Am höchsten ist der Anteil von Ölheizungen demnach mit 41 % in Bayern, gefolgt von Baden Württemberg mit 39,2 % und Hessen mit 39 %. Das Saarland und Rheinland-Pfalz liegen mit 34,7 % und 30,5 % noch über der 30 Prozent-Marke. Am niedrigsten liegt der Ölheizungsanteil mit 14 bis 20 % besonders im Nordosten: in Bremen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Hamburg. Zwischen 20 und 26 % liegt er v.a. im Nordwesten Deutschlands und im Süden Ostdeutschlands: in Niedersachsen, NRW, Schleswig-Holstein, Thüringen, Sachsen und Berlin. Damit ist das Potenzial für den Austausch von Ölheizungen durch Pelletheizungen in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen im Verhältnis am höchsten. Dies spiegelt sich auch in der Verteilung der installierten Pelletheizungen wider, bei denen Bayern und Baden-Württemberg deutlich vor den ähnlich bevölkerungsstarken Ländern NRW und Niedersachsen liegen.
Auch im Süden Ostdeutschlands sind – entsprechend dem höheren Ölheizungsanteil – mehr Pelletheizungen installiert als im Norden Ostdeutschlands. Daten über den Anteil von Holz- und Pelletheizungen in den einzelnen Bundesländern enthält die Studie aus statistischen Gründen leider nicht: Für valide Zahlen war der Stichprobenumfang zu gering.