Ok, ich darf nicht mehr schreiben wenn ich getrunken hab, dabei kommt nur komisches Zeug raus, also habe ich mal wieder eine Fanfiction zu Grimms Monster fabriziert, diesmal mit einer besonderen Überraschung ;D
Happily ever after
Verschlafen blinzelte Schneewittchen ins Sonnenlicht das durch das Fenster fiel. Zufrieden drehte er sich noch einmal um und kuschelte sich in die Kissen als er plötzlich ein ungutes Gefühl im Magen bekam. Schnell sprang er aus dem Bett ins Bad um sich zu übergeben. Als die Wellen der Übelkeit abgeflaut waren hielt er sich schwer atmend am Waschbecken fest. Schnee schreckte hoch als sich eine warme Hand auf seinen Rücken legte und er von Rotkäppchen umarmt wurde. "Geht es wieder?" fragte dieser besorgt. "Tut mir Leid, habe ich dich geweckt?" "Mach dir darum keine Sorgen." Gab dieser zurück und küsste den dunkelhaarigen auf die Schläfe. "Wir sollten nach unten gehen, sonst fragen sich die anderen noch wo wir bleiben." Meinte Rot und zog Schnee mit sich. "Die werden sich ihren Teil denken." sagte Schnee verschwörerisch und streichelte Rots Nacken. Seit dem Verschwinden der Gebrüder Grimm hatte sich das Leben in Grimms Haus sehr friedlich gestaltet, selbst die verbliebenen Märchendämonen hatten sich Grimm angeschlossen und lebten, mit Ausnahme des gestiefelten Katers, friedfertig zusammen. Der eingekehrte Frieden hatte auch Rotkäppchen und Schneewittchen dazu veranlasst offen mit ihren Gefühlen füreinander umzugehen, sodass es niemanden überraschte die beiden morgens aus dem selben Schlafzimmer kommen zu sehen. In der Küche herschte bereits reges Treiben, Grimm machte sich für die Schule fertig, Cinderella putzte und Hänsel und Gretel störten ihn dabei. Kaum das die beiden Dämonen den Raum betraten ließen die jüngsten Mitglieder der "Grimm-Familie" davon ab Cinderella zu quälen und stürzten sich auf Schnee, der gereizt versuchte die beiden abzuschütteln. Rot lächelte, da er wusste dass es Schnee nicht wirklich störte mit den beiden zu spielen. Aufgrund ihrer ähnlichen Vergangenheit zog es Hänsel und Gretel anscheinend zu Schneewittchen hin, Schnee war mittlerweile quasi ihre Ersatzmutter geworden, und obwohl er es nie zugeben würde mochte er die beiden.
"Guten Morgen ihr zwei" kam es von Grimm, der dabei war seine Schulbücher zu ordnen. "Habt ihr eine gute Nacht gehabt?" "Guten morgen" gab Rotkäppchen freundlich zurück und machte Kaffee während Schnee versuchte sich von den beiden Jungdämonen zu befreien. " Schnee ging es heute morgen wieder schlecht." Wandte Rot sich an Grimm. "Hast du dir den Magen verdorben?" fragte dieser an Schnee gewandt. " Mir fehlt nichts, außerdem verderben Dämonen sich nicht den Magen. Wir sind robuster als ihr Menschen."
"Schnee, das geht jetzt schon seit Wochen, du musst zum Arzt gehen", stellte Rotkäppchen fest. "Du hast offenbar vergessen das es keinen Arzt für Dämonen gibt!" gab Schneewittchen gereizt zurück. "Außerdem fehlt mir nichts!" "Ach komm schon, du bist ständig gereizt und musst dich übergeben, das ist nicht normal."
"Wenn ich euch kurz unterbrechen darf, es gibt hier einen Dämonenarzt" warf Cinderella dazwischen. "Was?" kam es gleich von mehreren Stimmen. "Ja, ich habe sie beim einkaufen kennen gelernt, sie hat mich gleich als Dämon erkannt. Dadurch kamen wir ins Gespräch." Erklärte der grauhaarige Dämon. "Moment, was heißt das sie ist Dämonenarzt? Sie ist sicher so eine Spinnerin die noch an das ganze okkulte Zeug glaubt und auf eine Sensationsmeldung aus ist, du bringst uns alle in Gefahr wenn du dich fremden gleich zu erkennen gibst" fuhr Schnee ihm an. "Das glaube ich nicht, Schneewittchen, sie ist nämlich selbst ein Dämon."
