Vormittags nutze ich gerne die Vorteile meines Fernstudiums hinsichtlich der freien Zeiteinteilung und gehe einkaufen oder habe Termine und nutze die sonnige aber noch nicht heiße Uhrzeit zum rausgehen, Sport machen und lernen auf dem Balkon. Wenn das Wetter toll ist, habe ich keinerlei Motivation im schattigen Nordzimmer am Computer bzw. Schreibtisch zu arbeiten, deshalb lerne ich vormittags mit Karteikarten oder lese im Skript und mache Notizen. Nachmittags kommen dann die Computerarbeiten dran.
Bei einer klassischen Klausurvorbereitung gehe ich in drei Phasen vor: 1. Lektion grob lesen, Mind Map mit den wichtigsten Informationen anlegen. 2. Lektion lesen, Karteikarten erstellen und Online Test machen (am Computer, also Nachmittags). 3. Karteikarten lernen (ab da jeden Tag die App öffnen und lernen was anfällt, dass organisiert die App), große Mind Map mit allen Lektionen pflegen (Whiteboard im Wohnzimmer). 4. Klausurvorbereitung (neue Mind Map mit für mich schwierigen Inhalten, Probeklausur).
Was ich zum Lernen nutze: Ipad und Apple Pencil, Anki (als App auf dem Ipad und Android Smartphone und Software am Linux Computer :D), Good Notes (App für Ipad)+Skript als PDF, gedrucktes Skript wenn ich draußen lerne, White Board (bevor ich das hatte habe ich Din A3 Malblöcke genutzt), Computer
Generell nutze ich Phasen zum Lernen in denen ich mich gut konzentrieren kann, und höre auf zu lernen wenn die Konzentration nachlässt. Lieber mache ich immer wieder kurze, aber konzentrierte Lerneinheiten. Dadurch sitze ich insgesamt weniger am Lernstoff, schaffe aber genauso viel wie wenn ich stumpf versuchen würde Stunden am Stück zu lernen. In kurzen Pausen mache ich gerne kleine Hausarbeiten wie Wäsche aufhängen.
Um den Fortschritt zu kontrollieren, trage ich zum einen in einem Lernstoffplaner ein was ich wann gemacht habe und zum anderen tracke ich mit Hilfe der App „Zeiterfassung“ was ich wann wie lange gemacht habe. Außerdem setzte ich mir am Anfang der Woche ein Ziel.
Motivation…. Momentan macht mir das Lernen mit Karteikarten bzw. mit Anki so viel Spaß, dass es mir leichtfällt immer wieder die App zu öffnen und zu lernen. Auch ist es für mich motivierend, zu sehen wieviel ich gemacht habe (anhand der getrackten Zeit und der erstellten/gelernten Karteikarten). Aus meinem letzten Motivationstief bin ich rausgekommen, in dem ich mit ganz kurzen Arbeitsphasen Lernen wieder in die Alltagsroutine eingebaut habe.