3. April 2009
Sascha Lobos Followerparty ist mit Flatscreens tapeziert
Sascha Lobo gibt eine Party für seine 7572 Twitterfollower (Stand 2016: 400.000). Aus diesem Anlass hat er seine Wohnung mit sechs 46-Zoll-Flachdisplays ausgestattet, in jedem Raum mindestens eines. Darauf ist Twitter zu sehen.
Mein einziges Dokumentationsbild. Ich glaube aber (beim Wiederfinden 2024), dass es keinen der Flatscreens zeigt, sondern wahrscheinlich eher ein Foto von Saschas Laptop ist, der die Flatscreens mit dem Inhalt versorgt.
Steffen Siegrist möchte beim Anblick der Flatscreens Buchautor werden (Belegtweet nicht erhalten) und streamt live bei Qik von der Party (Video nicht erhalten, Qik gibt es seit Februar 2016 nicht mehr). @bosch öffnet Bierflaschen mit seinem Nokia 6110. Im Schlafzimmer finden sexuelle Handlungen unter Zuhilfenahme von Pokens statt.
Ich sehe zum ersten Mal Flatscreens in dieser Größe und anderswo als auf einem Schreibtisch. Es sind Ausstellungsstücke aus einem Saturn-Sonderangebot, insgesamt haben sie 5.000 Euro gekostet.
Beim Aufschreiben dieses Beitrags 2016 versuche ich herauszufinden, was vergleichbare Displays heute kosten würden und komme zunächst zum Ergebnis: Ungefähr dasselbe. Verwundert berichte ich anderen Menschen davon und werde darüber aufgeklärt, dass es sich wie bei Computern verhält: Ein Display dieser Größe kostet zwar immer noch dasselbe, man bekommt 2016 aber mehr Qualität fürs Geld als 2009.
(Kathrin Passig)

