Nach einigem hin und her standen Grimm und seine Dämonen also vor der Tür eines Hauses in altem japanischen Stil. Das Haus lag etwas außerhalb der Stadt, ebenso wie das Haus von Grimm. Zwei steinerne Füchse flankierten den Eingang, Grimm fiel auf, dass es keine Klingel gab. "Narumi-san, hier ist Cinderella. Ich habe einen Patienten für dich." rief Cinderella durch das Portal. Eine junge Frau trat aus der Tür und schritt auf die Gruppe zu. Sie trug einen traditionellen Kimono, ihre blonden Haare fielen lose auf ihre Schultern, das einzige was das Bild störte waren die dunklen, spitzen Fuchsohren die aus der goldenen Haarpracht hervorlugten. Während Cinderella seine Freunde vorstelllte zuckten die Ohren der Frau neugierig, also waren sie echt. Grimm war fasziniert, er hatte keine Ahnung gehabt dass es noch andere Dämonen in ihrer Nachbarschaft gab. "Und sie sind Ärztin, Narumi-san?" fragte der Märchenbändiger. Die Kitsune sah ihn an, sie hatte große blaue Augen, die bis auf Grimms Seele zu blicken schienen. "Nur für Dämonen. Ansonsten organisiere ich Teezeremonien oder verkaufe Heilkräuter. Meine Kunden wissen nicht wer ich wirklich bin." Ihre Stimme war hell und klar wie eine Silberglocke. Als sie Grimms fragenden Gesichtsausdruck sah fuhr sie fort. " Als Kitsune beherrsche ich die Kunst der Täuschung und der Verwandlung, ich kann meine menschlichen Kunden sehen lassen was immer ich will. Doch ich glaube ihr seid wegen eines Patienten hier?"
Rot hatte Narumi Schnees Symptome geschildert während Narumi und Schnee einander musterten. Als Rot seinen Bericht beendet hatte huschte ein amüsierter Blick von Narumi zu ihm. "Denken Sie er hat was mit dem Magen?" fragte Grimm, woraufhin Narumi ein glockenhelles Lachen von sich gab. Ihre blauen Augen glitten zu Grimm "Nein, Dämonen bekommen keine Magenverstimmung", sagte sie, ein belustigtes Funkeln lag in ihrem Blick, "aber die Symptome sind sehr eindeutig" damit glitt ihr Gesicht zurück zu Rotkäppchen und Schneewittchen. "Du bist schwanger, Liebes." Fast augenblicklich fing Grimm an zu lachen. Die dunklen Fuchsohren der Kitsune drehten sich, missbilligend sah sie zu ihm. "Und warum ist das lustig?" fragte sie kalt. "Na weil Schnee ein Mann ist. Männer werden nicht schwanger, oder?" sagte Grimm etwas irritiert über den Ärger der Füchsin. Dann fiel sein Blick auf seine Begleiter, sämmtliche Blicke ruhten auf Schnee, der die Kitsune entsetzt ansah, die restlichen Dämonen blickten mitleidig."Aber das kann nicht sein" Schnees Stimme war kaum mehr als ein Flüstern, "ich kann nicht schwanger sein, das...das.." Schnee fing an zu zittern und Rot legte schützend den Arm um ihn. "Schnee, was?" setzte Grimm an, nun völlig perplex. Was ging hier vor? Cinderella wandte sich nun an Grimm. "Weißt du Grimm, Schneewittchen ist..." "Ein Mädchen das ihre Identität verheimlicht", wurde er von Narumi unterbrochen. "Ich weiß nicht warum du dich als Mann ausgibst, aber du solltest wissen, das ein Dämon sich niemals