Heute mal im Kiffer Outfit! Ein Ausflug zu den Blue Mountains gemacht. Ein schönen Wanderweg gefunden, leider war unsere erste Wahl wegen Steinschlag gesperrt.
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Heute mal im Kiffer Outfit! Ein Ausflug zu den Blue Mountains gemacht. Ein schönen Wanderweg gefunden, leider war unsere erste Wahl wegen Steinschlag gesperrt.
Wir haben dann wohl jetzt auch Abi 🎉❤
Se tunne, kun oot tehnyt kaikkesi, jotta saisit mahdollisimman hyvät yo-tulokset ja pääsisit suoraan ilman pääsykoetta kauppakorkeakouluun, mut viidestä keväällä kirjoittamastasi aineesta kolme alustavaa L:ää tuleekin E:inä takaisin ja joudut sittenkin menemään niihin pääsykokeisiin, joihin et ole edes lukenut
Nicht vergessen meine lieben, es ist Weihnachtszeit (auch bei dreissig Grad im Schatten und Hochsommer) Also alle etwas entspannen, alle ein bisschen freundlich und einfach mal das alltägliche Genießen. In diesen Sinne, genießt die Adventszeit! Cheers
Und so haben wir uns aktuell eingerichtet. Aktuell im Fruit Picker Dorf Hillston in New South Wales. Ja wir sind jetzt Erntearbeiter. Wir haben Jobs als Kirschpflücker bekommen. Nachdem ich mich ein bisschen in die Materie eingelesen habe, habe ich Zitrusfrüchte ausgeschlossen, die sind blöd, ausserdem muss man sich bei Kirschen nicht Bücken, also auch noch Rückenfreundlich. Wir warten jetzt darauf dass wir Montag um 5:30 Uhr abgeholt werden und es losgeht. Da wir gerade 800$ in Kfz steuern abdrücken mussten brauchen wir etwas Geld, ausserdem kann man sich in der Zeit ja vielleicht mal nach einem ordentlichen Job umgucken. Ausserdem heißt es ja jeder Backpacker sollte Fruit picking mal ausprobieren. Also mal gucken. Zumindest der Campingplatz ist ganz nett und günstig, wir zahlen zusammen nur 20$ pro Nacht, also 10$ pro Nase, kann man nicht meckern. Und endlich mal wieder neue Backpacker kennengelernt. Alsobis denne Euer Lukas
Mal eben was zu unserem Van. Er nennt sich Jimmy, ist ein Ford Econovan hat einen 2,4 Liter Vierzylinder Motor, ist Baujahr 1998, hat knapp über 200.000km auf dem Tacho und fährt mit Autogas oder Benzin (ich tanke für ca 50 europäische Cent den Liter, und ihr so? :P). Nun zum nächsten interessanten Teil, der Preis (alle Preise in Aus$ [1€~1,45$]) 2800$ Kaufpreis ~1200$ um ihn Roadwoarthy zu bekommen (gleichzusetzen mit dem TÜV Siegel, welches in Viktoria nur beim neu anmelden benötigt wird) ~60$ Umeldegebühr Macht ca 4000$ für den reinen Van. Da wir natürlich darin schlafen wollen haben wir uns daran gemacht ein Bettgestell, auszieh Tisch und andere Kleinigkeiten reinzubauen. Also: Holz - kostenlos (alte Paletten) 4 Pakete Schrauben ~25$ Winkel und Scharniere ~25$ 4 Boxen für Stauraum ~20$ Gaskocher (neu) 79$ Gasflasche 59$ Kochset (gebraucht) 80$ Geschirr (gutes plastikgeschirr, nicht das billige) 12$ Besteck (im laden der Heilsarmee) 0$ Queensize decke und Bezug (auch Heilsarmee) 12$ Kasetten (fürs Autoradio) und Weiteres Geschirr (auch beides Heilsarmee) 4$ Gemälde (jedes home braucht ei Bild an der Wand!) 1$ Geschenke von Christa: 1,30 Meter Schaum Matratze, Schubladen, zwei Stühle, zwei Milchkisten, eine Styropor kühl Box und eine Kühlbox mit 12V Anschluss, zwei 20L Wasser Kanister. Das war einmal die Grundausstattung die wir in ihm reingepackt haben. Natürlich haben wir noch mehr gekauft (Gewürze, Vorhänge etc.). Aber inzwischen können wir in Jimmy leben, und haben schon die ersten paar Tausend Kilometer gemacht und sind durch und durch zufrieden. Einzig im zweiten Gang mit 40kmh die Berge Huch war nicht so lustig. Aber abgesehen von den fehlenden Pferdestärken sind wir einfach nur glücklich mit unserem ersten eigenen Auto! Irgendwann bekommt ihr bestimmt noch mehr Fotos von ihm... Hoffen wir das Jimmy keine Probleme machen wird! See you
