Johannes Karl Hermann Futuristic Linocut, 1919.
Johannes Karl Herrmann (1893-1962) gehört wie Johannes Molzahn und Peter Röhl zu den Bauhäuslern der ersten Stunde, die 1919 gemeinsam mit Gropius die Avantgardekunstschule in Weimar aufbauten. Harry Graf Kessler urteilte damals über ihn: »Herrmann erreicht ein wahres Pathos der abstrakten Form.«
Als ausgebildeter Steinmetz und vormals Schüler der Bildhauerklasse der Großherzoglichen Kunsthochschule in Weimar trat Herrmann am Bauhaus mit ungegenständlichen, dynamisch-expressiven Gipsplastiken hervor. Diese dienten als Inspirationsquelle u. a. für Johannes Ittens Würfelplastik und Walter Gropius´ Märzgefallenen-Denkmal. In der progressiven Berliner STURM-Galerie von Herwarth Walden war Herrmann bis 1921 auf vier Ausstellungen vertreten.
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