von einer Behauptung täuschen lässt. Deine Freunde spielen wohl nur dir zuliebe mit." sagte sie mit einem Blick auf Schnee. "Wegen meiner Mutter" presste Schnee hervor. Der dunkelharige Märchendämon sah auf und richtete seinen Blick auf Grimm. "Sie hat mich vergiftet, immer wieder, das weißt du. Und durch die vielen Gifte kommt es das ich so bin, deshalb wachsen meine Brüste nicht, deshalb klingt meine Stimme so und deshalb kann ich keine Kinder bekommen." Während sie sprach kamen Schnee die Tränen, wieder nahm Rotkäppchen sie in den Arm. Auch Rapunzel legte ihr tröstend die Hand auf die Schulter. "Aber warum hast du das nie erzählt?" fragte Grimm, der langsam seine Fassung wiederfand. "Ich.." "Sie hat sich geschämt, außerdem wollte sie kein Mitleid. Oder das man sie daran erinnert." sagte Narumi, die nun ebenfalls Mitleid zu haben schien. "Zudem war Unfruchtbarkeit besonders zu früherer Zeit sehr viel tragischer als heute. Und für eine Prinzessin war es so ziemlich das schlimmste. Wie es scheint ist dein Körper jetzt in der Lage mit dem Gift umzugehen, und du konntest schwanger werden." Meinte Narumi, sie bat die anderen hinaus um noch einige Untersuchungen durchzuführen und Rotkäppchen nutzte die Zeit um Grimm alles ausführlich zu erklären. Schnee hatte ihr wahres Geschlecht aus denselben Gründen verschwiegen die Narumi genannt hatte, und außerdem war es für sie sicherer wenn fremde sie für einen Mann hielten. Die anderen erklärten ihm daraufhin das sie es für sich behielten, die einen weil sie die Wahrheit kannten, die anderen aus Respekt vor den Geheimnissen der anderen, was auch der Grund war, weshalb Rotkäppchen die wahre Identität von Cinderella niemandem verraten hatte.
Als Schneewittchen kurze Zeit später mit Narumi zurückkam war sie schon deutlich gefasster, zitterte aber immer noch und warf sich wortlos in Rotkäppchens Arme.Narumi wandte sich nun auch an ihn. "Ich habe ihr geraten in sich zu gehen ob sie das Kind behalten will, und du solltest das selbe tun. Ich konnte nicht genau festlegen wie lange die Schwangerschaft schon besteht, da sie noch nie geblutet hat, aber ich würde auf den zweiten Monat schätzen. Ansonsten scheint alles in Ordnung zu sein." "Ich finde Grimm sollte auch ein Mitspracherecht haben " kam es leise von Schnee, die Grimm unsicher ansah. "Schließlich leben wir bei dir, ich weiß nicht ob du willst das dein Haus zu einer Dämonenbrutstätte wird." Diese Aussage überraschte Grimm, aber über seine Antwort dachte er nicht nach. "Natürlich, ich würde mich total für euch freuen, Schnee. Selbst wenn ihr zehn Kinder kriegt." Gab er lächelnd zurück. Wie immer schaffte Grimm es mit seiner ungezwungenen Fröhlichkeit die Situation zu entspannen und als er zu seinen Dämonen sprang um die werdenden Eltern zu umarmen konnte auch Schnee wieder lächeln. Auch auf Narumis Zügen lag ein warmes Lächeln als sie ihre neuen Patienten nach Hause entließ, nicht ohne Schnee zu versichern, dass sie immer zu ihr kommen könne.
