Event Tents and Marquees available for Sale | Extreme Canopy
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Event Tents and Marquees available for Sale | Extreme Canopy
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WOW Monteverde!
Es ging in einen Nebelwald im Nordwesten Costa Ricas nach Monteverde. Wahnsinn was ich dort alles erlebt habe!
Schon die Fahrt selbst war etwas besonders, da vom Abzweig der Panamericana bis hoch nach Monteverde mehr als 1000 Höhenmeter auf einer nicht geteerten Straße in einem normalen Straßenbus bewältigt wurden.
In der kleinen Siedlung Santa Elena angekommen hat es zwar erst einmal geregnet und so musste ich meinen ersten Versuch einen nahen Gipfel zu erklimmen, nach zirka der halben Strecke abbrechen. Aber dann folgte ein Highlight aufs nächste.
Bei einer Nachtwanderung mit Guide und Taschenlampe ausgerüstet, ging es in ein Waldstück welches sehr nahe an der Siedlung liegt. Von einem Faultier mit Baby über diverse Schlangen, schlafenden Vögel bis hin zu einer sehr giftigen Spinne konnten wir einiges der Tierwelt Costa Ricas entdecken.
Am nächsten Tag stand Action auf dem Programm. Das Gebiet von Monteverde bietet einige große Canopy Touren (vergleichbar mit einem Seilgarten bei uns). Dabei saust man über mit Seilen verbunden Plattformen durch den Nebelwald und über Täler hinweg. Wir haben uns für Extreme Canopy entschieden und haben es keine Sekunde bereut! Sie bieten neben den „normalen“ Strecken durch die Baumgipfel - die teilweise auch über mehrere hunderte Meter von der einen Seite des Tales auf die andere und zurück gehen - auch einen sogenannten Tarzan Swing. Dabei springt man quasi wie Tarzan an einem Seil von einer Plattform ab und schwingt ein paar Mal hin und her– ein riesen Spaß! Und das in der Kulisse des Nebelwaldes mit einem Blick bis zum Pazifik.
Absolutes Highlight für mich war aber folgendes: Ich habe mir schon seit einigen Jahren gesagt, dass ich einmal in meinem Leben Bungeejumping probieren muss. Auch wenn ich wirklich gar keine Höhenangst habe, etwas wovor ich schon immer sehr großen Respekt gehabt habe. Da ich auch nicht jünger werde, hatte ich diesmal das Gefühl es endlich einmal probieren zu müssen.
Auf einer beweglichen Plattform wurde ich in die Mitte eines Tals gefahren. Dann gab es keinen Weg mehr zurück – meine Beine wurden angeschnallt. Sehr starker Wind machte es mir nicht unbedingt leichter – die Plattform stand wirklich ganz schön im Wind. Dann rückte es unaufhörlich näher. Mir wurde erklärt wie ich springen soll und was ich machen soll wenn ich Kopfüber im Tal hänge und dann hieß es los!
Ich lief bis ans Ende der Plattform. Mein Instrukteur wollte, dass ich auf Eins springe. Ich wollte und durfte aber selbst entscheiden wann ich springe. Er dachte wahrscheinlich „ohje das kann jetzt ewig dauern“. Aber ich dachte mir, je länger ich warte desto schlimmer wird’s. Und dann habe ich den entscheidenden Schritt getan. Kopfüber ging es runter ins Tal!
Ein komisches und nicht zu beschreibendes Gefühl, bei dem mir jetzt noch anders wird. Da das Bungeeseil Gummiartig ist, federt man dann im Tal noch ein paar Mal hoch und runter. Das macht dann irgendwie richtig Spaß, auch wenn man natürlich keine Kontrolle darüber hat. Dann wird ein Hilfsseil mit einem Haken runter gelassen. Dies musste ich dann – noch immer Kopfüber im Tal hängend – an mir befestigen. Für mich das unangenehmste war, dass mir das Blut in den Kopf stieg während ich so Kopfüber im Tal hing. Durch das befestigte Hilfsseil wurde ich hochgezogen und bin wieder in einem Stück oben angekommen. Sehr erleichtert und froh es einmal gemacht zu haben konnte ich mich dann oben wieder in die Plattform setzen. Dieser Bungeejump ist übrigens mit 143 m Fallhöhe der höchste in ganz Mittel- und Südamerika.
Ich war der einzige der zu der Zeit gesprungen ist, aber Michaela – eine Deutsche mit der ich unterwegs war – hat mich auf die Plattform begleitet. Sie hat dann auch als einzige von der gleichen Plattform noch einen sogenannten „Extremo Swing“ gemacht. Dabei wird man auf der Plattform in einen Gurt befestigt und macht einen großen „Tarzan Schwung“ durch das Tal. Sicher auch nicht schlecht aber nach dem ich so schon sehr viel Geld ausgegeben habe, musste es auch einmal genug sein.
Die Kosten sind ein großer negativer Punkt in Costa Rica. Manche Dinge wie Busfahrten und Unterkünfte sind preiswert oder zumindest erschwinglich. Andere Dinge wie beispielsweise Essen – egal ob im Supermarkt oder im Restaurant - sind richtig teuer. Hinzukommt das es nicht besonders schmeckt. Jetzt mögen manche einwenden, dass ich auch ein schwieriger Esser bin - aber das haben mir auch schon einige andere Reisende bestätigt.
Den Tag haben wir noch mit der Wanderung auf den Gipfel Cerro Amigos – welchen ich am Ankunftstag wegen Schlechtwetter abgebrochen habe – abgeschlossen. Super Blick bis auf den nahen Vulkan Arenal.
Es war Zeit Abschied zu nehmen und auch finanziell mal wieder etwas runter zuschalten und so ging es zum entspannen weiter an den Strand – nach Playa del Coco.