Weil ich es heute mal wieder mitbekommen habe, wie sowas gemacht wurde:
Schlagt einer autistischen Person, die gerade eine - wie auch immer geartete - Attacke hat, nicht Meditation oder Yoga oder sonst irgendwelche Mindfulness-Technikenn vor.
Mal ganz abgesehen davon, dass derartige Übungen aufgrund des Meltdowns, der Angst- oder Panikattacke (gilt also auch für Menschen mit Mental Health Issues) etc in diesen Situation sowieso nicht funktionieren. Es handelt sich um Techniken zur Stressregulierung, die VOR dem point of no return anzuwenden sind. Mensch kann sich im Falle eines solchen Zustandes, selbst wenn gewollt, nicht auf derartige Tehniken konzentrieren. Was hilft ist Beseitgung des Triggers oder (bei neurodiversen Meltdowns) spezielle Stims (in meinem Falle comfort food, spezielle Lieder auf Repeat, wiederholtes Schnipsen, um ein paar zu nennen).
Im Übrigen funktionieren nicht alle Mindfulness-Techniken bei jedem Menschen. Also so gut ihr es auch meint in dem Moment, wird bei mir zB progressive Muskelrelaxion (kurzes anspannen und wieder entspannen einzelner Muskelgruppen) mich eher noch mehr aufbringen, selbes gilt für Yoga-Übungen. Bei anderen kann das gleiche für Atem- und Geh-Meditation, Body-Scan. Es gibt so viele verschiedene Techniken, weil Menschen eben verschieden sind in dem, was ihren Stress regulieren kann. Gibt auch Menschen, bei denen Mindfulness überhaupt nicht funktioniert.
Also, solltet ihr in der Öffentlichkeit einen Menschen sehen, der einen der beschriebenen Zustände hat: FRAGEN, WIE ihr helfen könnte. Und bitte bitte bitte, nicht ungefragt anfassen.
So viel dazu für heute
Eure Tante Lori















