Das Eixendorf-Rätsel
Mit zunehmendem Vergnügen habe ich das Buch „Das Eixendorf-Rätsel“ von Rainer Wittmann gelesen, einem früheren Redaktions-Kollegen. Keine Frage, dass ich mir bei der Lektüre irgendwann auch ein kühles Weißbier aufgemacht habe – wer kann schon widerstehen, wenn sich Franz und Andreas fast auf jeder Seite mit dem Stoff in ein beseligtes bayerisches Nirwana beamen… und trotzdem noch in der Lage sind, das Abenteuer um den Schatz im (Silber)See zu lösen.
Die Geschichte ist flott geschrieben und unterhaltsam konstruiert, die Figuren wirken sympathisch und glaubwürdig. Nur bei dem „ganz fiesen“ Journalisten wurde ein bisschen dick aufgetragen. Mit ihm springt der Autor auch nicht besonders freundlich um. Erstaunlich ist die Fabulierlust und -kunst des in Regensburg wohnenden Autors. 130 Seiten sind ein ziemlicher Kraftakt. Das Niveau des Textes ist gleichmäßig, er ist oft witzig, manchmal berührend und immer wieder recht spannend, was die Lektüre leicht macht.
Mit anderen Worten: Ein schönes Stück Erstlingsliteratur, spannend, informativ und schön zu lesen, weil mit 130 Seiten auch nicht zu lang. Dickes Kompliment also für das Werk!
Rainer Wittmann, „Das Eixendorf-Rätsel – ein Regionalroman“, Selbstverlag, April 2017, 9,95 Euro











