Die Liebe im Zeitalter der Digitalisierung ist nicht mehr und nicht weniger als sich die Möglichkeiten offen zu lassen, jemand besseren zu finden. Als seien es Produkte und keine Menschen mit Gefühlen. Immer mehr und mehr, immer weiter und weiter und immer schneller und schneller bewegen wir uns durch die strömende Massen, denn um die Ecke könnte ja was besseres warten, was uns zeigt was Liebe ist. Obwohl Liebe einfach bloß das Lieben ist. Das Lieben einer anderen Person ohne zu fordern, ohne zu verlangen und die Akzeptanz wie die andere Person ihre Liebe zeigt und einfach nur mit dir einen Moment teilt. Warum ist es jetzt soweit, dass das Benutzen nicht mehr auf Gegenständen basiert, sondern sich auch im Ausnutzen der Menschen reflektiert. Man muss ja immer schneller, weiter und besser werden, stellt sich in den Mittelpunkt, drängelt und schupst alle fort um zu seinem Produkt, seinem Menschen zu gelangen, obwohl man es nach kurzer Zeit wegschmeißt, vergisst und sein Ego nicht mehr daran misst. Und dieses ganze Gedrängel nur für eine Sekunde Erfüllung, die meist gar nicht erscheint, sondern nur in der Ferne verbleibt. Das Lieben ist nicht mehr Liebe das Gefühl, sondern Liebe das Produkt.















