“Autismus-Therapie” in Deutschland
Vorneweg: In Deutschland wird ABA (eine in den USA verwendete Therapieform, Verhaltenstherapie vergleichbar mit einer Hundedressur nur für Menschen (ich übertreibe, ist aber ein guter Vergleich)) kontrovers diskutiert und wird nicht von den Kostenträgern, die ich unten nennen werde, übernommen.
Die “Therapie” oder auch in manchen Bundesländern auch “Förderung” genannt, wird meistens von Pädagogen übernommen, die zum Beispiel für die unterschiedlichen Träger arbeiten (Autismus-Vereine und Autismus Institute), die sich in ganz Deutschland verteilen. Leider ist die Dichte an Angeboten in Süden Deutschlands höher als im Norden. Da Autismus zu den Behinderungen gezählt wird, werden die Kosten vom Jugendamt (Kinder und Jugendliche) und vom Sozialamt (Erwachsene) übernommen, da es unter die Eingliederungshilfe behinderter Menschen fällt. Hierbei ist zu beachten, das es rein rechtlich keine Altersgrenze genannt wird und nur eine offizielle Diagnose nötig ist und ob Förderbedarf nötig ist, aber durch Sparmaßnahmen und dem all zu bekannten Spruch “Autismus kommt selten allein”, schwierig ist heran zu kommen. Denn meistens wird bei erwachsenden Menschen erst eine psychische Erkrankung (wie zum Beispiel Depressionen oder eine anderer Art der psychischen Erkrankung) diagnostiziert, bevor man auf den Autismus kommt, da ja schon die vorhanden Psychotherapie, auch die Autismus-Therapie übernommen könnte(das denken die Ämter), es sind aber ganz andere Dinge, die hier Thema sind und eine ganz andere Vorgehensweise steht hier im Vordergrund. Andere Probleme könnte es geben wenn die Institute nur die Kostenübernahme von Kinder und Jugendlichen in Ihren Verträgen mit den Ämtern haben. Also vorher informieren.
In der Therapie wird durch Gespräche nach Lösungen gesucht und ob Hilfen, wie zum Beispiel eine Visualisierung oder ähnliches (wie zum Beispiel Tagespläne) bei der Lösung oder Bewältigung dieser Probleme helfen könnte, wenn diese Situationen wieder auftreten sollte. Als Erwachsene Person kann man den Inhalt der Therapie selbst bestimmen, was aktuelle Probleme sind und wo gerade Hilfe nötig ist. Bei Kinder und Jugendlichen geht es dann meistens um Gefühle zu erkennen und Gestik und Mimik und der Umgang mit dem Autismus, was es ist und welche Stärken und Schwächen kommen mit dieser Beeinträchtigung/Anderssein.
-Mod Éowyn












