Rezension -Die letzten ihrer Art-
Beschreibung
Über Mensch und Tier und das Tier im Menschen:
Vom St. Petersburg der Zarenzeit über das Deutschland des zweiten Weltkrieges bis in ein Norwegen der nahen Zukunft erzählt Maja Lunde von drei Familien, dem Schicksal einer seltenen Pferderasse und vom Kampf gegen das Aussterben der Arten. Ein bewegender Roman über Freiheit und Verantwortung, die große Gemeinschaft der Lebewesen und die alles entscheidende Frage: Reicht ein Menschenleben, um die Welt zu verändern?
Cover
Das Cover ist mit den beiden Vorgängern farblich abgestimmt und wieder sehr schlicht gehalten. Es hat mich wieder sofort angesprochen.
Inhalt/Rezension
Ich habe mich sehr auf den dritten Teil des Klimaquartetts gefreut und konnte es kaum erwarten endlich mit dem Lesen anzufangen. Der erste Teil “Die Geschichte der Bienen” hat mich sehr begeistert, Teil zwei “Die Geschichte des Wassers” konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Beim dritten Teil war ich jedoch wieder genauso gefesselt wie beim ersten Teil. Auch war es für mich sehr interessant zu erfahren wie “Die Geschichte des Wassers” weiter geht, da für mich das Ende noch offen war.
Wie in den ersten beiden Bänden, erzählt Maja Lunde aus drei verschiedenen Zeiten.
1883 reisen Michail Alexandrowitsch Kowrow und Wilhelm Wolf in die Mongolei um Takhis nach Petersburg zu bringen.
1992 versucht Karin die Takhis wieder in der Mongolei auszuwildern.
2064 Eva und Isa versuchen auf einer Farm in Norwegen zu überleben. Die beiden versuchen Takhis am Leben zu erhalten.
Auch wenn das Thema Pferde so gar nichts meins ist, hat es mich sehr interessiert was mit den Urpferden über die Jahre passiert ist und wie die Menschen damit umgehen und für die Artenerhaltung auf unterschiedliche Weise kämpfen.
Fazit
Wieder einmal hat Maja Lunde mich zum Nachdenken gebracht, ich bin sehr gespannt auf Band 4.
Zum Buch
Verlag: btb Verlag
Länge: 640 Seiten
Preis: 22 Euro
Autorin: Maja Lunde













