Am 8. Mai 1946 öffnete die erste Leipziger Messe nach dem Krieg, die von den Veranstaltern Friedensmesse genannt wurde, im Ring-Messehaus. Man wollte Normalität und Leistungskraft demonstrieren und entwickelte sich allmählich zu einem wichtigen Zentrum im Ost-West-Handel. Sie wurde zwar von der SED-Führung als wirtschaftliches und politisches Schaufenster der DDR genutzt, doch hatte das keinen großen negativen Einfluss auf die Messeerfolge. Zur Herbstmesse im Jahre 1954 hatte sich die Anzahl der westdeutschen und Westberliner Aussteller bereits verdoppelt. Die Leipziger Messe brachte später auch Erleichterungen im Grenzverkehr. . Ab 1964 war das Leipziger Messemännchen eine populäre Werbefigur und wurde zeitgleich zum Maskottchen der Messe. Der Grafiker Gerhard Behrend hatte diese Puppe entworfen, welche als Leipzig-Souvenir beliebt war und im VEB Vereinigte Spielwarenwerke Sonneberg "sonni" hergestellt wurde. Im Puppenstudio des DFF (Deutscher Fernsehfunk) wurden ab 1965 kurze Werbefilme mit dem Messemännchen als Zwischenblenden für Werbespots von Ausstellern der Leipziger Messe gedreht und in der DDR Werbesendung Tausend Tele-Tips gezeigt. Regelmäßig war das Messemännchen während der Messetage in der allabendlichen Kindersendung Unser Sandmännchen zu sehen. . Alljährlich fanden bis 1990 eine Frühjahrsmesse und eine Herbstmesse in Leipzig mit Ausstellern aus Ost und West statt und bot der DDR vor allem bis 1970 die Möglichkeit, ihre technische Leistungsfähigkeit mit dem „Weltniveau“ zu vergleichen.(via #Wikipedia) #LeipzigerMesse #MusterMesse #Leipzig1952 #Friedensmesse #Messe #Frühjahrsmesse #Herbstmesse #Leipzig #DDR #GDR #Ostalgie #EastGermany https://www.instagram.com/p/BzVdL6Yiyqv/?igshid=1dt77xf4g9hlz









