CB-Funk ist aus dem Mobilfunkzeitalter nicht wegzudenken
Wir sind in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs. Auf dem Weg nach Güstrow nehme ich ein Verkehrszeichen wahr, das mir noch nie untergekommen ist.
Ich bedaure, dass ich kein CB-Funk-Gerät mehr dabei habe. Das letzte wurde mir vor über 20 Jahren aus dem Auto geklaut. Ich hätte auch gar nicht viel damit anfangen können, weil es noch ein ganz altes, zum Baujahr des damaligen Autos (1974) passendes AM-Gerät von Handic war. Hier hätte ich auf Kanal 22 sicherlich spannende, frequenzmodulierte (FM) Informationen erhalten können.
Ich drehe noch mal um, damit ich mir das Schild genauer anschauen kann. Es macht nämlich gar nicht unbedingt einen aus dem letzten Jahrtausend übrig gebliebenen Charakter, sondern sieht recht frisch aus.
Dass man dem CB-Funk nicht voreilig abschwören sollte, merken wir kurz darauf, als wir in zwei Autos im Abstand von rund 100 m hintereinander durch die Mecklenburg-Vorpommersche “Steppe” zwischen Karow und Krakow am See fahren. Schnell wollten wir via Handy noch absprechen, was noch einzukaufen sei. Aber nach Wurst, Käse und Eiern brach die Verbindung mangels Mobilfunknetz ab. Mit CB-Funk wäre das nicht passiert. Ich werde mich umgehend nach derlei Geräten bei ebay umsehen, um für zeitgemäße Kommunikation in ländlichen Regionen einer der führenden Industrienationen gerüstet zu sein.