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Schönster junge (:
richtig richtig schönes poster und ich habs einfach noch nie gesehen, yej
Wie hat sich dein Leben seit „Deutschland sucht den Superstar“ verändert? Daniele Negroni: Seit dem Finale darf ich meine Musik machen! Ich habe meinen Traum, mein Hobby zum Beruf gemacht und es geschafft, ein Album aufzunehmen, eine Single rauszubringen, zwei Musikvideos zu drehen. Das erste Mal in meinem Leben durfte ich meinen Namen in den Charts lesen und dann noch unter den Top 3 in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. An dem Tag bin ich vor Freude ausgerastet zu Hause! Ansonsten bin ich nur unterwegs, ich habe bis zum Ende des Jahres viele Auftritte. Dann wird Weihnachten und Silvester gefeiert, und es geht munter so weiter! Und dann gucke ich natürlich die 10. Staffel von DSDS (lacht)! Du sagst, du machst deine Musik. Inwiefern hast du bei DSDS deine Freiheit? Daniele Negroni: Ich habe mir gesagt: Wenn ich Musik mache, möchte ich meinen Stil rausbringen. Ich will nicht in eine Schiene gedrängt werden. Bei DSDS war es wirklich so, dass du deine Musik aussuchen durftest. Die haben Vorschläge gebracht. Wenn mir ein Vorschlag nicht gefallen hat, habe ich gesagt: Ich möchte was anderes. Auch bei meinem Klamotten-Style habe ich mir nicht reinreden lassen. Ich muss mich wohlfühlen, wenn ich auf der Bühne stehe. Ich habe Songs und Klamotten selbst rausgesucht. Wer sind deine Vorbilder? Daniele Negroni: Das kam mit der Zeit. Davor war ich der „Neutrale“. Ich habe Klamotten getragen, die nicht aufgefallen sind. Ich habe aber bei DSDS gemerkt: Es reicht nicht, wenn du singst. Ich habe mich geändert und bleibe allein durch meine Frisur im Gedächtnis. Dieter Bohlen hat mir gesagt, dass ich auffalle. Seitdem hatte ich jede Farbe, die es gibt, in den Haaren! Ich hoffe, dass irgendwann eine neue Farbe rauskommt. Sonst bin ich aufgeschmissen (lacht)! Irgendwann kommt ein Leopardenmuster. Wann hat deine Liebe zur Musik begonnen? Daniele Negroni: In meiner Kindheit. Geerbt habe ich das von meiner Mutter. Sie kann sehr gut singen. Sie hatte viele Auftritte früher und wurde für Shows gebucht. Dann ist sie schwanger geworden mit mir, und sie musste leider mit dem Singen aufhören. Jetzt sagen wir immer, wenn wir über dieses Thema sprechen: Ich lebe den Traum meiner Mama. Sie wollte groß rauskommen. Nur die Geburt hat ihr leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Da hab ich wohl schon im Bauch gedacht: Das muss ich weiterführen (lacht)!
