Stellen Farbflächen die Ausrichtung des Raums infrage, zerschneiden sie das Raumgefüge und setzen es neu zusammen.
Bei Künstlerin Esther Stocker dient die Perspektive als Störfaktor. Dazu minimale Elemente in Schwarz und Weiss.
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Stellen Farbflächen die Ausrichtung des Raums infrage, zerschneiden sie das Raumgefüge und setzen es neu zusammen.
Bei Künstlerin Esther Stocker dient die Perspektive als Störfaktor. Dazu minimale Elemente in Schwarz und Weiss.
Wenn die Farbe die Leinwand verlässt und in den Raum übergeht, um ihn zu erobern, dann kommt der Künstler Donald Judd (1928-1994):
„Damit es mit der Farbe weitergehen kann, muss sie sich im Raum ereignen.“
Donald Judd erschaffte auch Möbel.
Im Rahmen einer Ausstellung von Judd Möbeln, zeigt Galerist Jörg Schellmann in München seine Stahlkonstruktion „Study", die Raum und Möbel zugleich ist.
„Mir schwebt“, erklärt er, „ein einfaches Arbeitszimmer vor, ein privater Rückzugsraum mit den wichtigen Arbeitsmitteln in Reichweite. Eine Zelle, die sich von der übrigen Umgebung abgrenzt und Behausung für die Person und ihr Denken ist“.
Die Idee, die aus der Renaissance stammt, nennt sich „Studiolo“.