ich vermisse mich selbst auf eine art,
die ich nicht einmal richtig erklären kann.
© j.k / gedankensprache

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ich vermisse mich selbst auf eine art,
die ich nicht einmal richtig erklären kann.
© j.k / gedankensprache
wo das unmögliche wohnt
verspüren wir den drang
alles möglich zu machen,
der angst inne zu halten.
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und plötzlich stellen wir fest,
dass das unmögliche nur eine geschichte war,
die wir uns erzählt haben.
montagsgedicht „unmöglich“ © j.k / gedankensprache
ich find die welt oft zu groß.
© j.k / gedankensprache
montagsgedicht „black out poetry“ © j.k /gedankensprache
mit dem verfall unseres hauses
haben wir die vertrautheit des alltags verloren.
mit dem verlust unseres berufes
büßen wir
unser vertrauen
und das gefühl in dieser welt
von nutzen
zu sein.
mit dem schwund der sprache
verloren unsere reaktionen
ihre natürlichkeit,
und wir
den ungezwungenen ausdruck
unserer gefühle.
© j.k / gedankensprache
ein buch
gefüllt mit der stille
zwischen uns.
© j.k / gedankensprache
das leben sollte ein ausrufeziechen sein,
kein fragezeichen
und erst recht kein punkt.
© j.k / gedankensprache
ich war kurz davor kurz davor gewesen zu sein,
als am morgen davor alles anders war.
es war der tag davor und nicht das leben danach.
heute lebt sich der tag danach als gab es kein leben davor.
montagsgedicht “davor” © j.k / gedankensprache