Tom war gerade vom Pumpen nach Hause gekommen und freute sich auf sein typisches Post-Pump-Abendritual. Seine Arme mit dem gesunden 44er Bizeps pochten noch von der Anstrengung, als er sich unter die Dusche stellte. Er wusch sich, trocknete sich ab, bewunderte sich selbst kurz im Spiegel, zwinkerte sich zu und hauchte stumm “Hello there, sexy”, alles wie immer. Dann ging er in die Küche, wobei er versehentlich mit den Schultern im Türrahmen hängenblieb. “Höhö. Gut gebaut eben”, lachte er. In der Küche schälte er das ganze Fertigbrathähnchen für 3 Euro aus der Alufolie und begann seinen “Pump-Salat” zu zaubern. TOCK-TOCK. Was war das? Tom drehte sich um. TOCK-TOCK. Klopfte da jemand? Es war doch schon spät und Besuch bekam er nicht. Er griff nach der Klinke. TOCK-TOCK. Öffnete vorsichtig die Tür - “B-GACK!” Vor ihm stand ein zwei Meter großes Huhn, der Schnabel Stahl, der Kamm Feuer, die Augen Laser! Und der Stahlschnabel pickte und der Feuerkamm brannte und die Laseraugen schossen - piu piu piu! Als die Behörden am nächsten Morgen ratlos und angeekelt das Massaker begutachteten und Toms Innereien gleich einer grausamen Deko von den Wänden kratzten, wussten sie nicht, was Tom zerstückelt hatte. Nur Tom hatte es in den hasserfüllten Augen gesehen und verstanden. EL POLLO DIABLO! Das Teufelshühnchen! Es hatte ihn aus Rache an seinen Zeitgenossen dahingerafft. Guten Hunger! (Lea, hüte dich vor EL POLLO DIABLO!)