"Kurzer" Rückblick
Thjaaaa, Wo soll ich anfangen? Also nachdem wir unseren Van endlich aus der Werkstatt abgeholt haben, wollten wir nur noch so schnell wie möglich weg von dem schlechten Wetter. Also sind wir direkt am nächsten morgen losgefahren. Alles war vorbereitet, wir haben uns ein WWOOFing Host organisiert (für alle denen das nichts sagt, (=WillingWorkersOnOrganicFarms) man hilft also auf einer bio Farm mit, und dafür bekommt man die Unterkunft und Verpflegung gestellt, grundsätzlich sind 4-6 stunden täglicher Arbeit dafür vorgesehen. ), ich habe mir den Weg rausgesucht und unser Van kam frisch aus der Werkstatt. Im nachhinein zwar immer noch ziemlich blauäugig in einem 19 Jahre alten, noch völlig fremden Van (zum Van in einem anderen posting noch mehr) in einem fremden Land (mit Linksverkehr) eine 670km lange fahrt an einem Tag zu machen, aber wir haben es ja geschafft. Naja bis auf Freds Navigations Künste (ich habe noch nie ein so orientierungslosen und navigationsunfähigen Menschen gesehen) und darauf, dass wir uns, weil wir uns mehr aufs reden als aufs gehen konzentriert haben, in Melbourne noch mal verlaufen haben und deswegen 2 stunden später kamen hat alles super geklappt. Und da waren wir nun auf einer kleinen 1 Personen Farm mitten im nichts zwischen Cobargo und Wandella in New South Wales. Und was soll ich sagen, es war eine durch und durch positive Erfahrung. Nicht nur das Christa (unsere Gastgeberin) eine unglaublich nette und coole Powerfrau ist, auch die Gemeinschaft um Cobargo war unglaublich nett und hat uns echt mit sehr offenen Armen empfangen. Und naja irgendwie waren es alles Hippies (auf eine gute Art) (mir gefällt das Hippie sein ja). Selten habe ich so viele interessante und nettes Menschen auf einmal kennen gelernt (ausser vielleicht unsere Rockharz Truppe). Wir kamen ("leider") direkt zur Vorbereitungsphase zu den 'Cobargo Field days' (praktisch eine messe zum Thema Bio Farmleben und Handarbeit) wo wir die ersten Tage ziemlich mit eingespannt waren. Das hiess für uns bon morgens bis abends auf den Festival Gelände mal hier mal dort mal überall mit anfassen, war aber auch nett, und vor allem haben wir so direkt kontakt zur Dorfgemeinschaft gewonnen. Als die Field Days dan, auch mal vorüber waren (noch viel mehr super nette Hippies kennengelernt), ging dann der ganz normale alltags Wahnsinn los. Die Hunde, sieben an der Zahl, von klein bis groß, von flauschig bis glatt, haben sich langsam an uns gewöhnt, und ich ihre Namen gelernt (Billy, Bandy und Cat (die drei Celpies(australische Hütehunde), Tyke (der faule alte Sack (irgendwie wie Lucky)), Gisel (die Verrückte), Emmy (die Unerzogene) und Bro (der Ängstliche)) Naja Christa hat selber gesagt sie hat lieber Hunde als Kinder, die machen weniger ärger und kosten weniger (jedoch hinterlassen Hunde etwas