Ich habe mich nicht verabschiedet. Nicht richtig. Kein letzter Satz, der bleibt. Kein Moment, den man festhalten kann.
Du bist gegangen, und ich stand noch da. Mit Worten im Mund, die zu spät waren, um mutig zu sein.
Man sagt, Abschiede seien wichtig für die, die bleiben. Aber niemand sagt dir, wie es ist, wenn man keinen hatte.
Ich trage dein Auf Wiedersehen noch bei mir, unausgesprochen. Wie etwas, das nie seinen Platz gefunden hat.
Manchmal denke ich, du wusstest es. Dass ich dich nicht gehen lassen will. Dass mein Schweigen kein Mangel an Liebe war, sondern zu viel davon.
Ich hätte dir sagen sollen, dass du bleibst. Nicht hier, aber in mir. In kleinen Dingen, in Summen auf dem Konto, die ich nicht ausgebe. In Erinnerungen, die ich wie Glas halte.
Vielleicht ist das mein Auf Wiedersehen – dass ich dich nicht loslasse, sondern anders trage.


















