässt er die Seele beim Futtern treiben.
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Doktor Disko


















