Judith Rakers moderiert den 15. Jubiläums-SemperOpernball Beliebte Tagesschausprecherin und Talkshow-Moderatorin übernimmt den Part an der Seite von Roland Kaiser Endlich haben all die Spekulationen ein Ende: zum großen Jubiläums-SemperOpernball am 7. Februar 2020 wird Judith Rakers an der Seite von Roland Kaiser durch die schönste Nacht des Jahres führen
In diesem Sommer ging es wieder einmal ziemlich spontan bei unseren Reisen zu. Hektische Termine und meine verletzungsbedingte Zwangspause in der Laufsaison und im Marathontraining für den Berlin-Marathon hatten dafür gesorgt, daß wir die großen Reiseideen erst einmal hinten angestellt haben und uns stattdessen wieder auf kleine Entdeckungstouren im deutschsprachigen Raum konzentriert haben. Schon im Frühjahr hatten wir ja einen tollen, sportlichen Ausflug in die Dolomiten unternommen und auch mein Campingtrip nach Boltenhagen hatten uns begeistert und so starteten wir dieses mal für einen kleinen Abstecher ins Elbland und das Elbe-Röder-Dreieck in die Nähe von Riesa.
Das beschauliche Hotel Moritz an der Elbe, in dem wir untergekommen sind, liegt direkt hinter dem Deich am Elberadweg, der sich über 1.200 Kilometer von Cuxhafen bis nach Bad Schandau erstreckt und für meine Trainingseinheiten ideal geeignet ist. Die überwiegend asphaltierte Deichkrone kann bestens für lange Laufeinheiten genutzt werden, aber auch Radtouren entlang der bezaubernden Elblandschaft sind eine schöne Abwechslung zum hektischen Großstadtalltag. Das Hotel ist nur wenige Kilometer von Riesa entfernt und mit den Rädern, die man sich im Hotel für die ganze Familie leihen kann, in etwa zwanzig Minuten direkt über den Elberadweg erreichbar.
Riesa selbst bietet eine große Fußgängerzone mit vielen Geschäften, wobei sich die Auswahl eher auf die bekannten Ketten beschränkt, die man aus vielen anderen Städten kennt. Ein interessantes Highlight in Riesa ist aber die Riesaer Teigwarenfabrik, die sich mit verschiedenen Angeboten für Besucher öffnet. Wir sind einfach spontan vorbeigefahren und konnten uns noch für eine wenig später startende Werksführung anmelden, bei der man mehr über die Historie des ostdeutschen Nudelmarktführers lernen kann und anschließend bei laufendem Betrieb durch die echten Produktionshallen geführt wird, wo man jeden Schritt der Nudelherstellung ganz transparent erklärt bekommt.
Zum Abschied bekamen dann alle Besucher noch eine kleine Nudelüberraschung geschenkt und während die eine Hälfte der Besucher nun hungrig in das werkseigene Nudelrestaurant strömte, deckten wir uns im Werksverkauf mit einem anständigen Nudelvorrat ein. Besonders als Ausdauersportler, kann man eigentlich nie zu viele Nudeln Zuhause haben.
Wie schon beschrieben, liegt das Hotel Moritz direkt an der Elbe und bietet für Hotelgäste und vorbeikommende Ausflügler mit dem Restaurant und der Terrasse im Grünen einen schönen Ort zum verschnaufen. Während der Blick durch die Obstwiese in Richtung Elbdeich schweift, können die Kids auf dem Spielplatz herumtollen oder spannende Abenteuer am Elbufer entdecken, wo allerlei Tiere an Land und im Wasser und interessante angespülte Schätze entdeckt werden wollen.
Das Hotel selbst erreicht man entweder über den Elberadweg oder von der Straßenseite, wo sich ein grün bewachsener Innenhof öffnet, der zum Hoteleingang führt. Wir waren in großzügigen Doppelzimmern mit einer Verbindungstür untergebracht, so daß es für die ganze Familie ausreichend Platz gab und man auch bei regnerischem Wetter mal einen Nachmittag im Zimmer verbringen könnte, ohne das man sich zu sehr auf die Pelle rückt.
Ein wenig überrascht hat uns die Dachkonstruktion, da man vom Flur im obersten Stockwerk, über den man die Zimmer erreicht, auch von innen eine Art Wellblechdach erkennt, daß bei Regen auch eine entsprechende Geräuschkulisse erzeugt. In den Zimmern ist davon aber nichts zu bemerken – und mehr noch – die Zimmerausstattung macht einen Vier-Sterne-Eindruck und muss sich nicht verstecken.
