Rechtzeitig für die morgige Folge und alles, was noch kommt, habe ich heute noch ein paar 🕯️Kerzen🕯️ in Erfurt aufgestellt. Das hat bis jetzt ja eigentlich immer damit funktioniert.
seen from United States
seen from Brazil

seen from Türkiye
seen from United States

seen from United States
seen from China

seen from United Kingdom

seen from United States
seen from Kyrgyzstan
seen from Brazil
seen from Germany
seen from China

seen from United States
seen from China

seen from Moldova

seen from United States
seen from United States
seen from United States

seen from United States
seen from United States
Rechtzeitig für die morgige Folge und alles, was noch kommt, habe ich heute noch ein paar 🕯️Kerzen🕯️ in Erfurt aufgestellt. Das hat bis jetzt ja eigentlich immer damit funktioniert.
Tag 1
Ich habe heute nicht so viele Fotos gemacht. Am Samstag allerdings auch nicht. Das Selfie von heute Morgen erspare ich euch einfach mal. Wie zu sehen ist, bin ich heute nicht wieder unter der Stadtautobahn gefahren, sondern bin nur in den Nachbarkiez gelaufen. Montag um 9h ist deutlich mehr los, als Samstag früh. Eltern bringen ihre Kinder in Lastenfahrräder zur Kita oder sind alleine auf dem Weg zu Arbeit unterwegs. Was sie wohl für einen Job nachgehen? Im angrenzenden Park dann hauptsächlich Tai-Chi Leute unterwegs gewesen und die Wege wurden von Joggern frequentiert. Um 9h war ich noch der erste am Platz und ich nahm an, das würde eine Weile so bleiben. Aber schon kurz vor 10h kam ein weiterer Skater. Der war definitiv besser als ich. Aber das bedeutet noch nicht soviel. Bald darauf eine weitere Person und dann noch eine und dann noch eine junge Frau. Aber im Peak blieben es vier Personen. Die nebeneinander her geskatet sind. Viel gesprochen wurde nicht. War ja Platz für alle da. Gegrüßt wurde aber schon. Von allen, die dort gefahren sind, war keine*r wirklich ein Crack. Habe mir gedacht, Montagvormittag fahren die, denen der Platz sonst zu voll ist. Interessant, dass drei von den 5 Personen 30 und 40something waren. Und auch die anderen beiden waren late twens. Jemand von ihnen zu interviewen, habe ich mich noch nicht getraut. Offensichtlich, ist dies noch meine größte Hürde. Ich fahre jetzt erst einmal diesen Monat, als Test. Mal schauen, wie es dann weiter geht. Geplant ist, dieses Projekt für ein Jahr zu verfolgen. Noch komme ich mir etwas fehl am Platz vor. Ich habe heute in so ner Ecke vor mich hin geübt. Wegen der Blase am Fuß bin ich nicht so viel gefahren. Ich habe versucht, weiter ein Gefühl für das Board zu bekommen. Habe so 180° Sprünge auf dem Board geübt (nicht mit dem Board). Da es arschkalt war, war es mit der Körperelastik nicht so weit her. Und schwer, nach Pausen wieder warmzuwerden. Das Sakko hatte ich heute auch durch einen Pullover getauscht. War einfach zu kalt, um nassgeschwitzt seine Runden zu drehen. What a bummer. Aber so richtig habe ich mich an meine Arbeitskleidung auch noch nicht gewöhnt. Auch wenn der 2Hand-Geruch nach dem zweiten Waschen nicht mehr so ausgeprägt war. Zum Schluss, habe ich noch ein wenig den Ollie aus dem Stand geübt. Aber es war schon schwer, mit dem Körper überhaupt noch in die Kniebeuge zu kommen. Alles schmerzt. Zweimal der Länge nach auf die Fresse habe ich mich auch gepackt. Muss ausgesehen haben, wie wenn ein Reissack umfällt. Ist aber nichts Schlimmes passiert. Das Körperfett dämpft ganz gut. Um 14h bin ich aber trotzdem los. Und dann begann dort die Schreibtischarbeit. Es ist ja schon mehr in Planung, als nur der Blog hier. Morgen gehe ich auch erst um 10h los. Hoffe, dass es dann schon Plus Grade hat. Und ob das Blasenpflaster hilft, weiß ich dann auch. Gibts da bereits Erfahrungen?
