“Lange dachte ich, der Sinn der Literatur wäre es, gegen die eigene Vergänglichkeit anzuschreiben, etwas zu schaffen, das Generationen überdauert. Heute glaube ich nicht mehr an diese Möglichkeit. Die Sprache ändert sich, und verstanden wird immer nur das, was man verstehen will, was mit dem eigenen Weltbild in Einklang steht. Nichts überlebt. Alles ist vergänglich, auch ein Text. Und das hat, richtig besehen, etwas Tröstliches.”
- Franzobel
Quelle: http://derstandard.at/2000060945541/Franzobels-Rede-zur-Literatur-2017-Seelenfutter









