Keine Frühlingsgefühle
Der Frühling wurde von der Welt erwürgt, kein Gras wächst mehr, schwarz scheint die Sonne, anachronistisch überholt. Die Pandemie wurde von Krieg, Zerstörung und Tod abgelöst. Der eigene Zerfall nagt weiter und setzt sich tiefer unten fort. Ich kann nicht so tun, als wäre ich bloß Zuschauer. Deshalb gibt es heute kein Frühlingsgedicht, aber immerhin, Esperanto auf dem Mond.










