Notizen eines Unbeugsamen
Geolitico: Der Literat Frank Haubold kritisiert schonungslos offen die deutsche Migrations- und Sozialpolitik. Inzwischen sagt er, er führe einen Kampf gegen Windmühlen. „Das Narrenschiff schlingert weiter durch den Sturm. Unterwegs hat es nicht nur Schiffbrüchige aufgenommen, sondern auch ganze Bootsladungen von Seeräubern und Glücksrittern, die es sich im Achterdeck gemütlich gemacht haben, die Mitreisenden schikanieren und sich von der murrenden Mannschaft versorgen lassen. Einige Kabinen brennen bereits, doch davon ist auf der Brücke nichts zu spüren, denn der Chor der Heuchler und Hofnarren übertönt sämtliche Warnrufe und selbst die Klagen der Opfer. So trinken Kapitän und Offiziere weiter vom süßen Wein der Selbstgerechtigkeit und steuern das brennende Schiff mit gläsernen Augen und einem entrückten Lächeln ins Verderben. Helau!“ (Niedergang – Notizen über ein verlorenes Land, S. 75) Frank W. Haubold heißt der Schriftsteller und Autor[1], der die Situation im Deutschland in den Jahren der dritten Kanzlerschaft der Angela Merkel so bildhaft und sprachmächtig beschrieben hat. Er wurde 1955 in Sachsen geboren, studierte nach seinem Abitur Informatik und Biophysik. Seit 1989 ist er schriftstellerisch tätig, schreibt vor allem Texte aus dem phantastischen Bereich. Ein Schwerpunkt ist ohne Zweifel das Science-Fiction-Genre. Als erster Autor überhaupt gewann er 2008 sowohl den Deutschen [...] http://dlvr.it/QZg12G












