Der Bindermichltunnel auf Stelzen
Ein internes Papier der Impulse Schiene Leonding legt erneut klar, was ohnehin schon alle wissen: Der Lösungsvorschlag der Plattform ist die Trasse durch den Grüngürtel.
Das VIP-Handbuch vom 23.12.2011 nennt für den (unmöglichen) Harterfeldtunnel durch den Grüngürtel gleich 9 Vorteile! Darunter auch so seltsame Argumente wie „weniger betroffene Anrainer“ oder „geringere Errichtungskosten“.
Beworben wird das Ganze mit dem Bild einer unversehrten, strahlend grünen Wiese. Headline: „Hier sehen Sie die viergleisige Westbahn“ oder so ähnlich.
Als Referenzbeispiel wird der Bindermichltunnel genannt.
Das kommt der Sache schon näher. So also können wir uns das „vollständige Verschwinden“ vorstellen... eine Einhausung, deren Dach begrünt ist!
Doch leider ist nicht einmal so was im Grüngürtel möglich.
Vielmehr kann man sich die Westbahntrasse durch den Grüngürtel so vorstellen:
Ein ähnliches Bauwerk wie der Bindermichltunnel überquert die Paschingerstraße in 3-4 Metern Höhe und schwenkt dann langsam über den Grüngürtel ein.
Über dem östlichen Teil der Grundbachsenke steht der Leondinger „Bindermichltunnel“ auf einem Brückenbauwerk, das sich ganz langsam abwärts neigt.
Damit der Leondinger „Bindermichltunnel“ auch nur die Erdoberfläche der Grundbachsenke berühren könnte (von Verschwinden ist da noch lange keine Rede), müsste die weitere Grundbachsenke bretteleben bis zum Niveau der Paschingerstraße mit Erde angefüllt werden.
Das ist natürlich ein Ding der Unmöglichkeit.
Und so wird der Leondinger „Bindermichltunnel“ mindestens nochmals diese Strecke, wahrscheinlich mehr, auf Stelzen über dem Westen der Grundbachsenke liegen, eher er auch nur das Bodenniveau der Grundbachsenke erreicht und ein nachträgliches Anschütten der oberirdischen Einhausung überhaupt irgendwie möglich wäre.
(siehe dazu: ÖBB Stellungnahme beendet Tunnelmärchen und Grundbachwiki - Was ist eine Einhausung)










