Du möchtest später in einem sozialen Berufsfeld Fuß fassen, bist dir aber noch nicht sicher in welchem Bereich und ob überhaupt? 🤷🏻😊 Dann bewirb dich bei uns online um einen Platz in unserem Freiwilligendienst oder ruf uns unter 0441-2100176 an und wir suchen gemeinsam nach einer passenden Einsatzstelle für dich 😉 200 Einrichtungen in unterschiedlichen Fachbereichen, z.B. in der Kranken- & Altenpflege, der Kinder- & Jugendarbeit oder der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen, warten auf deine Bewerbung 👌🏻😉🙏🏻 📸Danke @__ellika__ 🤗❤️ #freiwilligendienst #freiwilligessozialesjahr #freiwillig #fuerfreiwillige #evangelischekirche #evangelischefreiwilligendienste #ekd #diakonie #diakoniedeutschland #diakonieoldenburg #meinoldenburg #bundesfreiwilligendienst (hier: Diakonie Oldenburg - Freiwilligendienste) https://www.instagram.com/p/CM4aoMmna9v/?igshid=pav4imf6w0to
Müsste ich eine Überschrift für die Zeit finden, in der ich meinen Freiwilligendienst absolvierte, wäre es sicherlich:
Das Jahr, in dem ich über mich hinauswuchs!
Im Sommer 2007 zog ich mit gerade einmal 19 Jahren zu Hause aus und stand vor der Herausforderung mich alleine in einem Dorf, knapp 200 Km von der Heimat entfernt, zurecht zu finden. Ich sollte in der offenen Jugendarbeit einer Kirchengemeinde eingesetzt werden und dort die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in ihrem Ehrenamt unterstützen. Um ehrlich zu sein, war mir zu Beginn nicht klar, was das konkret für mich bedeuten würde. Überhaupt alleine leben zu müssen, das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Denn wenn der Kühlschrank leer oder das Toilettenpapier aus ist und du keine Möglichkeit mehr hast einkaufen zu gehen, dann begreifst du, dass du es bist, die von jetzt an für sich selbst zu sorgen hat.
Neben der neuen Wohnsituation waren es natürlich auch die neuen Aufgaben, die mich vor Herausforderungen stellten. Ich musste eigenverantwortlich Aktionen für die Jugendlichen planen und durchführen, stand der Gruppenleiter*innen-Runde vor und war verantwortlich für die Konzeption, Organisation und Ausrichtung zweier Zeltlager mit jeweils 200 Personen. Natürlich hat nicht immer alles so geklappt, wie ich mir das gewünscht hatte. Und trotzdem oder gerade deswegen habe ich in diesem Jahr unfassbar viel gelernt. Ich habe unendlich viele tolle Menschen getroffen und konnte sie ein Stück auf ihrem Lebensweg begleiten. Am Ende habe ich gemerkt, dass Jugendarbeit genau mein Berufsfeld ist. Und das ist auch heute noch so.
Heute bin ich FSJ-Mentorin und versuche all das, was ich 2007 lernen durfte, an meine Freiwilligen weiterzugeben. Sie dürfen experimentieren und Verantwortung übernehmen. Sie sollen sich ausprobieren und Fehler machen, vielleicht auch an Grenzen stoßen oder sie überschreiten.
Ich wünsche mir, dass sie lernen, wer sie sind und dass sie ihre Stärken entdecken. Sie sollen spüren, dass es ohne sie nicht geht!