mehr Haare). Naja und dann waren da noch die Kühe, die Schafe, die Hühner, die Enten, die Gänse, die Kamele und die Ziegen die täglich gefüttert werden wollen. Aber alle zusammen waren sie doch eine grosse flauschige Familie, die und sehr schnell akzeptiert hat. Mal haben wir hier etwas Stroh umgelagert, mal dort einen Zaun gebaut und dort mal ein paar Bäume gefällt, Arbeit gab es reichlich, aber an Motivation hat es mir nicht gefehlt (Fred hin und wieder jedoch schon). Ich hab mich jedoch sehr schnell zuhause gefühlt, und Christa hat uns viel interessante Sachen gelehrt, von australischer Kultur (sie sind schon etwas komisch die Ozies) bis hin zu Zäune Bau, und sie hat uns mehr gegeben als die hätte müssen. So hat sie uns mal einen Tag frei gegeben und ist mit uns nach Bermagui gefahren, Wo sie uns ihre Lieblings Fish & Chips ausgegeben hat und uns danach noch zu gezeugt wie wir Wale erkennen. (angeblich sollen wir auch viele gesehen haben, ich glaube ich brauche mal ne neue Brille) Und vor allem könnten wir ohne ihr nicht schon im Van leben. Sie hat uns mit Rat und Tat unterstützt, wir durften ihre Werkzeuge benutzen, ausserdem hat sie uns einiges geschenkt (von Kühlboxen über Stühle bis hin zu einer super Matratze)! Also noch einmal vielen Dank Christa. Wie es der Zufall so will hat sie sogar Verwandtschaft in Bramstedt. Klein ist die Welt. Also was ist nach den vier Wochen WWOOFing bei Christa geblieben? Vor allem gute Erinnerungen, den Wunsch selber Kamele als Haustiere zu halten ( sorry Mama) (Man kann so unglaublich gut mit Kamelen kuscheln!), und Hundehaare die so schnell nicht wieder die Klamotten verlassen. Das soll es für den Anfang auch gewesen sein, kurze Zusammenfassung der letzten vier Wochen. Die nächsten Tage wird es weiterhin solche Rückblicke geben, wenn ich mal wieder die Zeit und Lust zum schreiben finde. So nun wirds aber nun auch wirklich Schlafenszeit, es ist svhon halb zwölf und Fred schläft auch schon seit einer halben Stunde. Damit nun gute Nacht, Ich genieße nun die Tolle Soundkulisse des Federal Highways nordöstlich von Canberra See you
Canberra ein Rückblick Canberra wurde von lonely planet gerade auf Platz 3 der am sehenswertesten Städte der Welt gewählt, und zwar zurecht! Und das als Stadt die kleiner ist als Helsinki oder Bremen. Ausserdem weiß außerhalb von Australien keiner wirklich über die Stadt Bescheid, und die meisten Touristen die nur für einen Monat nach Australien kommen haben sie nicht einmal auf dem Schirm. Fangen wir also mit dem spannendsten (für manche auch der langweiligste) Teil an, die Geschichte. Canberra ist die Hauptstadt Australiens (nein es ist weder Melbourne noch Sidney), und das durch und durch geplant. Frisch im 20ten Jahrhundert haben die sechs eigenständigen britischen Kolonien in Australien entschieden das sie gemeinsam ein Land sein wollen, ganz demokratisch durch eine Volksabstimmung, und sich zum commonwealth Australia zusammengeschlossen. Ein neues Land braucht natürlich eine Hauptstadt. Melbourne? Da würde Sidney protestieren! Sidney? Da würde Melbourne protestieren! (damit fallen die beiden grössten Städte schon mal weg). Also entschied man, man baut eine neue Stadt, extra als Hauptstadt, Wo das Parlament seinen sitz haben wird. Also erfolgt die nächste Abstimmung, über den Ort der neuen