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Theme for Great Cities Pt.1
In 1987, urban designers Allan B. Jacobs and Donald Appleyard made a significant impact in the field of urban design with their publication "Towards a Urban Design Manifesto." This paper presented a unique perspective on how cities should be laid out, emphasizing the importance of creating spaces that allow for fantasy and escape from the mundaneness of everyday life. The authors argued that cities should have "magical" places where imagination and humor thrive, and that overly serious and planned urban environments result in dull and alienating spaces.
This ideal of the city envisioned by Jacobs and Appleyard resonates with the concept of the "flaneur" popularized by nineteenth-century urban explorers like Charles Baudelaire. The flaneur, a keen observer of urban life, would take leisurely strolls through the streets of Paris, finding inspiration in the chaotic yet vibrant cityscape. Baudelaire's poetry often reflected the dynamic and evolving nature of the urban environment during the Industrial revolution.
Jacobs and Appleyard appreciated the messy and disordered urban environments, where buildings from different periods, styles, and usages coexist. They believed that such diversity and unpredictability added depth and interest to the city. However, the authors acknowledged that this type of environment often arises through chance and is increasingly rare in the face of modernization and urban development.
There are many fears and concerns about the impact of modernisation on urban environments, the loss of accidental, magical places where people can escape and find inspiration. The careful planning and development of cities often result in sterile and predictable spaces, devoid of the richness and complexity that Jacobs and Appleyard advocated for.
In the context of the present-day urban landscape, it is evident that the urban environment has undergone significant changes since the time of Baudelaire. The rise of technology, rapid urbanization, and mass production have transformed the way cities are designed and constructed. As a result, the character of urban spaces has shifted, with a growing emphasis on efficiency, functionality, and uniformity.
The ideas put forth by Jacobs and Appleyard in "Towards a Urban Design Manifesto" continue to resonate with contemporary urban planners, architects, and scholars. Their call for the creation of vibrant, diverse, and unpredictable urban environments challenges the prevailing trend toward overly planned and sanitized cities. Their vision of the city as a place where fantasy and escape are possible serves as a reminder of the importance of preserving the unique character and identity of urban spaces.
In conclusion, the work of Allan B. Jacobs and Donald Appleyard in "Towards a Urban Design Manifesto" has left a lasting impact on the field of urban design. Their advocacy for the creation of magical and unpredictable urban environments offers a compelling vision for the future of cities. As urban environments continue to evolve and change, the ideas presented by Jacobs and Appleyard serve as a valuable reminder of the importance of embracing diversity, complexity, and imagination in the design and planning of cities.
AcidHorizons: Theorie des 21. Jahrhunderts
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Regelmäßig erleben wir (im Positiven wie im Negativen) spontane, wenn auch ungerichtete, Eruptionen des Verlangens nach Ausgleich und Veränderung (von den Gelbwesten bis zu Fridays for Future). Warum führt dies nicht zu einer Revitalisierung der gesellschaftlichen Linken? Die Antwort auf diese Frage, wenn auch gern angeführt, ist offensichtlich nicht (Angst vor) Repression. Die Proteste finden statt. Der Hunger nach Veränderung ist da. Aber Linke profitieren nicht von dieser Entwicklung, weil sie kaum mehr Zugang zur Vorstellungskraft der Menschen finden. Woran liegt das? Das Problem liegt meiner Meinung nach dort, wo sich linke Identitäten akademisiert und verbürgerlicht haben. Der Marxismus selbst scheint nicht mehr materialistisch genug. Vielleicht war er auch immer weniger materialistisch als er sich gegeben hat. So verrennt sich Sankt Marx seit geraumer Zeit in seinem Gedankenlabyrinth, ohne zu erkennen, dass er genau das geworden ist, was er einst in Stirner und Feuerbach zu denunzieren glaubte: Die (szientistische) Heilsverkündung, Paradies und Kirche, (Gefühls-)Ware und Identität – kurz: ein spektrales Gefängnis der Entfremdung, um die Unzufriedenen daran zu hindern auf unkontrollierbare Art und Weise unzufrieden zu werden. Die Gespenster, die man nicht rufen wollte, besitzen den Kommunismus nun in all der impotenten Strahlkraft eines Evangeliums: die blumenbesetzten Ketten unserer Zeit, die nur zum Rasseln taugen. Am Ende scheint dieser Materialismus das effektivste Gewand für ein falsches Bewusstsein zu sein. Um Mark Fisher zu zitieren:
