Top 5 Tipps Für Freeriderinnen - Ridestore Magazine Erfahre im Ridestoe Magzine die Top 5 Tipps Für Freeriderinnen und sei bereit für einen epischen Tag im Hinterland mit deinen Girls.

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Top 5 Tipps Für Freeriderinnen - Ridestore Magazine Erfahre im Ridestoe Magzine die Top 5 Tipps Für Freeriderinnen und sei bereit für einen epischen Tag im Hinterland mit deinen Girls.
Freeriden in Kitzbühel – 5.000 unvergessliche Höhenmeter
Die Kitzbühler Alpen gehören wohl zu den besten Freeride-Destinationen in Österreich. Kurze Aufstiege und lange Abfahrten zeichnen Kitzbühel als Freeride-Mekka aus. Zwischen Pass Thurn und Fieberbrunn findet man unzählige Powder-Abfahrten und feine Tree-Runs. Geoff aus Connecticut und Martin aus Wolfurt haben über woosp einen Freeridetag mit Toni von der Alpinschule Rock`n Roll gebucht.
Bei blauem Himmel und strahlender Sonne treffen wir um 9.00 Uhr Toni bei der Talstation der Grabstättbahn in Jochberg (Tirol). Toni übergibt noch den bestellten Leihrucksack mit Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), Schaufel und Sonde. Nach einem kurzen Check der Ausrüstung geht es los.
Mit der Grabstättbahn und der Talsenbahn geht es hinauf auf gut 1.700m. Oben bei der Bergstation gleich links durch ein kurzes Waldstück und schon wartet ein langer nicht allzu steiler Hang auf uns, den die Morgensonne bereits in ein wunderbares Licht hüllt. Mit einem lauten „auf geht’s“ legen wir los und ziehen unsere Lines in den nahezu unverspurten Tiefschnee. Der Schneefall der vergangenen Nacht hat die alten Spuren fast zur Gänze verdeckt. Durch leichten lockeren „Champagne Powder“ gleiten wir mit unseren Freeride-Ski ins Tal.
Nach 4 Abfahrten eine kurze Pause mit einem schnellen Kaffee und Powerbar in der Bärenbadhütte fahren wir zum 2000er Lift in Richtung Pass Thurn ab. Auch hier finden wir noch unverspurte Hänge. Immer wieder bleiben wir stehen, um das Panorama zu genießen, ein Foto zu machen oder auch nur, um wieder zu Atem zukommen.
Am Ende des Tages haben wir über 5.000 Höhenmeter geschafft und einen unvergesslichen Skitag bei Traumbedingungen hinter uns. Toni hat uns mit der Sicherheit eines erfahrenen Bergführers zu immer wieder neuen abwechslungsreichen Runs geführt. Eine Neuauflage dieses gemeinsamen Skitages ist bereits vereinbart.
Mach es wie Geoff und Martin und gönne dir einen unvergesslichen Tag mit einem Freeride-Guide. Die besten Guides der Alpen findest du auf woosp.me
Nur jeder 4te Freerider ist richtig vorbereitet
Tiefschneefahren ist mehr als Sport, es ist eine Lebenseinstellung. Nur die meisten Skifahrer die abseits der Pisten unterwegs sind, haben keine Ahnung von den Gefahren, die dort warten. Gefahren und Risiken werden ausgeblendet. Das zeigt eine aktuelle Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV).
„Durchschnittlich gibt es in Österreich jährlich rund 1.000 Unfälle die sich abseits der gesicherten Bereiche ereignen. Lawinen stellen hierbei ein hohes Risiko da. 23 Menschen sterben im Durchschnitt pro Jahr durch Lawinen. Dabei wären viele der tödlichen Unfälle, die sich abseits der gesicherten Bereiche ereignen, vermeidbar. Mangelnde Kenntnis und Selbstüberschätzung sind einmal mehr Unfallursache Nummer Eins. Der größte Risikofaktor ist der Mensch“, erklärt DI Klaus Robatsch, Leiter des Bereiches Prävention im KFV.
53 Prozent der Befragten haben keine Ahnung von Lawinen-Warnstufen
Mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) wissen nicht, was die unterschiedlichen Lawinen-Warnstufen bedeuten und wie man sich dabei verhalten sollte.
41 Prozent führen nie oder nur gelegentlich ein LVS-Gerät mit
Mehr als 40 Prozent (41,1 Prozent) der Befragten gab an, nie oder nur gelegentlich ein Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) mitzuführen. 53 Prozent der Befragten geben an, keine Erfahrung in der Bedienung des LVS Gerätes zu haben bzw. nur eine einmalige Einschulung damit gemacht zu haben. Es kann davon ausgegangen werden, dass diese Personen im Ernstfall keine Kameraden-Hilfe leisten können.
45 Prozent der Freerider glauben eine Handyortung ist ohne Mobil-Netzanbindung via Satellit möglich.
Besonders fatal: 45 Prozent (44,9 Prozent) der befragten Freerider sind der Fehlmeinung, dass eine Handy-Ortung im Falle eines Notfalles ohne Mobil-Netzanbindung via Satellit möglich ist. Alternativen zum Mobiltelefon, um Hilfe anzufordern, sind nur wenigen Befragten bekannt.
Nur 25 Prozent der Befragten kennen das Alpine Notsignal
Nur 25 Prozent der Befragten geben an das Alpine Notsignal zu kennen. Die meisten Freerider haben noch nie einen Lawinenkurs absolviert, genauso wie einen Kurs zur richtigen Handhabung der Geräte. Dabei bietet der Österreichisches Alpenverein in Verbindung mit den Bergsteigerschulen über 1.000 Lawinenkurse jährlich an.
Freeride-Checkpoints in den Skigebieten
Der Tourismus und die Bergbahnen reagieren bereits auf diese Situation. Immer mehr Freeride-Checkpoints werden in den Skigebieten aufgestellt, die über die aktuelle Wetter-, Routen-, Schnee- und Lawinensituation informieren.
Source: KFV.at, Pic © Skigastein.com