ich vermisse mich selbst auf eine art,
die ich nicht einmal richtig erklären kann.
© j.k / gedankensprache
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@gedankensprache
ich vermisse mich selbst auf eine art,
die ich nicht einmal richtig erklären kann.
© j.k / gedankensprache
dieses gefühl
von tiefer trauer
für das mädchen
welches ich mal war.
© j.k / gedankensprache
wenn sie nicht mehr das sind,
woran ich geglaubt habe,
was bedeutet das für mich?
© j.k / gedankensprache
ich find die welt oft zu groß.
© j.k / gedankensprache
wo das unmögliche wohnt
verspüren wir den drang
alles möglich zu machen,
der angst inne zu halten.
————-
und plötzlich stellen wir fest,
dass das unmögliche nur eine geschichte war,
die wir uns erzählt haben.
montagsgedicht „unmöglich“ © j.k / gedankensprache
leben zwischen
lebensfreude
und verlorenem mut.
© j.k / gedankensprache
der eindrücke bediene ich mich,
und mache sie mir zu eigen.
© j.k / gedankensprache
mit dem verfall unseres hauses
haben wir die vertrautheit des alltags verloren.
mit dem verlust unseres berufes
büßen wir
unser vertrauen
und das gefühl in dieser welt
von nutzen
zu sein.
mit dem schwund der sprache
verloren unsere reaktionen
ihre natürlichkeit,
und wir
den ungezwungenen ausdruck
unserer gefühle.
© j.k / gedankensprache
montagsgedicht „black out poetry“ © j.k /gedankensprache
ein buch
gefüllt mit der stille
zwischen uns.
© j.k / gedankensprache
du hüllst dich in den glauben des festen vertrauens,
in das gute zu jener zeit,
ich hingegen bin zuversichtlich,
das nichts für immer bleibt.
montagsgedicht “zuversicht” © j.k / gedankensprache
tag und nacht
stell ich mir dieselben fragen
versuch die gedanken zu vertagen
bis mir einfällt - nachts ist auch tag.
montagsgedicht “tag und nacht“ © j.k / gedankensprache
das leben sollte ein ausrufeziechen sein,
kein fragezeichen
und erst recht kein punkt.
© j.k / gedankensprache
ich war kurz davor kurz davor gewesen zu sein,
als am morgen davor alles anders war.
es war der tag davor und nicht das leben danach.
heute lebt sich der tag danach als gab es kein leben davor.
montagsgedicht “davor” © j.k / gedankensprache
das was du bist
ist das was du vermisst.
© j.k / gedankensprache
ich drehe mich im kreis und wende mich ab,
ich drehe durch und wandere hinab
ins gedankenwatt meines kopfes.
ich drehe die karte, soll ich sie wenden?
wie soll ich mich hier wiederfinden?
an dem punkt an dem ich stehe
dreht der kompass sich im kreis.
bin nicht der mittelpunkt der erde,
nur das zentrum meiner welt,
ich kann sie drehen oder wenden,
wie es mir gefällt.
© j.k / gedankensprache
- montagsgedicht “drehen oder wenden”
ich schweige mich durch die nacht hindurch,
bin so naiv und nur am träumen.
© j.k / gedankensprache