»Eventalism is the manic flipside of the general depressive tendency in boring academic Marxism – in which an ostensible Leninism/Maoism (everything will change after the revolution!) obfuscates a de facto Adornianism (nothing could ever happen, everything is bad, so we might as well keep on taking the state’s pay cheques). The whole rehabilitation of the status of philosophy itself in the past couple of decades – the reversal of the democratisiung move to theory by third-rate obscurantist „philosophy“ and curator-speak babble – is a sideshow, of course, but a symptomatic one. The sour comedy of academic philosophical Leninism and Maoism can now be seen as one of the last acts in a postmodern shadowplay – a pantomime in which we are condemned to the role of interactive audience, tweeting our responses onto the screen behind the main players, who carry on regardless.« (»democracy is joy«, K-Punk 13|07|2015, 599/600)
Das Schicksal des beseelten Materialismus zeigt auch: Statt einer weiteren exorzistischen, „politische“ Praxis, welcher (im Christentum wie im Marxismus) zu einem ritualistischem Karneval seiner selbst geworden ist, braucht es vielleicht eher ein Zeitalter der Nekromantie. Zwar ist die linke Kritik an dem Konglomerat an Strömungen, die wir unter »1968« abgeheftet haben, derzeit omnipräsent. Doch die Einsicht, dass das Scheitern der politischen Linken (Kommunismus UND Sozialdemokratie) maßgeblich mit dem Nicht-Verstehen-Wollen dieser Bewegungen zu tun hat, wird ausgeblendet. Wir müssen jetzt erst wieder lernen, den Geist einer Welt heraufzubeschwören, die frei sein könnte. Wie der Kapitalismus sich aus den Ressourcen seiner Feinde im Feudalismus (heraus-)montierte, muss sich der Postkapitalismus aus dem Territorium dieser Ökonomie konstruieren. Fisher wollte hierzu ein Buch schreiben, konnte aber nur die Einleitung und ein paar Vorlesungen vollenden, bevor er sich das Leben nahm. In seiner Abwesenheit sollten wir an der Vision einer spinozistischen, psychedelischen Vernunft festhalten und uns mit Theorien des 21. Jahrhundert beschäftigen, statt Lebenszeit an gescheiterte Visionen des 19. und 20. Jahrhunderts zu verschwenden. Es ist Zeit für ein Update. Ich möchte deswegen einige relevante Bücher vorstellen, die mir wirklich bei der Bildung eines Klassenbewusstseins und postkapitalistischen Begehrens geholfen haben.
Andreas Reckwitz (2017): Die Gesellschaft der Singularitäten
Karl Mannheim hat nicht nur den marxistischen Ideologiebegriff radikalisiert, sondern identifizierte ein falsches Bewusstsein vor allem dort, wo die eigene Weltwollung, d. h. die eigene Welterfassung der Zeit, auf die sie sich bezieht, hinterherhinkt. Die Kritik schafft es dann weder sich durchzusetzen noch ihren Gegenstand zu verstehen. Der Marxismus und seine (leninistischen, maoistischen, usw.) Ableger beziehen ihre Legitimation aus einem Weltbild des Allgemeinen. Aber das 21. Jahrhundert ist ein Zeitalter des Besonderen und das wird sich so schnell nicht ändern. Andreas Reckwitz liefert in diesem brillanten Werk mit den Begrifflichkeiten dieser neuen sozialen Logik. Für das marxistisch geprägte falsche Bewusstsein hat diese Entwicklung zwei Konsequenzen: Erstens ist es ihnen unmöglich, das Substrat zu erkennen, auf dem der Postkapitalismus wachsen kann. Zweitens entgeht gerade den vielen Randgruppen der Linken, die im Wort eine Rückkehr in das Allgemeine herbeiklagen wollen, wie sehr sie im singularistischen Denken gefangen bleiben. Im Lesekreis, Demonstrationstourismus und bei Pranger-Spielchen auf Twitter tun sie nur mehr, ohne zu wissen, was sie tun. Es überrascht daher nicht, dass es vielen dieser „Radikalen“ mit ihrem affektiven Eifer nicht wie dem Rechtspopulismus gelingt, Mehrheiten gegen Ausbeutung zu mobilisieren oder diese für sich zu vereinnahmen. Gerade der Online-Marxismus, aber auch Teile des Neo-Anarchismus (nach Mark Fisher), sind nur ein weiteres Kollektiv des Singulären (und damit auch ein Markt, reif für die Erschließung durch das Besondere). Spektrale Linien, die Gitterstäbe eines transparenten Gefängnisses, sind sehr real.
