-
„hast du dich jemals gefragt, wo du in ein paar Jahren sein wirst? und nein, es interessiert mich nicht, ob du Arzt, Anwalt, Kassiererin oder Bankangestellter geworden bist - mich interessieet bloß wo du sein möchtest. Ich kann mich nicht mit Menschen aufhalten, die ihr wahres Leben für wichtiger halten als ihre Träume - ich meine, bist du niemals aufgewacht und hast geträumt du wärst in Paris? Hast du dir niemals crossaints gemacht mit denen du dich auf den Balkon gesetzt hast, im Bademantel, mit leiser Musik und hast dich gefühlt als würdest du Chanel tragen und in Paris sein? Bist du niemals durch die Wohnung getanzt mit dem Gedanken das eines Tages in den Straßen von Prag zu tun? Hast du jemals ein Buch gelesen und geträumt du wärst ein Teil davon? weißt du wie lebendig man sich dabei fühlen kann? so real? Hast du jemals Kunst angesehen und dir gedacht „genauso fühle ich mich auch“? Van Goghs Traurigkeit in dich aufgenommen? Frida Kahlos stärke gespürt? Die Welt ist so viel mehr als bloß Realität, von einem Wochenende zum nächsten zu leben. Manchmal suche ich in Büchern nach den passenden Zitaten und, wenn ich sie finde, wünschte ich mir, sie würden weniger passen. Manchmal spiele ich die melancholischsten Lieder und vergesse für einen Moment, dass sie nicht über mich geschrieben sind. Und ja, manchmal verliere ich mich selbst. Weil ich manchmal aufwache und die Welt sich plötzlich so unglaublich schwer anfühlt. ich bin oft traurig, möchte mein Bett nicht verlassen - meistens weiß ich nicht einmal wieso. und viel öfter als manchmal vermisse ich dich.
Ich hab da ein Szenario in meinem Kopf Du, Neben Mir. Und das ist wohl der unrealistischste Traum von allen. Dein Lachen oh wie schön es immer klang. Deine Hände, die meinen Körper entlang fuhren nur um sich dann in meine zu legen. Deine Arme, die sich um meinen Körper legen, als ob ich dein wertvollster Besitz wäre. In diesen Momenten verstehe ich all die Menschen in den Filmen und den Büchern - all diese Menschen, die alles geben würden um diesen einen Moment für immer erleben zu dürfen. Und ich weiß, ich wirke oft so als wäre ich weit weg, aber mit dir war ich da. Mit dir habe ich gelebt. Ich hätte mit dir getanzt, in unser kleinen Wohnung, nur 400 Meter vom Ort entfernt, an dem wir aufgewachsen sind.
Ich vermisse dich.
Wenn ich das nächste Mal träume, hoff‘ ich, ich treff‘ dich.“