Einige Tage später lag Schneewitthen auf dem Sofa, Bremen schlief neben ihr, den Kopf an ihren Bauch gelegt. Die Entscheidung ob sie ihr Kind behalten wollte oder nicht nagte noch immer an ihr. Sie wusste bereits wie Rotkäppchen dazu stand, und eigentlich wollte auch sie das Kind aber...Sie holte tief Luft als sie plötzlich etwas spürte. Auch Bremen schreckte mit einem Mal auf. Schnee legte eine Hand auf ihren Bauch und da war er, der Herzschlag ihres Kindes. Bremen sauste los um die anderen zu informieren und kehrte kurz darauf mit Grimm, Cinderella, Rapunzel, Yuma, Hiyori und Rotkäppchen zurück. Letzterer ging sofort zu seiner Gefährtin um sie zu umarmen. Schnee selbst war jedoch den Tränen nahe. "Schnee, was hast du denn?" fragte Grimm. Schnee sah ihn an, Tränen liefen über ihre Wangen als sie sagte "Ich habe Angst. Angst davor dieses Kind zu bekommen. Was ist wenn ich wie meine Mutter werde?" Mit einem mal wurde es still im Raum, die glückliche Stimmung war verebbt. "Das wirst du nicht," sagte Rot mit fester Stimme, "du bist anders als sie. Du würdest deinem Kind nie etwas antun." "Genau, du würdest es nicht so leiden lassen wie du gelitten hast, deine Mutter war ein Monster!" warf Rapunzel ein. Hiyori und Cinderella schlossen sich an. Auch Yuma meldete sich zu Wort. " Nun ja, die Gefahr besteht natürlich. Aber ich denke nicht das Schneewittchen so wird. Denk doch nur daran wie er- sie mit Hänsel und Gretel umgeht. Und die beiden sind wirklich anstrengend" "Genau, die beiden hätten dich gerne als Mutter, das haben sie selbst gesagt!", meinte Grimm. "Die beiden wollten sogar nicht das du das Baby behältst weil sie Angst hatten das du dann keine Zeit mehr für sie hast." "Stimmt", sagte Hiyori und griff das entscheidende Thema auf. "Was willst du eigentlich tun, Schnee?" Die dunkelhaarige Dämonin schaute ihre Freunde und ihren Gefährten an und da wusste sie was sie wollte. " Ich behalte es."
Mit der Hilfe von Narumi verlief die Schwangerschaft von Schneewittchen planmäßig, auch die anderen Dämonen freuten sich mit ihr und Rot. Cinderella hatte während der ersten Monate seinen ganz eigenen Nutzen daraus gezogen, da Schnee extrem reizbar war und ihm sofort Dinge hinterherwarf wenn er sie ärgerte. Zumindest bis sie ein Opfer ihrer Hormone wurde und daraufhin häufig weinte statt aggressiv zu werden. Unerwartete Unterstützung erhielt sie daraufhin von Blaubart, die sich mit ihr verbrüderte. Nach und nach wurden Schnees Haare länger und auch ihr Körper wurde zusehens weiblicher, je näher der Termin kam, wobei Narumi nur schätzen konnte wann dieser sein würde. Seit ihrer ersten Begegnung waren fast acht Monate vergangen, dachte Grimm als er morgens beim Frühstück saß. Cinderella putzte wieder, Rotkäppchen blätterte in der Zeitung und Blaubart spielte mit Hänsel und Gretel im Garten. Grimm spürte das ihm jemand mit der Hand durch die Haare fuhr und drehte sich um. "Musst du nicht los?" fragte Schnee, die hinter ihm stand. Ihr Bauch war deutlich gewölbt. "Soll ich nicht lieber hier bleiben? Es könnte doch bald soweit sein?" "Ja, oder erst in zwei Wochen, Grimm. Du hast Unterricht und nebenbei, es ist ja nicht so dass du viel helfen könntest wenn es so weit wäre." Antwortete Schnee belustigt. Diese Szene hatten sie und Grimm schon so oft durchgespielt dass es schon fast zum Morgenritual gehörte. "Na gut.", sagte Grimm und machte sich auf den Weg. "aber ihr holt mich wenn es losgeht, ja?" "Sicher nicht, und jetzt mach das du los kommst." gab Schnee ihm mit auf den Weg und setzte sich zu Rot. Dieser legte seinen Arm um sie und ein lächeln legte sich auf seine Züge. "Und, wie geht es dir?" fragte er und küsste sie auf die Stirn. "Gut, aber deine Tochter hat mich die ganze Nacht wach gehalten, also werde ich mich noch ein wenig hinlegen." Sagte Schnee bevor sie sich von ihm wieder aufhelfen ließ. Rot begleitete sie, und legte sich neben sie.
Zwei Stunden später schreckte Schnee hoch , ein stechender Schmerz hatte sie geweckt. "Schneewittchen, ist etwas passiert, miau?" fragte Bremen, der auf Schnee aufgepasst hatte nachdem Rotkäppchen gegangen war. "Hol Rot, ich glaube es geht los." sagte Schnee und hielt sich den Bauch.