Work in progress, Feldbeobachtung: Hitzewallungen / Field Research: Hot Flushes Seit einigen Wochen versuche ich die Hitzewallungen zu skizzieren. Auslöser für die Selbst-Beobachtungen war die überfallartige Plötzlichkeit ihres Auftretens. In der Zwischenzeit ist sie ein Moment des Inne-haltens: beim ersten Anzeichen halte bei der aktuellen Tätigkeit inne und beobachte, wie sich die Hitzewallung für mich anfühlt, wo sie entsteht, welche Farbe sie hat und wo sie sich im Körper ausbreitet. Ich benutze zur Aufzeichnung mein ipad mini und meine Finger.
For several weeks I have been trying to sketch the hot flushes. The self-observation was triggered by the confusing suddenness of its occurrence. In the meantime, it is a moment of pause and self-reflection: at the first sign I stop my current activity, observing how the hot flush feels like, where it is, the color it seems to have, and where it spreads in the body. I use to record my ipad mini and my fingers.
Tag 28
Gibt es eigentlich schon einen klinischen Fachausdruck, für einen Selfie-Arm? Aber um ehrlich zu sein, ich kann mir besseres vorstellen, als so mit dem Handy rumzufahren. Aber heute Morgen war gar nichts los und das blieb auch bis kurz vor 12 Uhr so. Skateboarding ist echt ein Schönwettersport. Ich habe meine Aufwärmrunden genutzt, um etwas Bewegtbildmaterial aufzunehmen. Wird ja auch langweilig, wenn ich jeden Tag ein Foto vom selben Platz in leichter Variation poste. Was bedeutet, dass ich mich jetzt auch noch mit Filmschnitt auseinandersetzen muss. Ich glaube, das entschuldigt zunächst einmal die Qualität der Clips.
Das GIF hier oben täuscht und das Material ist von letzter Woche. Wie ganz oben zu sehen ist, war ich heute wieder in der Hasenheide. Und das Wetter war auch nicht so geil, wie im Vergleich zu sehen ist. Aber der Erfolg im GIF ist mit dem heute auf dem Platz vergleichbar. Hoch gehts, auf dem Board zurück nicht. Nicht in der Hasenheide. Ich könnte im Strahl kotzen. Auch die anderen Basics, an denen ich weiter übe, verlangen meiner Geduld alles ab. Beim Goofy fahren, werde ich etwas schneller, aber der Rest ... Und vom Manual will ich gar nicht erst anfangen. Ich glaube, da hilft auch nicht Erklärvideos schauen. Ich überlege mir echt, mir hier im Zimmer eine Wippe aufzubauen, um mein Gleichgewicht zu schulen.
Um noch eine Verbindung zum zweiten GIF aufzutun. Am Tag 23, also meinem ersten Abenteuer am Weichselplatz, gabs zwei jüngere Skater, die über eine Abgrenzung (von dem, was ich neulich Kinderbecken genannt habe) gesprungen sind, um auf so einem Ikea Möbel zu landen. Natürlich lassen sich die Versuche zählen, die sie gebraucht haben, um das zu stehen. Aber einfacher lässt es sich mit endlos beschreiben. Wobei alleine die Versuche des Respekts wert gewesen sind. Warum ich das schreibe? Habe heute diesen Clip bei Instagram gesehen. Und da im Hintergrund das Fahrrad von C. zu sehen ist, bin ich mir sicher, dass es am selben Tag aufgenommen wurde.
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
Ein Beitrag geteilt von Radio Skateboards (@radioskateboards)
Tag 27 / 8te Woche
Letzten Freitag mal fünf gerade sein lassen. Deshalb Tag 27 erste heute zum Start der achten Woche. Bisschen deprimierend liefs. Aber wenigstens war es warm. Was war passiert? Ich war heute schon kurz nach 9Uhr dort. Schon vor mir war ein Skater, der scheinbar vor der Arbeit ab und zu zum Platz fährt. Auf der Basketball-Fläche habe ich, bis zum Eintreffen der Sportschulklassen, weiter versucht Goofy zu fahren. Es ist wirklich wie ein totaler Neuanfang. Inklusive schönen Wurf mit ordentlichen Abschürfungen. Im Verlauf des Vormittags kamen 5 weitere Leute. Das blieb also alles recht überschaubar.
