Directed by Richard Oswald - Around the World in 80 Days (23 May 1919), Prostitution (5 May 1919), Different From the Others (7 November 1919), Prostitution II (Die sich verkaufen) (12 December 1919), The Last Men (The Arc, Part II) (will be released on 23 January 1919)
Neue Kino-Rundschau (1 November 1919, No. 139, Vienna)
Advertisement of Richard Oswald’s films running in theatres in 1919 in a magazine for Austrian film and theatre professionals
Österreichische Nationalbibliothek
Note: The release date for The Last Men (The Arc, Part II) may be misspelled. The film premiered in Germany on 23rd October 1919, so the Austrian premiere was probably in January 1920 (so far unconfirmed information).
Am 04.08.2015 fand bei dem Kinderprojekt die ARCHE MÜNCHEN ein Kindersicherheitstag und Anti-Mobbing-Kurs statt. Vormittags waren die Kindergarten- und Grundschulkinder an der Reihe. Es ging um "ungewohnte Situationen" und um "Umgang mit Fremden". Wer ist ein Fremder? Muss ich einem (mir unbekannten) Erwachsenen helfen? Ist es unhöflich, nein zu sagen? In kindgerechter Art und Weise haben wir ...
Am 04.08.2015 fand bei dem Kinderprojekt die ARCHE MÜNCHEN ein Kindersicherheitstag und Anti-Mobbing-Kurs statt. Vormittags waren die Kindergarten- und Grundschulkinder an der Reihe. Es ging um "ungewohnte Situationen" und um "Umgang mit Fremden". Wer ist ein Fremder? Muss ich einem (mir unbekannten) Erwachsenen helfen? Ist es unhöflich, nein zu sagen? In kindgerechter Art und Weise haben wir ... (klicke auf den Link) :-)
Produkt der Woche: Tiere im Kinderzimmer von Julica Design
Kinder mögen Tiere und Kinder mögen Farben. Was Kinder nicht so gerne mögen, ist Stillsitzen und Naseputzen. Aber genau das wird ihnen durch die liebevollen Produkte von Julica Design versüßt. Denn Naseputzen oder Tränentrocknen macht mit den fröhlichen Schnufflern gleich viel mehr Spaß und die zookids Kinderhocker aus Birkenholz laden zu einem Ritt auf wilden Dschungeltieren wie Löwen und Elefanten ein.
Julica Design, das sind Julia Kaupitwa und Carolin Malur. Beide haben an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule in Halle Spiel- und Lerndesign studiert. Außerdem haben sie beide eigene Kinder – gleichzeitig die Inspiration für alle Ideen und die ehrlichsten Kritiker. Und was von dieser strengen Jury für gut befunden wird, das sind Alltagsgegenstände, die zum Spielen einladen.
Bei der Herstellung legen Julia und Carolin Wert darauf, dass ihre Produkte möglichst in Deutschland, aber nicht außerhalb Europas gefertigt werden. Selbstverständlich werden nur qualitativ hochwertige Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen benutzt.
Weil es bei Julica Design um Kinder geht und viele Kinder in Deutschland nicht unbeschwert spielen können, gehen 10% des Erlöses an Die Arche.
„Da wächst eine Generation heran, die verloren ist.“ Wolfgang Büscher ist richtig sauer. Darüber, wie in Deutschland das Thema Kinderarmut unter den Tisch gekehrt wird, darüber, dass mehr über Hartz IV-Erhöhung diskutiert wird als darüber, wie man Kinder gar nicht erst zu zukünftigen Hartz IV-Empfängern heranwachsen lässt. Was man konkret tun kann um den verlorenen Kindern eine Chance zu geben, zeigt das Beispiel der Arche in Berlin-Hellersdorf.