Stadt. Voraussetzung: Nicht zu wenig Wasser, sie sollte nicht billig abgeschieden sein, halbwegs gut zu erreichen sein und nicht zu weit weg von Sidney oder Melbourne. Entschieden hat man sich für Canberra, welches zu der Zeit ein winziges Dorf war, welches drei Familien und ihren Höfen Heimat war. Das Tal nannten die Aborigines (Ureinwohner) schon damals Canberra, was in ihrer Sprache so viel wie Zusammenkunft heißt, da hier schon vor Jahrhunderten die Stämme sich getroffen und ausgetauscht haben. Naja nachdem entschieden wurde wo die neue Hauptstadt gebaut wird, die nächste Frage, was baut man überhaupt? Man hat also einen internationalen Wettbewerb ausgeschrieben, eine Stadt zu planen welche als Hauptstadt würdig ist und sich in die Natur einbindet. Gewonnen hat ein Amerikaner, welcher als Zentrum der Stadt einen See haben wollte. Naja nicht lange und die Stadt und das Parlament Stand, Wo vor nicht al zu langer Zeit noch nichts war. Nun aber mal zur eigentlichen Stadt, was kann man sagen... Sie ist wunderschön! Ich habe noch nicht eine Stadt gesehen, welche so grün ist! Überall Parks, Allen und Bäume. Die Straßen sind groß genug, das Straßennetz durchdacht, die Aufteilung der Viertel ist durchdacht und naja die Stadt ist einfach atemberaubend schön. Zur Stadt allgemein lasst sich sagen, wor sind nicht unbedingt die Zielgruppe. Abseits von den ganzen Museen und Kunstgalerien (welche sie als Hauptstadt natürlich hat) ist diese Stadt sehr chick und modern, nicht jung und hip. Man findet überall Anzugläden und teure Restaurants. Die ganze Stadt ist eher so "upper class". Im Gegensatz zu Melbourne, was uns sehr gefallen hat, nicht jung und hip. Naja trotzdem cool. Wir haben uns hauptsächlich mit Den Museen (und der Burgerkultur) auseinander gesetzt. Wir waren im national museum, in der national gallery, im national aboratheum (ein künstlich angelegter Wald von ganz vielen verschiedenen und seltenen Baumarten. Leider ist vor 10-15Jahren alles einem Brand zum Opfer gefallen, sp das der Wald natürlich noch relativ Jung war), im national museum of democracy (das alte Parlament), haben uns eine Ausstellung über die Geschichte Canberras angeguckt und waren im war Memorial (ein grosses Museum über die Teilnahme Australiens an den beiden Weltkriegen. Insgesamt habe ich für den Eintritt insgesamt sage und schreibe 1$ bezahlt. Ja nur das museum of Australian democracy hat einen Eintritt von 1$ (ermäßigt), alles andere war kostenlos. Echt cool! Was wir in den Museen erlebt haben waren vor allem coole museumsguides, mit denen wir coole Gespräche hatten. Der Rest interessiert euch eher wenig. Abseits davon waren wir im Kino und haben viel und lecker gegessen. Irgendwie haben uns teile der Innenstadt sehr an Hannover erinnert. Was mir auch noch in Erinnerung geblieben ist war die coole und diverse Architektur. Naja da wir mittags und Abends nur auswärts gegessen haben, haben wir beim Campen etwas gespart, wir haben auf nem Highway Rastplatz geschlafen, nicht so schlimm wie erwartet und voll akzeptiert, auch hier ein zwei nette Gespräche mit locals gehabt. Anschließend lässt sich sagen, dass ich gerne wiederkommen würde und jedem in Sidney oder Melbourne empfehlen würde auch eine Woche in Canberra zu verbringen! So viel vom mir, euch ein entspanntes Wochenende! Cheers