Wir sitzen gerade mal wieder im Bus und fahren weiter zu unserem nächsten Stopp, Noosa. In den letzten Tagen hab ich leider keine Zeit gefunden um mal wieder einen Eintrag zu schreiben, deswegen gibt es jetzt einen kleinen Wochenrückblick.
Nachdem wir in Airlie Beach länger bleiben mussten, weil ich mich vor der Weiterfahrt erst richtig auskurieren sollte, ging es dann endlich weiter nach Agnes Waters, auch Town of 1770 genannt. Hier ist der erste Surfspot, wenn man vom Norden in den Süden kommt, und dass haben wir auch direkt ausgenutzt. Obwohl das Surfboard mehr Fremdkörper war als irgendwas anderes, hatten wir unglaublich viel Spaß! Normalerweise bin ich ja sportlich eher unbegabt, aber nach einigen Versuchen und Hilfestellungen vom Surflehrer hab ich es geschafft ein paar Mal auf dem Board zu stehen (irgendwo muss ja jeder seine Talente haben). Im Hostel haben wir dann abends noch einen Koch kennengelernt der mit uns (oder eher für uns) Möhrengemüse gekocht hat. Als Nachtisch gab es dann Crêpes vom Hostel, mit Erdbeeren und Banane und Schoko-, Karamell- und Ahornsirup und Zimt und Eis… Klingt nicht besonders interessant aber so ein Festessen ist hier mittlerweile für uns wie Weihnachten und Ostern zusammen :)
Unser nächster Halt war in Hervey Bay, wo wir das erste mal nicht in einem Hostel sondern privat übernachtet haben. Das war sogar günstiger, und wir hatten ein eigenes Zimmer, einen Backofen (der dann dreimal täglich von uns in Beschlag genommen wurde) und Alex hat einen neuen Freund gefunden in dem Hund Whiskey. Eigentlich wollten wir hier Whale spotting machen, was uns dann allerdings zu teuer war, deswegen haben wir den Großteil unseres Tages im ersten Aldi verbracht den wir in Australien gefunden haben :)
Auf dem Weg zur Busstation haben wir mal wieder die australische Hilfsbereitschaft erfahren. Wir wollten den Linienbus dorthin nehmen, waren uns allerdings nicht sicher ob wir auch da ankommen wo wir hinwollen. Nachdem wir also die Busfahrerin nach dem richtigen Bus gefragt haben hat diese uns einen kostenlosen Lift gegeben und ist sogar einen Umweg für uns gefahren (obwohl Fahrgäste im Bus saßen) nur damit wir den Greyhoundbus nicht verpassen. So ungewohnt die australische Kultur manchmal auch ist, sowas würde einem in Deutschland einfach niemals passieren :)
Unser letzter Stop der Woche war dann in Rainbow Beach, von wo aus wir dann am Sonntag nach Fraser Island aufgebrochen sind (darüber später mehr…) Der Strand hier gehört bis jetzt zu einem meiner Favoriten. Es gibt hier zwar keine Palmen oder türkises Wasser, aber die Dünen, die aussehen wie Klippen, und dazu das Licht, nachdem die Sonne untergegangen ist, lassen den Strand magisch wirken. Ganz besonders war es hier vorallem im Wasser, wo die Strömungen der meterhohen Wellen einen noch 50m nachdem die Welle schon gebrochen ist umwirft. Nachdem wir von Fraser Island zurückgekommen sind, haben wir noch eine der hohen Sanddünen erklommen. In einem Meer aus Sand konnten wir hier endlich mal wieder einen Sonnenuntergang bestaunen.
Es war also mal wieder eine weitere Woche in der wir viel neues gesehen und viele neue Leute kennengelernt haben. Trotzdem können wir es kaum abwarten nach Noosa endlich wieder in einer Stadt zu sein. Denn so schön der Strand und das Meer auch ist, der Sand überall bringt einen noch um den Verstand!
Die dicksten Küsse nach Hause, Eli