Ich bin nach der ersten Stunde dazu übergegangen, die Quarter-Pipe zu befahren. Ziel war es wieder mit der Vorderachse über die Kante zu kommen und stehen zurückzurollen. Das Rohr auf der Kante ist etwas fetter und das Ding vielleicht auch etwas steiler. Was mir vergangene Woche auf dem Anthony Huber Skatepark gelungen ist, sollte sich heute nicht wiederholen. Ich vermute, es ist im Grunde eine Kopfsache. Ich komme ja problemlos mit der Achse über die Kante, bleibe dann aber nicht auf der Board stehen.... Was ein Scheiss. Na ja, und dann kurz vor 12 Uhr reißt mir die Hose im Schritt.
Hat vermutlich niemand mitbekommen und ich habe noch ein wenig weiter geübt, dann aber die Segel eingeholt und bin nach Hause geradelt. Bleibt ja auch so genug zu tun. Morgen gehts dann weiter. Mit anderer Hose. Und hoffentlich mehr Glück. Skate on!
Tag 26
Gestern zu heute ist was Interessantes passiert. Im Halbschlaf, im Übergang zum Traum, hat mein Körper so eine Skateboardbewegung gemacht, also ein push oder stop. Genau kann ich das nicht erinnern. Aber ich musste kurz lachen, weil die Arbeit und das ist ja das Skaten sozusagen für mich, offensichtlich ins (Un-)Bewusstsein eingesickert ist. Ich hatte das aber auch schon mal beim Krav Maga, da habe ich im Schlaf mit der Faust durch die Luft gegen die Wand geschlagen. Also schon recht ordentlich. Hand blieb trotzdem heil. Die Wand auch. Dem Traum von gestern ging aber noch ein anderer Moment voraus. Beim Verfassen des gestrigen "Berichts" ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass 25 Tage gar nicht so viel sind und meine Fortschritte dafür vielleicht gar nicht so gering sind. Also ich hab mir noch nichts gebrochen. Das ist doch schon was. Heute Morgen dafür entschieden, noch einmal zum Anthony Huber Skatepark zu fahren. Und ich habe es auch nicht bereut.
Drei Leute waren schon dort, die sich solide auf dem Board halten konnten. Alle waren scheinbar auch ganz gut gelaunt. Mehr als sechs Leute gleichzeitig waren während meiner Anwesenheit aber nicht dort und so blieb doch recht viel Platz für alle. Kurz nach 12 Uhr war ich dann sogar alleine auf dem Platz. Weiß gar nicht, ob das vorher schonmal passiert ist.
Ich habe heute mal mein Programm vom Vortag versucht weiter zu verfolgen. Hier mit dem Pfeil mal drauf hingewiesen, über welche Kante ich heute mit der Vorderachse rüber bin und ab und anschließend auch das Rückrollen zu stehen. Also die Steigerung und Kante gestern war doch deutlich niedriger. Da war ich also nicht ganz unzufrieden.
Vorher habe ich aber eine Stunde im Nichtschwimmerbecken versucht, Goofy zu fahren. Mit sehr überschaubaren Erfolg. Ich versuche mich da durchzubeißen. Aber bitter ist der Bissen schon. Mal schauen, wo es morgen hingeht.
Tag 25 / 7te Woche
Ich weiß nicht, ob es schon an diesem Foto zu erkennen ist, aber ich war heute wieder im Volkspark Friedrichshain. Ich fahre dort etwas länger hin, ist aber auch nicht wild und ich kann da Sachen üben, die in der Hasenheide nicht (so) möglich sind. Was im VPFH leider fehlt, ist eine größere Fläche, auf der sich in Ruhe Tricks einüben lassen. Es gibt zwar kleinere Flächen auf dem Platz, aber im Grunde ist man dort anderen Skatern, die die Bowl, Banks, Quarterpipe oder Stairs befahren wollen, schnell im Weg. Heute war das allerdings kein Problem. Wenn ich mich richtig erinnere, war ein Skater da, als ich ankam. Und ich weich dann einfach auf die Flächen aus, die er nicht befahren hat. Nacheinander kamen dann zwei End40er mit ihren Surfskates. Wobei der erste komplett mit Protektoren geschützt gefahren ist, also selbst Rückenprotektor... da er Drop Ins in die Bowl gemacht hat, ist das vielleicht auch nicht verkehrt. Aber ich war überrascht, wie langsam die Dinger dann aber rollen. Überrascht war ich über die Themen, die die beiden besprochen haben. Nicht das ich gelauscht habe, das war nicht nötig gewesen. Ich glaube, erst ging es über E-Autos und verschiedene Lademodelle, dann E-Bikes, um dann zum (Schlaf-)Verhalten