Am Wochenende hatten wir unsere erste kleine Ernte dieses Jahr in der Schüssel: Pflücksalat, Salatgurke, Petersilie, Gartenkresse, Schnittlauch und Radieseln.
Wir sind Kleingärtner und bauen natürlich nicht auf riesigen Feldern an, aber unsere rund 400 Quadratmeter nutzen wir schon aus und finden das nicht nur spannend, sondern richtig nützlich für uns.
Die Erfahrungen, die wir in den letzten sechs Jahren beim Anbau von natürlichen Lebensmitteln gemacht haben, kann uns keiner mehr nehmen und dieses Experiment ist trotzdem jedes Jahr ein neues.
Als wir uns einen Schrebergarten zulegten, haben wir von vielen Seiten gehört, dass das für andere Familien nicht in Frage käme, denn jedem ist bekannt, dass es diesen "Anbauzwang" gibt - und wer wolle das schon?
Wir haben damit wenig Probleme, denn unsere Kohlrabi, Bohnen, Erdbeeren, Kartoffeln, Zucchini, Melonen, Paprika und Tomaten wachsen gerade wunderbar und es ist auch für unsere Tochter eine Bereicherung, zu sehen, wie wir mit Fleiß und aus eigener Hand gepflanzte Nahrung für uns schaffen können, ohne in den Supermarkt gehen zu müssen.
Daran ist für uns nichts schlimm.
Das Einzige, wovor wir Angst hatten, waren strenge Vorschriften des Vorstands oder spießige Gartennachbarn oder viele Verbote, denn darauf reagieren wir ziemlich empfindlich.
Doch in unserem Gartenverein läuft das alles sehr fair und freundschaftlich ab, zudem ist die Lage einfach traumhaft inmitten eines idyllischen Dörfchens und doch mit nötiger Ruhe.
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