Die 24. Sommerakademie in Blieskastel ging, wie jede andere auch, drei Wochen lang. Insgesamt wurden rund 75 Kurse angeboten, und es gab ca. 1000 Teilnehmer. Ich selbst besuche die Sommerakademie auch schon seit mehreren Jahren. Dieses Jahr besuchte ich sie alle drei Wochen. Mir persönlich hat jeder Kurs außerordentlich viel Spaß gemacht. Und wenn ich so darüber nachdenke hatte ich nie den Eindruck, dass es einem meiner Kurskameraden nicht gefallen hat. Ich bin begeistert, wie sehr sich die Teilnehmer für die Ergebnisse ihres Kurses (natürlich mit Hilfe der Dozenten) ins Zeug gelegt haben. Keines der Endergebnisse ist zu verachten. Ich habe verschiedene Besucher der Akademie nach ihrer Meinung über dieses Jahr befragt: Milla (7 Jahre) besuchte dieses Jahr alle drei Wochen der Akademie. In der ersten Woche war sie in der Mal- und Druckwerkstatt und in den beiden darauf folgenden Wochen in der Sachenmacherwerkstatt. Die drei Wochen haben ihr gut gefallen. Als ich sie gefragt habe, wieso sie sich anmeldete, sagte Milla, dass viele ihrer Freunde zu der Akademie kamen und es gab viele Möglichkeiten tolle Werke zu erschaffen. Sie war noch nie in der ARTefix Sommerakademie, war aber sofort begeistert. Auf jeden Fall würde sie erneut an der Sommerakademie teilnehmen. Als Vorschlag, welche Kurse ihr dieses Jahr gefehlt haben, fiel ihr nur einer ein: Milla hätte gerne einen Kurs, in dem Kindern das Kochen beigebracht wird. Milla würde die ARTefix Sommerakademie mit Vergnügen weiterempfehlen. Leon (11 Jahre) besuchte dieses Jahr die Sommerakademie jetzt schon zum fünften Mal. Dieses Jahr besuchte er die Kurse Holzbildhauen mit Feuer und Farbe, Rasende Reporter und das Töpfern auf der Scheibe. Leon besuchte keinen dieser drei Kurse schon ein zweites Mal. Er wollte neue Talente in sich entdecken. Das Essen schmeckte ihm sehr gut. Doch die Preise des Bistros fand er übertrieben teuer. Was ihm auch gefiel, war der Eiswagen, der jeden Mittag kam. Die einzige Kritik die Leon, außer den zu hohen Preisen, einfiel, war dass die Räume vor dem Beginn eines Kurses besser gereinigt werden sollten. Er wünscht sich außerdem für nächstes Jahr einen NANA-Kurs für Kinder. Für Leon gibt es, trotz der drei Kritikpunkte, keinen Grund, die Sommerakademie nicht weiterhin zu besuchen! In der Sommerakademie gibt es jeden Tag etwas Leckeres zu essen. Kaum etwas musste entsorgt werden. Für Vegetarier gab es selbstverständlich immer eine vegetarische Variante des Essens. Und wem selbst das nicht geschmeckt hat, der konnte sich eine Portion Pommes besorgen. Für das Essen gibt es einen Daumen hoch! Jede Woche der Sommerakademie wurde um halb zehn in der Aula des Von der Leyen-Gymnasiums eröffnet. Die 1. Vorsitzende von ARTefix, Helge Baer, hielt immer eine kurze Ansprache. Danach gab sie das Wort an Veronika Kiesel. Sie hielt ebenfalls eine kurze Rede. Nach ihrer Ansprache war Monika Finsterer am Wort. Sie erklärte jedem wo die Kurse sich befinden und wer die Dozenten sind. Danach ging es auch schon los. Teilnehmer und Dozenten gingen zu ihren Räumen. Die Dozenten erklärten ihren ,,Schülern“ alles, was sie über den Kurs wissen müssen.










