Holland II 2026 - Tag 6
Mannen en vrouwen, dames en heren!
Die Mühle "De Windhond" ist eine runde Steinwindmühle (in Deutschland als Gallerie Holländer bekannt), die 1755 in Woerden erbaut wurde. Die Mühle ist ein wichtiger Bestandteil des Stadtbildes.
Die heutige Mühle ist über 250 Jahre alt und wurde bereits 1755 urkundlich erwähnt.
Die Mühle steht auf einem der letzten erhaltenen Abschnitte des Stadtwalls, der ursprünglich Teil einer Bastion der alten Stadtmauer von Woerden war. Die Flügelspannweite beträgt 25,2 Metern.
Die "De Windhond" ist die Nachfolgerin einer Mühle, die um 1550 auf einer Karte verzeichnet war.
Während des Baus der "De Windhond" wurde die ältere Windmühle, die an derselben Stelle stand, im Auftrag von Jan Wellen und Katrina Kellink abgerissen.
Seit 1762 hatte die Windmühle acht verschiedene Besitzer, darunter vier Generationen der Familie Hoogendoorn, die sie 100 Jahre lang besaßen.
Der Windhund wurde 1877 mit einer Dampfmaschine und 1901 mit einer Gasmaschine ausgestattet.
Der Gasmotor kann weiterhin verwendet werden, obwohl die Mühle normalerweise vom Wind angetrieben wird.
Bis 1946 wurde die Mühle zur Mehlproduktion für die Bevölkerung genutzt.
Nach dem Tod des letzten Nachkommen der Hoogendoorn-Besitzer ging 1977 sie in den Besitz der Gemeinde Woerden über und ist bis heute wieder als Getreidemühle in Betrieb.
1978 begann die erste Phase einer umfassenden Restaurierung.
1984 folgte eine zweite Phase, in der mehrere Dachböden und das Wohnhaus saniert wurden.
2004 wurden neue Flügel an der Mühle angebracht. Das Innere der Mühle befindet sich weitgehend im Originalzustand.
Der vorletzte Müller lebte bis Oktober 2011 in dem Haus am Fuße der Mühle.
Seit April 2017 sind Mühle und Müller Mitglieder der Ambachtelijk Korenmolenaarsgilde (Gilde der Getreidemüller).
Innerhalb der AKG werden Erfahrungen und Wissen mit anderen Müllern ausgetauscht.
Seit dem 1. Mai 2018 ist die Mühle wieder dauerhaft vom diensthabenden Müller von De Windhond bewohnt. Der Müller wohnt im Erdgeschoss der Mühle.
Karel Dolman ist der heutige Müller, der die Mühle instand hält und Wartungsarbeiten sind stets notwendig.
Die Mühle "De Windhond" in Woerden läuft nicht mit voller Produktion, sie ist nur drei Tage die Woche geöffnet.
Das Mühlenmehl wird direkt an der Mühle und auch in verschiedenen Einzelhandelsgeschäften verkauft.
Außerdem ist Brot aus Mühlenmehl in mehreren Bäckereien erhältlich.
Führungen werden Mittwoch Nachmittag zwischen 14:00 und 16:00 Uhr von Mitgliedern der Müllergilde angeboten.
Kinder unter 12 Jahren müssen in Begleitung eines Erwachsenen sein. Samstags ist der Müller von 10:00 bis 16:00 Uhr anwesend, und die Mühle kann während des laufenden Betriebs besichtigt werden.
Die Mühle ist am Mittwochnachmittag und Samstag für die Öffentlichkeit zugänglich; am Freitag ist nur der Laden geöffnet.
Tot ziens!
Angie, Micha, Honey & der Hasenbär