In der Schulband hat es so richtig angefangen. Meine Musiklehrerin ist auf mich zugekommen. Sie hat gesagt, ich soll allein singen. Meinen ersten Song, den ich live performed habe mit der Band, war „I’m sailing“ von Rod Stewart. Während des Songs habe ich geweint, weil ich dachte, ich wär so schlecht! Aber danach sind die Leute auf mich zugekommen und hatten Tränen in den Augen und sagten, dass das gut war (lacht)! Ich habe gedacht: Ich muss weitermachen. Jetzt darf ich allein auf der Bühne stehen. Ich darf so viel erleben, es ist unglaublich! War das eine Grundschul-Band? Daniele Negroni: Nein, an der Hauptschule ab der 6. Klasse. Ich hätte vom Alter her gar nicht in die Schulband gehen dürfen, sie war für Neuntklässler. Ich durfte so früh, weil meine Musiklehrerin das ermöglicht hat. Meine Musiklehrerin unterstützt mich immer noch. Wir haben viel Kontakt. Wir reden viel, telefonieren oft. Ich bin ihr sehr dankbar für das, was sie für mich getan hat. Sie hat gesagt: „Jetzt mach was draus!“ Wenn ich sie sehe, sagt sie: „Hey, weißt du, dass ich die erste gewesen war, die dich richtig singen gehört hat?“ Ich hatte vorher immer nur alleine auf meinem Zimmer gesungen, wenn niemand zu Hause war, weil ich dachte, ich sei voll schlecht. Es gibt ein Video von mir auf Youtube, da bin ich 12 Jahre. Da sing ich „An Angel“ von der Kelly Family. Das hört sich an! Unglaublich, richtig schlecht (lacht)! Aber: Ich wollte unbedingt Musik machen! Wenn man also an seinen Traum glaubt und weitermacht, kann man’s schaffen. Daniele Negroni: Auf jeden Fall! Am Anfang habe ich bei DSDS überhaupt nicht an mich geglaubt. Ich dachte jede Runde, ich fliege raus. Aber als ich auf dem Schiff in den Malediven stand und zum ersten Mal eine gute Bewertung bekommen habe, dachte ich: Hey, mit ein bisschen Ehrgeiz und Kämpfen geht das. Ich will ein Vorbild sein: Wenn man will und sich anstrengt, kann man es schaffen. Was man im Internet über dich liest, klingt danach, dass du kein einfaches Leben hattest und kein guter Schüler warst. Wie blickst du auf deine Vergangenheit? Daniele Negroni: Ich sage: Lass die Vergangenheit Vergangenheit sein und blicke in die Zukunft. Alles, was vorher passiert ist, war echt Scheiße!
Früher bin ich morgens aufgestanden und das erste, was ich sah, war meine Mama. Im „Betreuten Wohnen“ bin ich aufgestanden, und das erste, was ich sah, war: Nichts.
Daniele Negroni (17) über seine Zeit im „Betreuten Wohnen“
Was konkret? Daniele Negroni: Mein Verhalten war nicht in Ordnung. Wenn ich in den Spiegel schaue, denke ich: Was war ich für ein Idiot! Du bist hart zu dir. Es war doch sicher nicht einfach für dich, damals nach der Scheidung deiner Eltern mit deinem Bruder und deiner Mutter aus Italien nach Deutschland zu ziehen. . . Daniele Negroni: Wenn ich von damals erzähle, fallen jene Wörter automatisch. Ich habe zu Hause nicht auf meine Familie gehört. Ich hatte die Einstellung: Ich mache mein Ding, ich brauche keine Hilfe. Meine Familie stellte mich vor die Wahl: Entweder du änderst dich oder raus! Ich habe weitergemacht. Dann wurde die Drohung wahr, und ich bin ins „Betreute Wohnen“ gekommen.
Dort merkte ich: Es geht nicht, Mann! Früher bin ich morgens aufgestanden und das erste, was ich sah, war meine Mama. Im „Betreuten Wohnen“ bin ich aufgestanden, und das erste, was ich sah, war: Nichts. Es ist das gleiche, wenn du die Augen zumachst: Du siehst gar nichts, du hast dort nichts. Jene Zeit war wirklich Horror für mich. Auch wenn die Leute cool waren und ich herzlich aufgenommen wurde. Ich habe von dort aus meine Bewerbung für DSDS abgeschickt. Davon wusste niemand was! Inzwischen habe ich mich weiterentwickelt. Jetzt bin ich anders. Das ist gut so! Wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus? Daniele Negroni: Ich lasse eigentlich gerne alles auf mich zukommen. Aber das erste, was ich schaffen will, ist, die Tour super über die Bühne zu rocken. Dass ich alle Termine gut schaffe. Ein Wunsch für die Zukunft ist: In zehn Jahren möchte ich eine Familie und Kinder haben, um ihnen zu erzählen, was ich alles erlebt habe. Das ist mein größter Wunsch.
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LOOOL "Ich hoffe das bald eine neue Farbe rauskommt" hahaha als würde die jemand entwickeln du horst XDDD or ne das ist schon n süßer hm?