Sollte ich von mir ihm erzählen,
fragte ich in die runde und ja sie nickenden. Meine guten Freunde nickten. Um die Situation aufzuklären, es war ein wunderschöner Samstagnachmittag und meine Freunde und ich saßen in der Runde, um Vorbereitungen zu treffen. Doch das Gespräch nahm eine merkwürdige Wendung an, als das Thema plötzlich auf mich ruhte. Meine Freunde sind schon immer sehr neugierig gewesen, dass lag nur daran, weil ich nicht so viel von mir preisgab. Aber gerade über dieses Thema, wollte ich nicht sprechen. Jedoch von ihm zu sprechen, viel mir immer noch sehr schwer.
Er war wie ein Teil von mir nur noch in eine blasse Erinnerung, wie auch eine blasse Erinnerung an mein damaliges selbst. Ganz bestimmt nicht wollte ich jemals ohne ihn sein. Niemals. Hatori Kirisaki, waren meine ersten Worte, die ich an meine Freunde richtete. War nein ist mein aller bester Freund. Er und ich, wir waren ein Team, nicht nur ein Team aber auch, eine Familie. Und schon finde ich mich eine Grabreden halten zu hören. Dies ist jedoch keine Grabrede, wurde ich leiser und senkte dabei den Kopf. „Kazume der Poet!“, ruft Lucas in die Runde. Sie lachten, aber dies hielt mich nicht davon ab fortzufahren.
Viele Menschen, viel zu viele Menschen. An diesen sonnigen Vormittag so wie üblich, begannen sich die Studenten der Maki-Acandamy sich auf auf den Campus zu begeben. Jeder schien sich zu unterhalten und die neuesten Thema zu bereden. Doch ich war ein Junge der sich gar vollkommen zufrieden fühlte, so ganz allein auf einer Bank aus zu harren. Diese Bank war praktischerweise sehr weit weg von den sogenannten Menschen. Meine Lieblings Bank, so wie ich fand. Der perfekte Ort und ganz in Ruhe für sich zu sein. Zu meinem Vorteil, ganz nah neben dieser Bank errichtete sich eine Mauer. Diese Mauer ging gerade so über meinen Kopf hinweg. Ein Glück wie ich fand, so sah mich wenigstens niemand. So konnte ich in Ruhe nach einer Kleinigkeit suchen. Mein Lieblings Buch in beiden Händen halten blätterte ich eifrig in den Seiten herum. Dabei huschten auch meine Augen eifrig über das glatte Papier, des nicht so schmalen Werkes. Ich seufzte. Ich fand es nicht.
„Es muss hier doch irgendwo sein..“, gab ich nun leise von mir. Mein Kopf schüttelnd wollte ich es nicht war haben. Ein Gefühl von reue bohrte sich gerade Wegs in meine Brust. Hätte ich doch nur nicht diesen verdammte Joint gestern mit Tori geraucht. Es war frustrierend, dass ich es nicht fand, obwohl ich genau wusste das ich es hier sein musste. Genau auf Seite 232. Ich war mir so sicher. Doch dann durchfuhr mich ein Stich. In Schock verharre ich für eine Sekunde in dieser absurden Starre. Eine Hand hatte sich auf meine Schulter gelegt und ließ mich erschaudern.
„KAACHAN, Ich bin es doch nur“, mit seinem wunderschönen lächeln begrüßte mich Tori. Erst war ich nicht erfreut ihn zu sehen, durch den Schreck, den er mir eingejagt hatte. Aber mittlerweile war es wie ein Grundbedürfnis ihn jeden Tag zu sehen. Sein braunes Haar saß, wie immer perfekt. Seine goldbraunen locken gehen ihn genau bis zu den Schultern und sein Mittelscheitel betonte sein Gesicht. Er lächelte mich weiter an. Immer noch nach Luft schnappend, nahm ich mir einen Moment um ihn ordentlich zu Mustern. Ich zog eine Auge-braue hoch. Was hatte er da bloß wieder an? Nicht das es nicht seine Sache war, was er anzog, aber dies war merkwürdiger als sonst. Eine kleine Randbemerkung war hierbei wohl, dass Tori wie sagt man, auf Mode stand. Aber nicht die normale Mode, er war vollkommen davon überzeugt seine eigene machen zu können. So trug er heute bestimmt eine seiner eigen Kreationen.
Seine neueste Kreation zeigte ein Lila Farbendes Shirt dass, nun an einigen Stellen Löcher nein mehr Schnitte hatte als alles andere. Man konnte dadurch gut seine Haut erkennen, dabei fiel es locker über sein Körper und ging ihn etwas bis über die Hüfte. Doch dann als ich die Farbe erkannte, wusste ich sofort, dass es sich hierbei um 'mein' Lieblings Shirt handeln musste. Er hatte sich ausgerechnet dieses Shirt ausgesucht, um es zu ’verbessern’. Ich schnaufte in mich hinein, mehr aus Frustration als aus alles andere. Ich sah dieses Shirt immer gern an ihn, den es war das einzige normale was er überhaupt besaß. Nun andere würde Tori als seltsam beschreiben und nun ja, wenn man ihn auf den ersten blick ansah, konnte man nur auf ein Wort kommen. Irre. Wie ein kleiner Irrer sprang er jeden Tag von einem merkwürdig aussehenden Outfit in das nächste. Dennoch konnte ich ihn nur bewundern für das Selbstvertrauen, das er hatte und das mir offensichtlich fehlte.
