18.5.2017
Eine Pandemie kaputter Nebelscheinwerfer
Immer diese Sonntagsfahrer, die einmal im Jahr bei Nebel fahren und es nicht schaffen, danach die Nebelscheinwerfer wieder auszuschalten.
Und mich blenden.
Und einfach durch ihre Ignoranz ärgern.
Heute früh fiel mir im Kreisverkehr etwas Lustiges auf. Drei neuere Fahrzeuge hintereinander fuhren aus dem Kreisverkehr heraus, bei allen drei war das Nebellicht eingeschaltet, die linke Birne aber defekt.
Und die rechte Birne brannte direkt auch durch, als sie wieder geradeaus fuhren.
“Hätte ich eine Dashcam, dann könnte ich das Video mit den drei Fahrzeugen hochladen und hätte einen Lacher produziert.”
Dachte ich.
Im Büro angekommen hatte ich Zweifel an dem doch wahnsinnigen Zufall.
Wikipedia schreibt:
Seit einiger Zeit bieten Autohersteller, meist als Sonderausstattung, eine verbesserte Kurvenausleuchtung durch situationsabhängig einzeln mitleuchtende Nebelscheinwerfer an. Dieses wird häufig als Abbiegelicht oder statisches Kurvenlicht bezeichnet, um eine Abgrenzung zu den mitschwenkenden Scheinwerfern hervorzuheben. Dabei schaltet sich unterhalb 40 km/h und nach Betätigung des Fahrtrichtungsanzeigers oder bei einer gewissen Mindestlenkradumdrehung automatisch der linke bzw. rechte Nebelscheinwerfer ein, welcher den Nahbereich am Boden besser ausleuchtet.
Ok, mein Auto ist von 2001, damals gab es das noch nicht. Und wenn ich ein "neues” kaufe, wäre ich schon über Blinker im Außenspiegel glücklich.
(Volker König)














