...Der Bettler lachte in sich hinein. Waren diese doch die gleichen Leute, die ihn Tags zuvor verscheucht hatten und die jetzt alles brachten wo nach er verlangte Er bekam also auch Gewürze, gab von jedem ein wenig in die Suppe ließ sie kochen, probierte, wiegte den Kopf „Die Suppe ist fertig.“ ,sagte der Bettler. Er sah einen dicken Mann mit Schürze in der Tür des Gasthauses stehen und meinte nun recht mutig: “He, Wirt, bring ein paar Teller und Löffel, ich will meine Suppe aus Steinen teilen. Aber wenn ich es mir so recht überlege, ein Glas kühles Bier würde gut dazu passen!“ ,der Wirt schaute verduzt, brachte aber Teller, Löffel und ein Glas Bier. Der Bettler verteilte die Suppe, jeder bekam ein wenig, er selbst füllte sich den Teller und alle aßen. Rundum war ein „hmmmmm“ und „ohhhhhhhhh“ zu hören . Der Bettler schmunzelte.... Da trat der Wirt zum Bettler und fragte: „Willst du bei mir als Koch arbeiten? ...du sollst es nicht bereuen, denn wer aus einem Stein so eine gute Suppe kochen kann, der muss etwas besonders sein.“ Der Bettler überlegte nicht lange und sagte er wolle es versuchen. „Aber eine Bedingung habe ich: wenn ein Bettler kommt möge man ihm etwas zu essen und eine Unterkunft geben.“ Der Wirt stimmte zu. Als alles aufgegessen war nahm der Bettler den Stein aus dem Topf, wusch ihn sorgfältig am Brunnen und steckte ihn in seine Hosentasche. Es wurde noch lange gelacht und gesprochen, der Tag wurde zu einem kleinen Fest. Ein Märchen. #ichhabealleswasichbrauche#mitallensinnen#gisikurath#weisheiten#dasganzeistmehralsdiesummeseinerteile#information#märchenundsagen#mühelosköstlich#igersgraz#herbst#vierjahreszeiten#farbenspiel https://www.instagram.com/p/BpgaLpwAnb5/?utm_source=ig_tumblr_share&igshid=46zkfr8j3ngk