Es gibt verschiedene Hirnwellen und je nach Frequenz werden sie in unterschiedliche Kategorien unterteilt, da Ihnen dadurch eine andere Funktion zukommt bzw. sie anders wirken. Wer weiß hier schon die korrekte Kausalrichtung?
Alphawellen (14 - 8 Hertz = Schwingungen pro Sekunde) treten in gelöster, entspannter Grundhaltung, beim Tagträumen und Visualisieren auf (wobei hier alle Sinnesqualitäten gemeint sind; manche Menschen können z.B. Geruchs- oder Tastempfindungen wesentlich intensiver »visualisieren« als innere Bilder). Alphawellen sind das Tor zur Meditation, sie sind als Brücke notwendig, damit Informationen aus dem Theta-Bereich in unser Wachbewusstsein gelangen können. Wenn so tief meditieren, dass wir nur noch Theta- und Deltawellen, aber keine Alphawellen mehr produzieren, werden wir uns an die Inhalte der Meditation nicht erinnern können. Alpha ist deshalb besonders in Kombination mit anderen Hirnwellen bedeutsam
Wieso ich gerade die Alphawellen so spannend finde? Weil das unser „Geistes”-Zustand ist, wenn wir im „Flow” sind. Sei es beim Spazieren gehen, Tagträumen, Entspannen, oder Ausdauersport; es ist der kreativste vorstellbare Zustand, den wir erreichen können. Meist halberschöpft, aber noch in vollster Konzentration, fokussiert und in der Lage unser Potenzial auszuschöpfen. Trainierbar durch Meditation.