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Landeskriminalamt in Nordrhein-Westfalen beklagt erhebliche Fahndungsprobleme bei der Jagd nach Kinderschändern
Das Landeskriminalamt (LKA) in Nordrhein-Westfalen beklagt erhebliche Fahndungsprobleme bei der Jagd nach Kinderschändern und Kriminellen im Internet. Dies berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ in seiner Donnerstag-Ausgabe. So weigerten sich derzeit die meisten Telekommunikationsanbieter, die IP-Adressen von Verdächtigen herauszugeben. „Polizeiliche Auskunftsersuchen laufen damit ins Leere“, bestätigte LKA-Sprecherin Heidi Conzen. Ohne IP-Daten können die Ermittler des Cybercrime-Zentrums im…
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NGO beklagt schwere Menschenrechtsverletzungen
Manila, Philippinen – Tausende Tote im blutigen Krieg gegen die Drogen, eine durch Morde und Kriminalisierung bedrohte Zivilgesellschaft und ein Klima fast absoluter Straffreiheit zeichnen die Menschenrechtslage in den Philippinen aus. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht, den das Aktionsbündnis Menschenrechte – Philippinen (AMP) vorgelegt am Mittwoch hat. Anlässlich des bevorstehenden dritten…
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Duterte beklagt Tote im Drogenkrieg
Duterte beklagt Tote im Drogenkrieg
Manila, Philippinen – Philippinischer Präsident: Wenn Abhängige mit Drogenkonsum aufhören, gibt es friedliches Weihnachten Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat die steigende Zahl von Toten in dem von ihm iniziierten Kampf gegen den Drogenhandel beklagt. “Ich bin kein Killer. Ich genieße es nicht, wenn ein Philippiner da in all dem Blut liegt”, sagte Duterte am Montag. Der 71-jährige…
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Duterte beklagt sich bei Putin über den Westen
Duterte beklagt sich bei Putin über den Westen
Peru. Lima – Wie sich ein Kind bei seinem älteren Bruder beschwert, beklagte sich Präsident Rodrigo Duterte bei dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über die “westliche” Heuchelei, Kritik, Mobbing gegenüber kleinerer Nationen, und die Neigung Kriege zu beginnen “.
Bei einem Treffen, am Rande des Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC), mit dem russischen Präsidenten startete Duterte seine…
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Todesstrafe: Amnesty beklagt dramatischen Anstieg von Hinrichtungen
Im Jahr 2015 gab es laut Amnesty International weltweit mehr Hinrichtungen als in jedem anderen der vergangenen 25 Jahre. Mit mindestens 1634 Hinrichtungen wurde laut dem Jahresbericht der Menschenrechtsorganisation ein neuer Höchststand erreicht – ein Anstieg um mehr als 50 Prozent gegenüber 2014. Die tatsächlichen Hinrichtungszahlen liegen Amnesty zufolge deutlich höher, da für China keine endgültigen Zahlen vorlägen. Fast 90 Prozent der von der Organisation registrierten Hinrichtungen entfallen auf Iran, Pakistan und Saudi-Arabien.
© dpa-infografik
Staaten mit den meisten Hinrichtungen im Jahr 2015
© dpa-infografik Staaten mit den meisten Hinrichtungen im Jahr 2015
Laut dem aktuellen Jahresbericht ließ Iran 2015 mindestens 977 Menschen hinrichten, die meisten von ihnen wegen Drogenkriminalität. In Iran werden auch Todesurteile gegen Minderjährige vollstreckt. In Pakistan gab es mehr als 320 Hinrichtungen – die höchste Zahl, die Amnesty jemals für dieses Land dokumentierte. Saudi-Arabien richtete mindestens 158 Menschen hin. Bei den meisten Hinrichtungen in dem Land handelte es sich um Enthauptungen.
Vier Staaten schaffen Todesstrafe ab
Das Land mit den meisten Hinrichtungen ist weiterhin China. Die genaue Zahl wird von der Volksrepublik als Staatsgeheimnis behandelt. „Amnesty befürchtet, dass im vergangenen Jahr abermals tausende Menschen in China hingerichtet worden sind“, sagt Oliver Hendrich, Experte zum Thema Todesstrafe bei Amnesty International in Deutschland.
Gefängnispolitik in Texas
Saudi-Arabien: Amnesty meldet alarmierenden Anstieg von Hinrichtungen
Gemischte Bilanz
Es gebe aber auch eine positive Entwicklung: Mit Fidschi, Madagaskar, der Republik Kongo und Suriname schafften 2015 vier weitere Staaten die Todesstrafe vollständig ab. Erstmals seien damit die Staaten, die die Todesstrafe noch verhängen, weltweit in der Minderheit. Für die Vereinigten Staaten registrierte Amnesty 28 Hinrichtungen, die niedrigste Zahl seit 1991.
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2015, ein blutiges Rekordjahr: Amnesty beklagt Anstieg von Hinrichtungen
Politik
Der Iran, Pakistan und Saudi-Arabien sind die Spitzenreiter einer traurigen Statistik: In diesen Ländern finden offiziell die meisten Hinrichtungen statt. China richtet vermutlich noch mehr Menschen hin, von dort gibt es allerdings keine endgültigen Zahlen.
Im Jahr 2015 gab es laut Amnesty International weltweit mehr Hinrichtungen als in jedem anderen der vergangenen 25 Jahre. Mit mindestens 1634 Hinrichtungen wurde laut dem Jahresbericht der Menschenrechtsorganisation ein neuer Höchststand erreicht – ein Anstieg um mehr als 50 Prozent gegenüber 2014.