Als Grimm fast vier Stunden später die Schule verließ wurde er, wie jeden Tag von Cinderella erwartet. Obwohl Grimm von den anderen Märhendämonen keine Gefahr mehr drohte hielt Cinderella an dieser Gewohnheit fest. "Hallo Cinderella, zu Hause alles in Ordnung?", fragte er wie jeden Tag. " Es ist soweit, Domine." gab Cinderella zurück. Grimm war einen Moment lang erstarrt, das war nicht die tägliche Antwort gewesen. "Was?!?" rief er entsetzt. "Schneewittchen hat Wehen." erklärte der grauhaarige Dämon gelassen, woraufhin er von Grimm einen Schlag mit der Schultasche bekam. "So hab ich das nicht gemeint! Was stehen wir hier noch rum, wir müssen nach Hause!" Grimm sprintete los, ein völlig verzückter Cinderella hinterher. Zu Hause angekommen wollte Grimm sofoer zu Schnee, wurde aber von den anderen Dämonen abgefangen. Narumi hatte bereits alle außer Rotkäppchen rausgeworfen. Blaubart und Rapunzel hatten sich in Hab-acht-Stellung postiert um gegebenenfalls helfen zu können. Grimm stürmte aufgeregt in Schnees Zimmer. "Ist es schon da?!" "Sieht das etwa so aus?!?" fauchte Schnee. Sie schwitzte stark und atmete schwer. Rotkäppchen stand bei ihr, hielt ihre Hand und strich ihr die Haare aus der Stirn. "Das reicht jetzt, raus hier.", befahl Narumi und scheuchte Grimm mit blutigen Händen aus der Tür.
Nach noch einmal einer gute Stunde war es vorbei. Narumi öffnete die Tür und ließ die anderen hinein. Die anderen Dämonen hielten einen wenig Abstand während Grimm, Yuma und Hiyori sofort zu den jungen Eltern gingen. Schnee hielt ein kleines Bündel im Arm, die Haut der kleinen war weiß wie Schnee, ihr Haar schwarz wie die Nacht. Stolz zeigte sie den Teenagern ihre Tochter. Auch Rotkäppchen strahlte vor Glück während Schnee das Kind wieder an sich drückte. "Ach Schnee, sie ist so schön." jauchzte Hiyori mit Tränen in den Augen. "Wirklich, sie sieht genau so aus wie du." pflichtete Yuma ihr bei. Auch die anderen Märchendämonen waren näher getreten und musterten das neue Mitglied ihrer Familie. "Sie kommt wirklich ganz nach dir, Schneewittchen." meinte Rapunzel und streichelte sanft den kleinen Arm des Kindes. "OH, what a beautyfull little princess she is" kam es von Kater, der sich ausnahmsweise mal im Haus aufhielt. "Wirklich?" fragte Schnee "Ja, absolut:" Warte ich zeig es dir" sagte Grimm fröhlich und sauste ins Bad. Bevor Hiyori ihm folgen konnte war er auch schon zurück und hielt Schnee einen Spiegel vors Gesicht. "Grimm nicht!" riefen mehrere seiner Freunde, während Schnee in den Spiegel starrte. In seinem Eifer hatte Grimm übersehen dass Schnee ihre Brille nicht trug, ohne die würde sie ein entstelltes reptilienartiges Gesicht statt ihres eigenen sehen und , was Rot befürchtete, vielleicht die Schuld bei ihrer Tochter suchen. Rot legte schützend den Arm um Schnee und das Kind, als Schnee die Tränen kamen blieb sein Herz einen Augenblick stehen. Langsam streckte sie eine Hand nach dem Spiegel aus und berührte ihr Spiegelbild. " Oh Gott, ich kann mich sehen." flüsterte sie. "Was?!" entfuhr es Rot. "Ich kann mich sehen, so wie ich bin. Es ist als würde ich eine Brille tragen." schluchzte Schnee glücklich. " Weißt du was das heißt?" fragte ihr Gefährte und küsste ihre Stirn. "Das bedeutet du hast deinen Fluch überwunden. Deine Mutter hat keine Macht mehr über dich." Auch ihm standen Tränen in den Augen. "Über uns." sagte Schnee, nahm Rots Hand in ihre und küsste ihre Tochter. Auch die anderen anwesenden waren gerührt. "Hat sie schon einen Namen?", fragte Blaubart nach einer Weile. Schnee und Rot wechselten einen Blick bevor Schnee ihr eine Antwort gab. "Rose. Rose Red."