Auf der Restaurantkarte sind viele deftige Klassiker zu finden und Schnitzel mit Pommes Frites geht ja eigentlich auch immer mal. Einen Schwedeneisbecher dazu und das Glück ist perfekt. Natürlich würde sich manch einer eine noch regionalere Karte mit mehr lokalen Spezialitäten wünschen, die die Region und deren Eigenheiten noch mehr herausstellt. Für ein Drei-Sterne-Haus passt das Angebot aber allemal und auch beim Frühstücksbuffet findet man alles, was man braucht und sogar ausgefallenere Produkte wie Kokosblütenzucker sind zu finden. Wer möchte, bekommt auch frisch zubereitete Eier in allen erdenklichen Varianten an den Frühstückstisch gebracht.
Für mich war es besonders die Landschaft und die Möglichkeit direkt vor dem Haus am Flußufer entlang zu langen Trainingseinheiten aufzubrechen, was mich bei diesem Kurztrip begeistert hat. Faszinierend waren auch die Gespräche mit dem Hotelteam, da das Hotel bei den großen Elbhochwassern natürlich direkt betroffen war und auch in der Umgegend einige einschneidende Ereignisse in diesen Jahren stattfanden. Insofern ist es schön zu sehen, wie man als Hotelgast von den unvorstellbaren Überschwemmungen nun nur noch Fotos übrig sind und das der Betrieb nun wieder so harmonisch vorangeht. Wer also einen Rückzugsort inmitten der Elblandschaft und mit direkter Anbindung für lange Läufe oder Radtouren sucht, sollte sich einmal im Hotel Moritz umschauen.
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Marathontraining am Elbufer im Hotel Moritz an der Elbe bei Riesa In diesem Sommer ging es wieder einmal ziemlich spontan bei unseren Reisen zu. Hektische Termine und meine verletzungsbedingte Zwangspause in der Laufsaison und im Marathontraining für den Berlin-Marathon hatten dafür gesorgt, daß wir die großen Reiseideen erst einmal hinten angestellt haben und uns stattdessen wieder auf kleine Entdeckungstouren im deutschsprachigen Raum konzentriert haben.
Eu gosto muito da aspecto austero do luxo alemão (beeem diferente do francês, do italiano, do russo, do japonês). E hoje estou embarcando para Dresden e Baden Baden, duas cidades alemãs historicamente ligadas à cultura e às viagens de luxo, para, em Dresden, acompanhar uma programação repleta de música clássica que incluirá - sem deixar de lado o centenário e belíssimo Semper Oper - o concerto de abertura da novíssima sala do Kulturpalast, sede da Dresdner Philarmonie; para outro concerto no recém-inaugurado Kraftwerk Mitte, a nova casa da Staatsoperette Dresden; e muita arte, história e cultura nesta que é a capital da Saxônia, e que fazia parte da Alemanha Socialista, a República Democrática Alemã, ou em alemão, Deutsche Demokratische Republik (DDR). Depois sigo para Baden Baden, uma pequena cidade às margens da Floresta Negra (sim, a do bolo). Com duas fontes de águas termais, por isso destino de romanos e ricos e nobres de séculos passados que fizeram a fama deste pequeno vilarejo, a riqueza de seus visitantes proporcionou à cidade uma estrutura cultural e de serviços incomparáveis (pense em salas de concertos, museus como Fabergé e o Frieder Burda, jardins, hotéis de luxo, como o Brenners, que foi o primeiro hotel do que hoje é a Oetker Collection, que acaba dr inaugurar em São Paulo o Palácio Tangará, sua nova propriedade). E você vem comigo em tempo real no Instagram @iwashitashoichi (com fotos e stories) ou no meu perfil pessoal no Facebook: Shoichi Iwashita • #dresden #saxonia #alemanha #germany #visitdresden #dresdenelbland #elbland #badenbaden #visitgermany #visitdeutschland #deutschland
Weinböhla's Elblandansichten - Aussichtstürme in Weinböhla
Die Weinstadt zwischen Dresden und Meißen bietet allerhand reizvolle Aussichten. Begleitet mich auf einem kleinen Rundgang entlang der Weinhänge Weinböhlas.
Nu gugge ma da: https://www.sachsen-erkunden.de/aussichtstuerme-weinboehla/
Dresdnerin wird neue Chefin beim Elbland-Tourismus
Die gebürtige Dresdnerin Sindy Vogel ist seit dem 1. April 2015 neue Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Sächsisches Elblandes. Die 32-Jährige folgt Marleen Seifert, die ein Jahr lang den Verband amtierend führte und nun zunächst in den Mutterschutz wechselte.
Sindy Vogel ist neue Chefin des Tourismusverbandes Sächsisches Elbland in Meißen. - Foto: privat/Tourismusverband
Sindy Vogel hat an der Fachhochschule in Görlitz Tourismus studiert – mit Auslandsstationen in Südengland und Portugal. Danach zog sie nach Bayern, wo die Sächsin seit 2007 bei regionalen Tourismusverbänden im Marketing tätig war. Unter anderem zeichnete sie für die Etablierung der Marke „Chiemsee-Alpenland“ mitveranwortlich.