Mir war, als würde die Welt für eine Sekunde stehen bleiben, wann immer wir auseinander trafen. Doch ich riss mich selbst aus den Gedanken, schüttelte dabei seine Hand ab und tat so, als wäre ich genervt. „Beim nächtens mal werde ich dir mein Buch um die Ohren hauen“, pustete ich in meine Seiten. Doch so gleich spürte ich seine Arme um mich. Doch ich wollte mich nicht wieder einlullen lassen. Drückte ihn mit aller Kraft, so weit es mir nur mit einen meiner Ellenbogen möglich war, von mir weg. Er grinste dabei jedoch nur. „Ist ja gut, ist ja Gut lass es“, gab ich mit sanfter Stimme von mir. Mit seiner ganzen Art viel mir schon vor einer ganzen weile auf, dass er anders, als sonst war. Ich tat diesen Gedanken jedoch immer wieder ab.
Meine Augen wanderten nun rüber zu die seine. In eins seiner Augen verbarg sich ein Schatz, dies sagte seine Betreuerin immer, wann immer er sich jener nicht sicher war. Dies hatte mir Tori aber erst erzählt als wir über seine Augen das aller erste mal sprachen. Eines seiner Augen hatte nämlich eine ganz andere Farbe als die des anderen Auges. Man nannte diese Krankheit auch Heterochromie. Eines war braun, das andere eher Gelblich-grün. Anderseits fand ich es schon cool dass, selbst seine Augen seine Seele wieder spiegelten. So verrückt, wie seine Augen so war er selbst. Es heißt doch auch, 'die Augen sein das Tor zur jener Seele des Menschen'.
Schließlich setzte er sich zu mir und sagte:“ He, tut mir leid, wenn ich dich erschreckt haben sollte. Ach und davon mal angesehen dir auch ein hallo.“ Mein Buch beachtete ich schon lang nicht mehr, mein Fokus galt so wie immer nur noch Tori. Ich nickte eifrig und schloss dabei meine Augen, mehr vor Scharm, dass ich immer noch so schreckhaft war. Ich weiß ja dass, ich dazu neige überzureagieren. Noch einmal atmete ich tief durch. Tori bemerkte dies sofort und wollte die Sitzion wie üblich auflockern.
„Kaachan, ich mache es nie wieder, versprochen“, nun seinen kleinen Finger vor mein Gesicht erhaltend, wollte er einen packt mit mir schließen. Wir taten das schon seit wir kleine Kinder waren. Immer hin kennen wir uns schon seit Jahren. Mein Blick ruhte für eine weitere Sekunde auf seine Hand, bis ich beschloss meinen kleinen Finger nun auch einzuhacken, ihn dabei in die Augen zu sehen und zu sagen: „Versprochen.“ Ich lächelte und schon lockerte sich die Stimmung. Tori war immer da, wenn niemand anderes sich auch nur einen Dreck um mich scherte. Immer seine Hand nach mir ausstreckend, wartend, bis ich sie ergreifen würde. Dies gab mir ein Gefühl der Sicherheit. Wem anderes als ihn würde ich sonst blind vertrauen?
„Nun...was machen wir nach der letzten Vorlesung?“ wollte er aufregt wissen aber woher sollte es wissen? Nun huschte mir ein weiteres lächelte über das sommersprossigen getränkte Gesicht:“wir könnten..“, fing ich an,“wir könnten an die alte Bucht gehen, wenn du willst“ Ich wartete ab, ich wusste allerdings wie sehr er diese Bucht liebte. Obendrein fing ich an, sie auch zu lieben. Die Zeit die wir dort verbrachten verbarg so die ein oder andere schöne Erinnerung.
Kein Moment zögernd sprang mein Freund auf, die Freude war ihm buchstäblich ins Gericht geschrieben. Dann als ich ihn für einen Moment ansah, huschte mir Gefühl über den Rücken bis tief in mir drin. Ich ließ es auf mich wirken, um zu erkennen was es für ein Gefühl war. Meine Lippen kribbelten und ich biss darauf herum. Dann ein Gefühl der Unsicherheit.
Da war doch was Gestern, oder?
Diese eine Sache gestern. Nein! Ich wollte nicht mehr darüber nachdenken.
Es ist wied- Ah! „Man!“ Kaachan, schon wieder.“ ermahnte mich Tori lautstark und plusterte seine Wangen auf wie ein beleidigtes Kind. Ich musste mir ein Lachen oder ein eher noch ein Grinsen verkniffenen den er sah so, so, er ist einfach Tori. Natürlich wollte er, dass ich ihm zuhöre. Nun sah er mich mit eindringlichen Blick an. Wir setzten unser kleines Gespräch fort und eher wir uns versahen, war es auch schon zeit für die nächste aber auch die letzte Vorlesung für heute. Tori lief vor mir her, bis er sich jedoch umdrehte und dann stehen blieb. Sofort zuckte ich zusammen. Er machte genau das selbe wie an jenem Tag. Jedoch anders als an diesen so genannten Tag, drehte ich mich weg und sah nun in eine vollkommen andere Richtig. Doch dann als ich wieder zu ihm sah, hatte er sich schon weg gedreht. Hatte ich ihn verletzt?
Hatori wusste immer wenn mit mir etwas nicht stimmte. Er konnte mich lesen wie ein offenes Buch.