Gilles Deleuze (1992): Postscript on Societies of control
Wenn Marx eines falsch verstanden hat, dann, dass die Grundsteinlegung des Kapitalismus nicht in der Ware als nützliches Ding erfolgte, sondern in der Entdeckung der Ware als Objekt, das den (Mehr-)Bedarf an Dingen gleichzeitig multipliziert und bindet: Das Gewürz aus Frank Herberts Dune-Büchern, Adam aus Ken Levines Bioshock, – kurz: Die Droge. Nutzen ist sekundär, Abhängigkeit primär. Die Textilwirtschaft war nur das Vorspiel für die Opiumkriege. Der kapitalistische Mechanismus gründet nicht in der Mehrwert-Produktion, sondern in der »Introjektion« des Suchtdrucks, in anderen Worten: Die Manipulation des Begehrens ist ein Dreh- und Angelpunkt. In der Gesellschaft der Singularitäten wird der Vater der Kontrolle durch Anhäufung endgültig abgesetzt und durch die spektrale Nanny der Biokontrolle ersetzt, d. h. die Herrschaft der Suchtbesessenen über den Süchtigen. Die neue Macht vertraut auf die Selbstdisziplin seiner zombifizierten Subjekte, ohne sie selbst vorzuleben: Frei nach Burroughs leben wir in einem Zeitalter des Kontrollsüchtigen (vom Patriot Act zum Fitnessarmband), dem es wie dem Junkie geht nach immer mehr nach »Junk« verlangt. Während die Disziplinargesellschaft Foucaults durch die Dominanz von Räumen (Fabrik, Schule, Gefängnis) forciert wird, reguliert eine Kontrollgesellschaft Zugang (zu Abschlüssen, Erfahrungen, Körpern, – Dealer und Stoff). Kontrollsucht ist die Kehrseite dessen, was Ulrich Beck eine Risikogesellschaft nannte, ihr erster Fix. Risiko (von 0,00001% bis zu 99%) ist nicht die Katastrophe an sich, sondern die Erwartung von Katastrophen. Kontrollgesellschaften behandeln jedes Risiko (vom terroristischen Attentat bis zur Zigarette) bereits als eine Katastrophe, reagieren so auf ein Ereignis und übersetzten es in spektrale Linien des Machtgewinns. Doch dieser Aktionismus ist alles andere als effizient, wie beim realen Süchtigen verengt sich das Blickfeld auf einen Tunnel. In einer Gesellschaft, die das Risiko obsessiv auf Distanz halten will, werden kurioser Weise substanzielle Risiken, die der Unmittelbarkeit der Suchtmultiplikationslogik widersprechen, so lange wie möglich ignoriert. Corona und der Klimawandel sind hier eindringliche Beispiele.
Doch, wie Deleuze wusste, muss diese schöne neue Welt weder Anlass zur Furcht noch zur Hoffnung sein: Es geht darum, neue Waffen zu finden. Wie die Serie Mr. Robot von Sam Esmail weiß, kann in einer Kontrollgesellschaft alles, was Zutritt oder Zugriff gewährt (Türen, Biologie, Computer, soziale Beziehungen, Medien, Körper, Politik, Kultur, Emotionen), gehackt werden. Jede Tür bleibt nur so lange eine Barriere wie man sie als solche wahrnimmt. Alle Schlüssel können nachgemacht werden, weswegen die Kontrollgesellschaft (im Modus ihrer Singularitäten) auch so besessen ist von Authentizität. Umso mehr gilt: Alle stagnierenden Systeme der Authentizität in ihre fließende Künstlichkeit (aus Schloss und Schlüssel, Energiestrom und Barriere) aufzulösen, wird zu einer der mächtigsten Waffen der Subversion.
David Graeber (2018): Bullshitjobs
Eine zentrale politische Frage für die nächsten Jahrzehnte wird das Problem der Arbeit sein und hier zeigt sich am deutlichsten, dass der Kapitalismus ein System der künstlichen Verknappung ist, das reale Knappheit erzeugt, statt auf sie nur zu reagieren. Und doch: Gerade in Deutschland macht sich derzeit ein neues Feld von Adorni(e)ten breit, die die bürgerliche Spießigkeit des 19. und 20. Jahrhunderts in ein linkes Ideal verkehrt haben. (Dass auch dieses Theater perfekt in der singulären Logik einer Ökonomie des Besonderen und der Authentizitätssucht der Biokontrolle aufgeht, scheint niemanden zu stören.) In modifizierter Form will man den Frankenstein zum Keynesianismus spielen (MMT) und das verquere Ziel der Vollbeschäftigung (Jobgarantie) beibehalten. Nur wird das nicht gelingen: Bullshitjobs von David Graeber zeigt eindringlich, wie sehr das gegenwärtige Wirtschaftssystem von sinnlosen und sozialschädlichen Tätigkeiten unterwandert ist. Der gegenwärtige Stand der Automatisierung, die gewachsenen Ansprüche einer Gesellschaft der Singularitäten und der Klimawandel straft die Verheißungen der Vollbeschäftigung Lügen. Es geht nicht, ohne noch mehr Bullshitjobs in die Welt zu setzen. Und ist das der geistigen Gesundheit aller zuträglich? Ist es nicht besser, einen Schritt weiterzugehen und (wie u. a. von Bob Black gefordert) der Erwerbsarbeit als Ideal den Todesstoß zu versetzen? Arbeit ist nur dann erfüllend, wenn sie notwendig und/oder gewollt ist. Arbeit ist nicht erstrebenswert, weil sie Beschäftigung ist.