Wolfgang Büscher ist seit zehn Jahren der Pressesprecher der Arche und weiß, wovon er spricht. Die größte und älteste Freizeiteinrichtung der Arche liegt in Hellersdorf. Hier leben fast 80% der Familien von Hartz IV. Die Kinder wachsen in kaputten Familien auf, haben keine Vorbilder, keine Hoffnung und keine Chance aus der Armut und Bildungsferne herauszukommen. Genau deswegen gibt es Die Arche. Ihr Ziel ist es, den Kindern das zu geben, was ihnen fehlt: Bildung, Selbstvertrauen, eine Perspektive. Dazu gehört jedoch mehr als nur Nachhilfeunterricht. „Wir fangen da an, wo andere aufhören“, sagt Wolfgang Büscher. Soll heißen: in der Arche gehört es dazu, dass die Mitarbeiter persönliche Bindungen zu den Kindern aufbauen. Wenn ein Kind kurz in den Arm genommen werden möchte, dann wird es das. Und wenn eines am Wochenende oder nach Feierabend dringend Hilfe braucht, dann kann es jederzeit bei den Betreuern anrufen.
Das heißt nicht, dass die Betreuer versuchen die Eltern zu ersetzen. Ganz im Gegenteil: die Eltern werden aktiv mit einbezogen. Zweimal im Monat zum Beispiel gibt es ein Elternfrühstück. Dort werden nicht nur bei Bedarf Lebensmitteltüten ausgeteilt, sondern es stehen Lehrer, Rechtsanwälte und Schuldnerberater für Gespräche zur Verfügung.
Hauptanliegen der Arche bleibt dennoch die Arbeit mit den Kindern. In der Arche Hellersdorf werden insgesamt etwa 400, täglich zwischen 50 und 70 Kinder zwischen 2 und 20 Jahren betreut. Einige kommen nach Schulschluss selbst, viele werden von den Eltern gebracht. Einige, die zu weit weg wohnen, werden mit dem Arche-eigenen Bus direkt von der Schule abgeholt. Im großen Essensbereich dürfen alle essen – Eltern, Kinder, Betreuer. Es geht laut zu, aber Regeln gibt es trotzdem. Keine Gewalt, keine Schimpfwörter. Heute stehen eine Nudelpfanne mit Tofu und Germknödel mit Vanillesauce auf dem Speiseplan, gekocht vom hauseigenen Koch. Jedes Kind räumt sein Tablett selbst weg.
Die Hilfe bei den Hausaufgaben oder Bewerbungen ist nur ein kleiner Teil dessen, was den Kindern in der Arche geboten wird. Auf dem Fußballplatz, dem Beachvolleyballplatz, dem Spielplatz, in den Aufenthaltsräumen mit Sofas, Tischfußball und vielem mehr sollen die Kinder vor allem eines: Kind sein. Sie sollen spielen, sich entspannen, sich wohlfühlen. Die Arche soll ein sicherer Ort sein, an dem sie ihre Sorgen kurz vergessen können.
14 Archen gibt es bereits in Deutschland, dazu einige Betreuungsangebote direkt an Schulen. Vor kurzem eröffnete außerdem eine Einrichtung in Warschau – in Zusammenarbeit mit einem der vielen prominenten Botschaftern der Arche: Lukas Podolski. Die Arche ist sehr bekannt, hat viele berühmte Fürsprecher und erhält viel Unterstützung aus der Wirtschaft. Partner wie McDonalds oder RTL helfen bei Neueröffnungen oder mit Sachspenden. Dennoch sind Spendengelder wie die, die auf fraisr gesammelt werden, ungemein wichtig für die Organisation. Denn mit ihnen wird das finanziert, was die Arche ausmacht: das Personal. Die Pädagogen, Sozialarbeiter, Streetworker und Lehrer sind das Herz des Kinderprojekts und es sind ihre Gehälter, die Spenden sicherstellen.
Wolfgang Büscher möchte am liebsten, dass die Politik endlich einsieht, dass sie mehr Geld in Bildung und Familienhilfe stecken muss. Doch bis das passiert, können die Kinder, die von der Gesellschaft schon abgeschrieben wurden, auf Einrichtungen wie Die Arche zählen.