»Noch ein Grund fürs Abnehmen.«
Tja. Gründe gibts ne Menge, oder?
Aber dieser Aha-Effekt; dieser wirkliche Wunsch es durchzuziehen, der schleicht sich auf wegen Abseits der Bekannten Symptome – Schmerzen, Unwohlsein, Schamgefühl, Konditionsmangel, Mobbing – an dich herran.
Meiner begegnete mir während der Arbeit.
Nun muss ich allerdings dazu sagen, dass ich ironischerweise in einer Agentur arbeite, deren Hauptkunde ein Ernährungsprogramm darstellt. Impulse für Diäten habe ich sogesehen von dieser Seite aus täglich, ich beschäftige mich ungewollt mit Ernährungsthemen die mich sonst nicht Interessieren. Man lernt viel wenn man den ganzen Tag Ernährungsumstellungen vermarkten will.
Aber solche Unternehmen machen einen doch skeptisch? Den scheiss glaubt doch keiner.
Ich hab selbst lange nicht geglaubt das der Rotz auch nur irgendeinen Effekt hat ausser deinen Geldbeutel für Beratungsstunden zu schmälern.
Gestern kam eine Flut an Mails für die neue Covermodelaktion unseres Magazins bei uns an; lauter Menschen, von wirklich Jung bis ins Hohe alter, die Erfolgreich waren, die teilweise an die 60 kg abgenommen hatten, wirkliche Vorher/Nacher Bilder, reale Briefe über ihren teilweise Jahre andauernden Kampf gegen die Pfunde; keine seltsamen Vergleichsbilder oder aufgehübschten Werbetexte sondern Menschen. Glücklichere Menschen.
Unglücklicherweise darf ich weder Bilder noch Erfolgsgeschichten hier veröffentlichen; Ich bin mir nichteinmal sicher ob ich Sie hätte lesen dürfen. Aber für mich war es Motivation genug es jetzt selbst nocheinmal anzupacken.
In diesem Sinne, ran an den Speck.