Epilieren ist Folter - und ein weiterer Tag in Downtown Duaringa
Sonntag, 17. August 2014 - Au-Pair Tag 39
Wie ich es liebe, morgens zwar die Kinder zu hören (man kann ja nicht alles haben), aber einfach liegen bleiben zu können… ich weiß nicht, wie man das jahrelang als Eltern durch hält… ich meine, was gibt es Schöneres, als selbst über seinen Tag verfügen zu können? Wann er anfängt, wie er ausschaut, was für Menschen man trifft, wann er endet… zumindest im Moment finde ich das wirklich fabelhaft und freue mich jetzt schon auf die noch lieber gewonnene Freiheit, die mich in 49 Tagen erwartet…
Das Schöne ist: die Sonne ist nach Duaringa zurück gekehrt! Und gleich ist die Laune tausend Mal besser. Der Vormittag war relaxt, Kaitlyn war ja da: ihre Schicht war heute von 2 Uhr bis 10 Uhr abends. Habe meinen neuen Epiilierer ausprobiert und mich durch den Schmerz gekämpft… das Schlimmste waren die Achseln. OH MY GOD. Die tun jetzt immer noch weh und sind rot… gut, dass es abends ist. Bis morgen früh ist das hoffentlich verschwunden und ich kann mich den verbliebenen Rest-Härchen widmen. Autsch. Das macht wirklich keinen Spaß… hoffe, die wachsen nicht alle am Stück nach!
Um zwei ist Kaitlyn zur Arbeit und ich habe mich der Apple-Pie gewidmet, die wir gebacken haben. Mmmhh… ein Traum! Wir versuchen gerade, Hunter den Toiletten-Gang anzugewöhnen - tja, bei mir hat es heute leider zwei Mal nicht geklappt. Großartig. Also ich wäre am liebsten fuchsteufelswild geworden - warum kann Hunter nicht einfach andeuten, dass er muss? Nein, da verschwindet er Richtung Klo, macht halb in die Hose, halb auf den Teppich, und halb ins Klo - von der Klobrille ganz zu schweigen, und dann benutzt er eine halbe Rolle Klopapier. Nun, zumindest der Wille war letztendlich da. Trotzdem: DAS IST EKELHAFT!
Ich bewundere echt die Liebe, die Kaitlyn selbst in solchen Situationen aufbringt - ich hoffe, das ist Mutterinstinkt. Mir fällt das nämlich seeeeehr schwer. War heilfroh, als er gegen sechs endlich von Pat abgeholt wurde. Bin dann mit dem Baby im Stockfinsteren zu Kaitlyn in die Arbeit gelaufen, und wir haben ihre 20-Minuten-Pause im großartigen Ambiente der BP Service Station Duaringa verbracht… ich wäre so etwas von deprimiert, wenn das mein täglicher Arbeitsplatz wäre! Danach habe ich mir leckere Nudeln gemacht und ein paar schöne Blogs durchgestöbert. Nun ist schon wieder halb zwölf… warum vergehen die Abende so schnell und der Tag schleicht manchmal?