Neulich beendete ich einen Roman einer meiner Lieblingsautorinnen. Sehr gespannt war ich darauf, da sie sich super gut verkaufte und die Menschen es förmlich in den Himmel lobten. Ebenfalls las sich der Klappentext interessant. Für mich schien es, als würde eine neue Welt gebaut worden sein, die mit einer anderen Welt von ihr mithalten könnte.
Ich begann freudig zu lesen und merkte meine Enttäuschung bald hervorkriechen. Zwar gab es ein Königreich, eine Prinzessin und einen starken König, doch wirkte dieser König wie ein Mann, der noch nie zuvor ein Reich regiert hatte. Die Prinzessin war eine typische verwöhnte und das Königreich kaum beschrieben. Die Protagonistin konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen. Da half mir die Charakter Karte sehr weiter. Obwohl sogar Gott in diesem Fantasy Roman vorkam und die Hauptfigur sehr fromm war, tat diese etwas, dass sich keine Fromme erlauben würde. Sobald ein Mann nett zu ihr war, wollte sie ihr Höschen runterziehen. Leider, für sie, war der eine nicht interessiert an ihr und der Nächste verheiratet. Zu ihrem Glück gab es einen General, der sehr gern Hand anlegte. Und wie es nicht anders sein konnte, legte auch sie die Hand an. Ihr wisst sicher, was ich meine. Zum Äußersten kam es nicht, jedoch reichte es mir persönlich, die Augen so sehr zu verdrehen, dass ich Augenschmerzen bekam.
Ich bemerkte dies nun schon eine Weile, dass Fantasy Romane nicht mehr das sind, was sie mal waren. Früher gingen die Figuren auf Abenteuer in einer Welt, die vom Autor reich geschmückt war.