Das Ding mit der Zeit
Die Tage vergehen... zu langsam! Meine Woche ist zur Zeit bis oben hin voll gepackt: arbeiten, Leute sehen, zu Terminen rennen. An sich habe ich tagsüber nicht viel Zeit, darüber nachzudenken, wie viele Stunden ich bis zum Abend noch vor mir habe, wie viele Stunden es noch dauert, bis ich gemütlich in meinem Bett liege und der nächste Tag anbricht. Doch dann gibt es so Momente, beispielsweise morgens in der U-Bahn, wenn das Licht die Bahn überflutet und mein Lieblingslied in voller Lautstärke aus meinen Kopfhörern dröhnt. Oder, wenn ich im Bett liege und mal wieder nicht einschlafen kann. Genau in diesen Momenten, wenn ich am liebsten nicht alleine wäre; in den Momenten, die ich viel lieber teilen würde, falle ich in mein Gedankenkarussell: Was noch bevorsteht, was gewesen wäre, was sein könnte. Und dann zähle ich die Tage ganz bewusst, nehme jeden Moment bewusst wahr. Und würde am liebsten die Weltkugel packen, ganz schnell drehen, damit die Tage nur so vorüberfliegen.













