Brotporn!
[Aus der Reihe: Was diese Woche fein war – KW13]
Kurz vor dem Ende der KW14 dann wenigstens in Kurzform die Notizen zu KW14: Eindeutiger Wochenhöhepunkt war der Schwarzmarkt im Ehrenfelder Marien-Eck. Die Tauschbörse für nichtkommerzielle kulinarische Eigenproduktionen ging diesmal schon in ihre 7. Ausgabe, zum 2. Male mit dem Stargast: Manfred “Schelli” Schellin. DAS Kompetenzzentrum in Deutschland zum Thema Backen in Haushaltsöfen produzierte vor Ort wie nicht anders erwartet grandiose Backwaren:
Ein nur mit Eigelb gebackenes Brioche, dessen hauchzarte Konsistenz tatsächlich eher an Zuckerwatte denn an Brot erinnerte,...
ein aromatisch sehr tiefes Roggensauer...
und schließlich noch ein Französisches Landbrot, dass mit der von mir eigens dafür besorgten Butter mit Algen bzw. Piment d’Espelette von Bordier und der Rohmilchbutter von Janier zu ganz, ganz großer Form auflief.
Menschen, die handwerkliche Fähigkeiten in sich versammeln, die Ergebnisse von derartiger Exzellenz ermöglichen, sind selten. Noch seltener sind allerdings jene, die zudem noch in der Lage sind, das Wie und Warum ihres exzellenten Schaffens präzise nachvollziehbar zu machen. “Schelli” vermag beides – zu Brote zu Backen, deren erster Biss schon zum Niederknien verleitet und darüberhinaus verständlich zu erläutern, wie diese Delikatesse zustande kam. Insofern sei jedem ambitionierten Heimbäcker ein Besuch einer seiner Backkurse empfohlen. Termine finden sich – wie einige vorzügliche Mehle, Backleinen und weitere Zutaten und Zubehör – unter seiner kommerziellen Homepage Bon’gu.














