Gesichtserkennung in Apotheken gestoppt
Möchtest Du einen Schwangerschaftstest kaufen? Salbe gegen Hämmorhoiden? Oder vielleicht Betablocker, zur Potenzsteigerung? Was, das willst Du uns nicht sagen? Richtig so, das geht uns auch nichts an. Auch der Pharmakonzern Bayer musste das jetzt einsehen. Ende November wurde bekannt, dass Bayer die Gesichter von Kund.innen in zwei Apotheken in Österreich nach Alter, Geschlecht und Blickkontakt automatisch auswerten lässt. Nach den ersten kritischen Presseberichten wurde der Versuch beendet – vermutlich aus Angst vor negativer Presse und Kritik von Kund.innen. Nachdem wir und zahllose Verbraucher.innen Druck gemacht haben, hatte im Juni auch die Handelskette Real die Gesichtsanalyse ihrer Kundschaft eingestellt. Das zeigt: Unser Grundrecht auf Privatsphäre wird geachtet – wenn wir es laut und deutlich einfordern!
Kerstin Demuth von Digitalcourage auf Spiegel Online: „Wer nicht überwacht werden will, muss woanders einkaufen?
Das ist eine „Friss-oder-Stirb-Mentalität“.“ http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/apotheke-bayer-testet-gesichtserkennung-von-kunden-a-1180126.html
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