Die Woche langsam, genussvoll und erleichtert abstreifen wie ein Paar unbequeme Schuhe. Mit einem Freund im Café sitzen, die Woche Revue passieren lassen und zuschauen, wie ringsum andere ankommen im Wochenende, dieser Zeit zwischen gerade eben und nächster Woche, Zäsur im Alltag. In den Läden lauter Laute auf der Suche nach Besonderheiten und die, die bereits im Wochenende angekommen sind, haben auf einmal Zeit, lächeln an der Kasse, lassen Gestresste vor.
Das Wochenende liegt wie ein Versprechen vor dir, lockt mit Zeit und Freunden, Schlaf und Natur. Mal wieder rausgehen, einen Herbstspaziergang machen, lesend im Café sitzen, stundenlang, eintauchen in Geschichten oder Gemälden und sich und die Welt vergessen.
Wichtig: Pläne müssen her, Verabredungen. Sonst strandet man womöglich auf dem heimischen Sofa. Aber freitagabends begegnet man der selbstauferlegten Erwartungshaltung noch unaufgeregt. Wo käme man denn hin, wenn man sich auch noch am Wochenende stressen ließe?
Am Freitagabend ist Gelassenheit angesagt. Die Erleichterung, im Wochenende angekommen zu sein, wirkt wie ein Balsam, ein Glückspillchen, das ganz unaufgeregt entspannt.
Und dann, zack, isser rum.