der Kinder und auch dem eigenen zu kommen. Einer steht Nachts auf, um einige Stunden für sich zu haben, der andere arbeitet nur bis 13 Uhr und hat dann bis 18h für sich, dann kommt die Freundin mit den Kindern. Scheinbar arbeiten auch beide Partnerinnen mehr Stunden, als ihre Männer... Nachdem die beiden gegangen waren, hatte ich den Parcours erst einmal wieder für mich. Obwohl die Nebenflächen von einer großen Kindergruppe und ihren Betreuer*innen bevölkert wurden. War aber alles kein Problem. Lange alleine blieb ich auch nicht. Ein weiterer Skater und eine Frau mit Rollschuhen kamen dann noch und zwei Mädchen mit Skateboard und so einer kleiner Knirps. Krass, dass so kleine Kinder so wenig Angst haben sich zu verletzten. Der Kleine ist definitiv mutiger unterwegs gewesen als ich. Aber alle waren auch bald schon wieder weg. Als ich mich wieder auf den Weg gemacht habe, war nur doch die Rollschuhskaterin noch da. Ich fand, heute war auch der erste richtig warme Tag und die Sonne stand so auf dem hellen Beton, dass ich befürchtete Schneeblind zu werden. Ich musste auch immer recht schnell wieder Pausen einlegen. Die waren aber kürzer als sonst. Auf dem Platz übe ich z.B. das Auffahren auf eine niedrige Bank, bis die Nose auf die sich anschließende gerade Fläche reicht und dann sicher zurückzurollen. Da gibt es ja diesen Moment, wo das Board kurz innehält und man die Balance halten muss. Das habe ich heute schon besser hinbekommen. Mit der Tail leider noch nicht so gut. Ziel ist es dann auch irgendwann über eine Rail zu kommen. Heißt so das Rohr, das gelegentlich Ebenen und Schrägen voneinander trennt? Dann habe ich heute als zweiten Schwerpunkt 180° Drehungen über den Rücken geübt. Habe bemerkt, dass das an Schrägen sogar etwas leichter funktioniert. Allerdings lässt mein Tail auch ordentlich Federn, also Holz auf der Piste. Wahrscheinlich kann ich damit bald Brot schneiden. Das war´s im Grunde. Morgen nehme ich mal ne größere Wasserflasche mit. Und Sonnencreme, obwohl die vielleicht schon zu spät kommt.
Tag 24 / 7te Woche
Nach gestern, war ich heute etwas mehr motiviert. Ich versuche mich aber auch von dem Vorsatz zu entfernen, jeden Tag schon um 9Uhr auf dem Platz zu stehen. Skaten ist eben auch eine soziale Sache und wenn so früh noch niemand da ist, muss ich das vielleicht auch zur Kenntnis nehmen und eben andere Projektarbeiten so früh erledigen.
Als ich heute Morgen ankam, waren allerdings schon drei Leute da und zwei auf dem Platz. Die beiden habe ich jetzt schon die dritte aufeinanderfolgende Woche gesehen. Sieht ein bisschen so aus, als würden die beiden, so ein richtiges Programm fahren. Weiß jetzt aber natürlich nicht, ob sie das abhängig von dem "Gedränge" auf dem Platz machen. Obwohl es großartiges Wetter war, blieb es doch schon auch übersichtlich. Ich weiche zwischendurch immer mal wieder auf die angrenzende Basketballfläche aus. Dort versuche ich mich weiter am Ollie oder auch switch zu fahren, was das schlimmste ist. Ich dachte, ich hätte dort schon Fortschritte gemacht. Aber wenn ich mich entgegen meiner favorisierten Beinstellung (regular) auf dem Board bewege, habe ich immer noch das Gefühl, wie der erste Mensch zu fahren. Nichts klappt so ein bisschen. Und so war ich zum Schluss dann auch eher wieder frustriert als motiviert. Bin aber auch nicht gleich wieder abgehauen, nachdem die großen Jungs kamen ;-)
Und weil die Sonne so brav zu uns war, gabs auch einiges an nackter Oberkörperkultur zu sehen. Ich bin ja eingefleischter Fan von Unten-Ohne, bleib aber angezogen. Jetzt bin ich am überlegen, wo ich morgen skate, wieder nach Friedrichshain in den Pool, nochmal den Anthony Huber Skatepark in Ruhe auschecken oder doch wieder zu Hasenheide, weil man da ja schon ein paar Gesichter kennt? Gibts Vorschläge?