September 2020
956 Gramm imperative Programmierung
“Programmieren müsste man können”, denke ich und nach einem Python-Onlinekurs der University of Michigan schreibe ich mich an der Fernuniversität Hagen für den Bachelor “Informatik” in Teilzeit ein. Für das erste Semester wird der Kurs “Einführung in die imperative Programmierung” empfohlen, in dem man die Programmiersprache Pascal lernt. Allerdings gibt es keine Vorlesung oder ein Seminar, wie ich mir das vorgestellt hatte, sondern nur ein papiernes Skript, das einem per Post zugesendet wird. Eingeschweißt mit einem Lieferschein obendrauf, der “956 Gramm imperative Programmierung” verkündet.
In einigen größeren Städten Deutschlands werden für die jeweiligen Kurse zumindest Mentorien in den Vertretungen der Hochschule angeboten. Dank Corona finden sie virtuell statt – man ist also nicht gezwungen, den Kurs in der nächstgelegene Stadt zu besuchen, sondern kann sich den Dozenten aussuchen. Gute Dozenten sprechen sich im Discord-Server der Uni schnell herum und ich belege ein Mentorium in Nürnberg, das per Adobe Connect stattfindet. Anfangs gibt es nur rund 10 Plätze, Lizenzen werden aber zügig nachgekauft, sodass die Teilnehmerzahl schnell aufgestockt werden kann und auf circa 70 Personen ansteigt.
(Tanja Braun)