Text: Lars Müller
Weinhaus Schuh vertritt Sachsen auf Messe in Berlin
Zum 22. Mal findet ab Freitag bis Sonntag (20. bis 22. Februar 2015) die Weinmesse Berlin statt. Mehr als 350 nationale und internationale Produzenten stellen auf 15.000 Quadratmetern Weine, Sekte und Liköre zur Verkostung und zum Kauf an. Auf der recht individuell gestalteten Ausstellung haben Besucher die Gelegenheit, mit den Herstellern direkt ins Gespräch zu kommen. Einziger Vertreter aus Sachsen ist das Weinhaus Schuh aus Sörnewitz.
Das Weinhaus Schuh war 2014 erstmals mit eigenem Stand auf der Weinmesse Berlin vertreten.
Der Familienbetrieb ist nach 2014 zu zweiten Mal bei der Berliner Weinmesse dabei. Probieren können die Messebesucher unter anderem Goldriesling (2014), Elbling (2014), Grauburgunder (2014/Fassprobe), Schieler (2014), Schieler Secco (2013), den Cuvée Rouge aus dem Basissegment sowie Regent (BIO 2012) und Dunkelfelder (2012).
In Berlin gäbe es viele Genießer, die an Weinen aus kleinen, individuellen Betrieben interessiert seien, sagte Katharina Pollmer. Sie zeichnet für den Messeauftritt des Sörnewitzer Weinguts verantwortlich. Der Weg nach Sachsen falle mit zwei Stunden zudem nicht schwer. „Wir präsentieren nicht nur den Wein, sondern das gesamte Unternehmen mit Pension, Restaurant und Vinotheken“, sagt die gelernte Sommeliére. Zudem werde das Sächsische Elbland als Ferienregion vorgestellt.
Auf der Weinmesse herrscht üblicherweise entspannte Atmosphäre.
Der Tourismusverband Sächsischen Elbland findet das Engagement der kleinen Betriebe wichtig. Als Verband könne man nicht jede Messe abdecken, sagte Geschäftsführerin Marleen Seifert. Deshalb sei es hilfreich, wenn Mitglieder - das Weinhaus Schuh gehört dazu - bei ihren eigenen Messeauftritten für die gesamte Ferienregion werben. Der Verband habe festgestellt, dass potenzielle Feriengäste zunehmend auf Themenmessen nach Ausflugs- und Reisezielen suchten und nicht nur klassische Reisemessen zu diesem Zweck besuchten. Gerade beim Thema Wein ergäbe sich ein Synergieeffekt zum Fremdenverkehr, so Tourismusexpertin Seifert. Berlin und Brandenburg seien nach Sachsen und Thüringen die wichtigstens Quellmärkte für Reisende, die zum Kurzurlaub ins Elbland kommen.
Die Berliner Weinmesse mit durchschnittlich 35.000 Besuchern gilt als größte Messe ihrer Art für Endverbraucher. Sie wird zudem von etlichen Gastronomen aus der Bundeshauptstadt genutzt, die sich nach Neuigkeiten für ihre Weinkarten umschauen. Seit vergangenem Jahr bieten auf der Messe auch Manufakturen verschiedene Feinkost ergänzend zum Wein an.
Voriges Jahr gab es einen regelrechten Ansturm auf die Weinmesse Berlin, damals im Hangar des früheren Flughafens Tempelhof.
Dabei legen die Veranstalter Wert auf eine legere Atmosphäre ohne elitäres Gehabe. So heißt es in einer Presseerklärung: „Für viele ist Wein Genuss oder Kultur, andere wiederum sehen im Wein ein kommunikatives Getränk und wieder andere ‚machen‘ aus Wein ein Mysterium, ein Geheimnis, ein Getränk, das es zu verstehen gilt. Wein ist jedoch etwas viel einfacheres: Ein Getränk, das einem persönlich schmecken muss - unabhängig vom Preis, vom Namen und sonstigen, von selbsternannten Fachleuten hochgespielten Bewertungskriterien. Auf die Frage, was ist der beste Wein, gibt es nur eine Antwort: Der Wein, der mir persönlich am besten schmeckt.“
Dem gibt es nur noch die Eckdaten hinzuzufügen:
Ort: STATION Berlin, Luckenwalder Straße 4-6 (alter Dresdner Bahnhof am Gleisdreieck)
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag, jeweils von 14 bis 21 Uhr (Einlassschluss 19:30 Uhr)
Eintritt regulär: 17 Euro pro Person
Text/Fotos: Lars Müller