Mark Fisher (2009): Capitalist Realism
Während der kapitalistische Realismus als positives politisches Projekt nach der Finanzkrise 2008 aufgegeben wurde, existiert er als untoter Wahrnehmungs- und Deutungshorizont weiter. Dieses dünne Buch strahlt nach wie vor durch seine Präzision, Klarheit und Dichte, von der die Schwurbeleien des akademischen Sankt-Marx-Bürgertums nur träumen können. Wie in seinem gesamten Werk beschäftigt sich Fisher auch hier mit der Interaktion von Kultur und sozio-ökonomischen Fragen, wenn auch (noch) ohne eigene politische Vision. Die Kritik benennt jedoch auch klare Fluchtlinien, die der Kapitalismus nicht bewältigen kann: 1. die Umweltkrise, 2. die Ausbreitung und Entpolitisierung psychischer Erkrankungen und 3. die (gegen alle Versprechungen) wachsende Bürokratie im Neoliberalismus. Hier muss ein postkapitalistischer Aktivismus mit zerschmetternder Kritik den Finger in die Wunde legen, bis diese sich entzündend. Der Kapitalismus ist zu ineffizient, um unsere Zukunft gestalten zu können.
Paul Mason (2015): Postcapitalism
Paul Mason vereint auch viele der genannten Ansätze auf dieser kleinen Liste in seinem Buch. Doch neben den interessanten Gedanken zu Kondratieff-Wellen und der Definition eines neuen historischen, im Netzwerk verorteten Subjekts (als Spiegelbild von Reckwitz‘ singularistischen neuen Mittelschicht), ist noch ein anderer Punkt entscheidend. Zu den drei Vektoren, die Fisher als unüberwindbare Probleme für den Kapitalismus definiert, kommt hier ein weiterer hinzu: Information. Informationsgüter unterscheiden sich grundsätzlich von anderen Gütern in der Warenzirkulation. Da sie unendlich reproduzierbar sind, widersprechen sie per definitionem der kapitalistischen Eigentums- und Verknappungslogik. Die Verteilung von Eigentumsrechten wird zum Basar der Kontrollsuchtbesessenen und gleichzeitig immer stärker durch Hacker:innen unterwanderbar. Die Anarchist:innen waren auch hier (wie im Anti-Work-Aktivismus) den Marxist:innen Meilen voraus, die sich in ihrem melancholischen Blackmetal-Adornismus verschanzten: F. O. S. S. (Free Open Source Software) war von Anfang an Teil des Internets. Es ist vor allem diesen Pionieren zu verdanken, dass viele Standardanwendungen und Dienste auch nach Kommerzialisierung des Internets dem Internet kostenlos zur Verfügung standen.
Diese Liste ist nur ein Anfang und ich bin jeder Zeit für Ergänzungen offen. Auch würde es mich freuen, mich mit Leuten zu vernetzen und Menschen auszutauschen, die ebenso wie ich die Nase voll haben vom linken Historismus und etwas verändern wollen. Links zu meinen Seiten und meiner Email-Adresse in der Signatur.
Weiterführend:
Baudrillard, Jean (1994). Simulacra and simulation. Ann Arbor: University of Michigan State press.
Beck, Ulrich (2008). Weltrisikogesellschaft. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.
Bregman, Rutger (2019). Utopien für Realisten. Aus dem Englischen von Stephan Gebauer. Hamburg: Rowohlt Taschenbuch.
Deleuze, Gilles (1992). Postscript on Societies of Control. In: October, Vol. 59 (Winter 1992).
Derrida, Jacques (2004). Marx‘ Gespenster. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.
Fisher, Mark (2021). Postcapitalist Desire: The final lectures. Edited and with an Introduction by Matt Colquhoun. London: Repeater Books.
Fisher, Mark (2018). K-Punk. The Collected and unpublished writings of Mark Fisher (2004-2016). Edited by Darren Ambrose. Foreward by Simon Reynolds. London: Repeater Books.
Fisher, Mark (2009). Capitalist Realism. Is there no Alternative? Winchester/Washington: Zero Books.
Fisher, Mark (1999/2018). Flatline Constructs: Gothic Materialism and Cybernetic Theory-Fiction. Forward by exmilitary. New York: exmilitary press.
Graeber, David (2018). Bullshitjobs. The Rise of pointless work and what we can do about it. London: Penguin Books.
Mason, Paul (2015). Postcapitalism. A Guide to our Future. London: Penguin Books.
Reckwitz, Andreas (2017). Die Gesellschaft der Singularitäten. Berlin: Suhrkamp.
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