Die tatsächlichen Hinrichtungszahlen liegen Amnesty zufolge deutlich höher, da für China keine endgültigen Zahlen vorlägen. Fast 90 Prozent der von der Organisation registrierten Hinrichtungen entfallen auf den Iran, Pakistan und Saudi-Arabien.
Laut dem aktuellen Jahresbericht ließ der Iran 2015 mindestens 977 Menschen hinrichten (2014: mindestens 743), die meisten von ihnen wegen Drogenkriminalität. Im Iran werden auch Todesurteile gegen Minderjährige vollstreckt. In Pakistan gab es mehr als 320 Hinrichtungen – die höchste Zahl, die Amnesty jemals für dieses Land dokumentierte. Saudi-Arabien richtete mindestens 158 Menschen hin (2014: mindestens 90). Bei den meisten Hinrichtungen in dem Land handelte es sich um Enthauptungen.
„Amnesty befürchtet, dass im vergangenen Jahr erneut tausende Menschen in China hingerichtet worden sind“, sagt Oliver Hendrich, Experte zum Thema Todesstrafe bei Amnesty International in Deutschland. Für die USA registrierte Amnesty 28 Hinrichtungen, die niedrigste Zahl seit 1991.
Es gebe aber auch eine positive Entwicklung: Mit Fidschi, Madagaskar, der Republik Kongo und Suriname schafften 2015 vier weitere Staaten die Todesstrafe vollständig ab. Erstmals seien damit die Staaten, die die Todesstrafe noch verhängen, weltweit in der Minderheit.
Quelle: n-tv.de
Themen
Todesstrafe
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Hohe Gewinne mit billigen Zusätzen: Foodwatch beklagt Vitamin-Schwindel
Ratgeber
Dienstag, 05. April 2016
Fruchtgummi statt Obst, Frühstücksflocken statt Vollkornbrot? Könnte klappen, wenn man den Werbeversprechen der Lebensmittelindustrie glaubt. Viele Produkte werden mit Vitaminen und Mineralien angereichert, um ihnen ein gesundes Image zu verpassen.
Wenn Lebensmittel gezielt mit den darin enthaltenen Vitaminen beworben werden, sind sie meistens ungesund. Das legt eine Studie nahe, die Foodwatch jetzt veröffentlicht hat. Die Verbraucherorganisation hat dafür Produkte ausgewertet, auf deren Verpackung der Vitamingehalt explizit hervorgehoben wird. Von den 214 untersuchten Artikeln waren 190 zu süß, zu fettig oder zu salzig.
Unter den Produkten waren beispielsweise Fruchtgummis von Katjes, Traubenzucker von Dextro Energy, Milchgetränke von Müller, diverse Säfte und Vitamingetränke, Fruchtpüree aus Quetschbeuteln sowie Wurstwaren für Kinder. Die Liste der Werbeversprechen reichte von „wohltuendem Vitamin C“ bis hin zu „Tägliche Energie, Vitamine, Magnesium, Calcium“. Trotz des gesunden Anstrichs entsprachen 90 Prozent der Erzeugnisse nicht den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für ausgewogene Lebensmittel. Bei den WHO-Vorgaben spielen unter anderem die Anteile von Fett, Zucker und Salz, aber auch der Kaloriengehalt oder zugefügte Süßstoffe eine Rolle.
„Deutschland ist kein Mangel-Land“
In den meisten Fällen wurden die Vitamine künstlich ergänzt. Nur bei 15 Prozent waren sie von Natur aus enthalten. Das waren dann meist wenig verarbeitete Lebensmittel wie Salat oder Pflanzenöl. „Die Lebensmittelindustrie setzt hunderten Produkten für winzige Cent-Beträge künstlich Vitamine zu, um Süßigkeiten, Zuckergetränken oder anderem Junkfood einen gesunden Anstrich zu verpassen“, sagte Michaela Kruse von foodwatch. “ Deutschland ist kein Vitaminmangel-Land“, so Kruse weiter. Für die Hersteller sei das ein profitables Geschäft: Zuckergetränke und Süßigkeiten seien günstig zu produzieren und versprächen hohe Gewinnspannen – durch den künstlichen Zusatz von billigen Vitaminen könnten die Produkte dann auch noch als besonders gesund vermarktet werden.
Die Verbraucherorganisation sieht den Gesetzgeber in der Pflicht, die Werbung zu begrenzen. Gesundheitsbotschaften sollten nur auf Produkte gedruckt werden dürfen, die den WHO-Kriterien für ausgewogene Lebensmittel genügen. Erste Schritte sind schon gemacht: Seit 2012 dürfen die Hersteller nicht mehr nach Belieben mit Gesundheitsslogans werben, sondern müssen sich ihre Aussagen erst von der EU genehmigen lassen. Überzogene Versprechen sind verboten. So darf es beispielsweise nicht mehr heißen „verbessert das Immunsystem“, sondern lediglich „trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei“. Insgesamt sind 250 dieser sogenannten „Health Claims“ zugelassen.
Auch nährwertbezogene Angaben wie „fettarm“ oder „mit Vitamin C“ dürfen nur verwendet werden, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind. Allerdings gibt es keine Mindestanforderungen an die jeweiligen Nährwertprofile. So kann ein Joghurt zwar werbewirksam fettarm sein, aber dafür eine ganze Menge Zucker enthalten. Die Lebensmittellobby wolle die Nährwertprofile komplett aus der Verordnung zu Health-Claims streichen, warnt Foodwatch. Über einen entsprechenden Antrag stimmt das EU-Parlament demnächst ab.
Quelle: n-tv.de
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