Kontrollverlust Bis Zum Bittersten Ende.
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Kontrollverlust Bis Zum Bittersten Ende.
Kinderarbeit und ihre bitteren Folgen
Kinderarbeit und ihre bitteren Folgen
WELTLADEN Vortragsabend beleuchtet Thema anhand von Beispielen / Projekt vorgestellt: fairer Handel von PREDA
Manila, Philippinen – Der Weltkindertag und die „Faire Woche“ gaben dem Weltladen Alsfeld gleich einen doppelten Grund für einen Vortragsabend zum Thema „Kinderarbeit“: Unter dem Titel „Rund um die Mango und den ,Fairen Handel‘. Und wie beides Kinderausbeutung verhindern hilft“,…
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Olympiade in Rio de Janeiro: Von Versprechungen und bitteren Wahrheiten
Sicherheit für Olympia
Soldaten vor dem Stadion Maracanã in Rio de Janeiro. Zur großen Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele sind die Sicherheitsvorkehrungen besonders scharf.
(Foto: Reuters)
Rio de JaneiroAls Rio vor sieben Jahren zum Austragungsort der Olympischen Spiele gewählt wurde, da sah er seine Chance und griff zu: Eduardo Paes, der Bürgermeister von Rio de Janeiro erklärte Olympia zur Chefsache und verdrängte alle Gremien und Konkurrenten. Selbst der machtbewusste Präsident des brasilianischen Olympischen Komitees spielt nur noch eine Nebenrolle bei der Olympia-Vorbereitung. Er wolle als der Bürgermeister in die Geschichte Rios eingehen, der die Stadt am stärksten positiv verändert habe, wiederholt Paes regelmäßig.
Tatsächlich hat Paes die Stadt in einigen Vierteln völlig umgekrempelt, wie das nicht mehr geschehen ist, seitdem die Stadt 1960 ihre Funktion als Landeshauptstadt an Brasília abgeben musste – und das in einem Land, mit einer immensen Bürokratie, ohne planerische Tradition und nicht existierendem Langfristdenken. Es hat Rio gut getan. Das lässt sich jetzt etwa an der Hafenmole sehen: Wo früher eine hochgelegt Stadtautobahn die Sicht auf die Bucht versperrte und sich niemand in die Nähe der heruntergekommenen Lagerhallen an den Kais traute, ist jetzt ein breiter Boulevard für Fußgänger entstanden. Es gibt drei architektonisch beeindruckende Museen, und Bürger und Touristen flanieren bereits durch die Sonne, obwohl bis zur letzten Minute überall noch gegraben, gekachelt und geschweißt wird. Noch sind die Cariocas, also die Einwohner Rios, nicht an die breite Fußgängerzone gewöhnt. Ein Motoradfahrer fährt vor der neuen Straßenbahn vorweg, um Unfälle zu vermeiden. Überrascht registrieren die Passanten vergessene Prachtbauten aus den Zeiten der Weltausstellung von 1922. Das in Buenos Aires oder selbst São Paulo immer als etwas provinziell belächelte Rio de Janeiro besitzt auf einmal das Angesicht einer echten Metropole. Ein bisschen wie ein kleineres New York in den Tropen.
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Auch beim wichtigsten Austragungsort des Olympiaparks könnte man mit etwas Phantasie den Vergleich zu Niemeyers eleganter Hauptstadt Brasília ziehen. Die Schnellbusslinien vom Flughafen bis in das Olympiaviertel, die neue Metrolinie, die Tunnel und Straßen – bei aller Kritik, die bei solchen Mammutprojekten immer auch auftaucht, könnte Rio sich tatsächlich für seine Bewohner nach dem Ende der Spiele deutlich positiv verändert haben.
Eduardo Paes wird nicht müde, die Cariocas von dem „positiven Erbe“ zu überzeugen, welches die Spiele hinterlassen würden: Dass er ihnen die Stadt zurückgegeben habe. Dass alle Projekte pünktlich zu Beginn der Spiele fertig geworden seien, ohne die Budgets zu sprengen. Dass das Gros der Milliardeninvestitionen vor allem private Investoren gestemmt hätten, der Staat nur 40 Prozent beisteuern musste. „Ich bin sicher, dass Rio sich durch die Spiele stärker positiv verändern wird als Barcelona“, wiederholt Paes beständig.
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